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Bewerbungen im Internetzeitalter

Möchte man sich beruflich neu orientieren, sucht man einen Ferialjob oder möchte sich neben dem Studium etwas dazuverdienen, findet man im Internet zahlreiche Plattformen, die sich auf Stellenangebote spezialisiert haben. Die meisten Unternehmen, die ihre Anzeigen online schalten, erwarten auch, dass man sich online bewirbt. Nur mehr in seltenen Fällen wird gezielt um schriftliche Bewerbung auf dem Postweg ersucht. Schließlich möchte man der Papierflut Einhalt bieten. Besonders wichtig ist, die Annonce aufmerksam zu lesen und genau jene Unterlagen zu senden, die ausdrücklich verlangt werden. Manche Firmen erwähnen bereits in der Anzeige, dass die Datei eine bestimmte Größe nicht überschreiten sollte. Es ist wichtig, sich daran zu halten, ansonsten kann es passieren, dass die Bewerbung im Spamfilter des Personalmitarbeiters landet.

Das Anschreiben als Visitenkarte nutzen

Wer glaubt, dass niemand den Begleittext der Bewerbungsunterlagen liest, der irrt. Personalverantwortliche sind darauf geschult, gezielt nach passenden Kandidaten zu suchen. Schon in der e-mail Adresse ist erkennbar, ob sich der Bewerber Mühe gibt oder nicht. Wer die Unterlagen über eine private Adresse wie „funnygirl“ oder „batman“ abschickt, braucht sich nicht wundern, wenn niemals eine Antwort eintrifft. Als besonders seriös werden Adressen empfunden, die den Namen enthalten. In der Betreffzeile ist ein aussagekräftiger Text wichtig. Darin sollte auf einen Blick erkennbar sein, für welche Stelle man sich bewirbt. Ist in der Annonce ein Ansprechpartner angegeben, sollte man diesen auf jeden Fall im Anschreiben namentlich erwähnen. Der Begleittext muss nicht lang sein, sollte jedoch kurz und prägnant erklären, für welche Stelle man sich interessiert. In der Signatur müssen alle wichtigen Kontaktdaten wie Adresse, Telefonnummer, e-mail Adresse und Link zur Homepage (falls vorhanden) enthalten sein.

Welche Unterlagen gelten als Standard?

Die meisten Firmen erwarten in jedem Fall folgende Unterlagen:

Ein Motivationsschreiben: hier erklärt, warum man der richtige Kandidat für den ausgeschriebenen Job ist. Dabei sollte man nicht übertreiben und nur Fähigkeiten und Kenntnisse erwähnen, die man sich nachweislich angeeignet hat. Spätestens beim Vorstellungstermin muss man unter Beweis stellen, was man kann.

Einen Lebenslauf: dieser wird in der Regel in tabellarischer Form verfasst. Im Lebenslauf werden Angaben über Ausbildung, Abschlüsse, berufliche Erfahrung und spezielle Kenntnisse kurz zusammengefasst.

Ein Foto: vollständige Bewerbungsunterlagen sollten ein aktuelles Bild enthalten, dabei bitte nicht den Schnappschuss vom letzten Urlaub, sondern ein professionell wirkendes Portraitfoto wählen.

Zeugnisse werden von den meisten Personalverantwortlichen nicht mehr ausdrücklich beim Erstkontakt verlangt. Ganz besonders sollte man darauf achten, dass sämtliche Unterlagen fehlerfrei übermittelt werden. Am besten bittet man Freunde oder Familienmitglieder über ein ehrliches Feedback. Die Unterlagen werden in der Regel im pdf Format übermittelt. Am besten kopiert man sämtliche Texte in ein File, da sich Personalverantwortliche selten die Mühe machen, viele Anhänge hintereinander zu öffnen. Das attachment sollte unter einem persönlichen Namen abgespeichert werden. Eine Datei mit dem Namen „Lebenslauf.pdf“ ist schwieriger zu finden als zum Beispiel „maia_mustermann_lebenslauf“.

Optimale Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Wird man von der Personalabteilung zu einem Vorstellungstermin eingeladen, ist gute Vorbereitung zwingend notwendig. Zum Termin sollte man sämtliche Unterlagen in ausgedruckter Form mitnehmen. Bewerbungsmappen gibt es in ganz unterschiedlichen Designs. Dabei sollte die Gestaltung zum ausgeschriebenen Job passen. Ein Grafiker kann ein ausgefalleneres Muster wählen, als jemand der sich für einen Buchhalterjob bewirbt. Außerdem sollte man schon im Vorfeld nachfragen, wie das Vorstellungsgespräch abläuft. Einige Firmen veranstalten Assessment Center mit mehreren Kandidaten, die Bewerber zum Teil vor große Herausforderungen stellen. Wichtig ist, sich die Homepage des Unternehmens genau anzusehen. Wer zumindest über die wichtigsten Eckpunkte und die Philosophie des Unternehmens Bescheid weiß, kann damit beim Vorstellungstermin punkten.


So glänzt der Bewerber (mit seinen Unterlagen)

Bei jeder Bewerbung ist es wichtig, dass Lebenslauf, Anschreiben und andere Dokumente den modernsten wie gängigen Standards entsprechen. Begibt man sich in die neue Berufswelten, so muss man sich neuen Kunden und Unternehmen vorstellen – es sollte aber Eines ebenfalls nicht fehlen: Die Visitenkarte.

Eine gute Visitenkarte sagt mehr aus, als man oftmals annimmt. Sie ist oft der Schlüssel wahrgenommen zu werden, in Erinnerung und im Gespräch zu bleiben. Der Austausch einer Visitenkarte ist heutzutage in der Geschäftswelt ebenso wichtig, wie der Austausch von Mail-Adressen und Telefonnummern. Mit einer Visitenkarte werden Türen und Tore geöffnet und vielleicht dient sie sogar als treuer Wegbegleiter für erfolgreiche Vertragsabschlüsse und mehr.

Nicht nur das Outfit ist entscheidend

Der erste Eindruck, den man bei einem Bewerbungsgespräch hinterlässt, ist in vielen Fällen entscheidend für eine Jobzusage. Binnen Sekunden lässt ein routinierter Personalchef seinen sogenannten „Scanner-Blick“ über den jeweiligen Bewerber walten und schon in diesem kurzen Moment kann sich alles entscheiden. Der Auftritt, die Begrüßung und das Gesamtbild des Bewerbers sind elementares Instrument.

Man will dabei natürlich gut ankommen und einen guten Eindruck hinterlassen. Bestenfalls einen prägenden und unvergesslichen Eindruck, allerdings sollte dieser natürlich positiv sein. Gut gepflegt, adrett aber nicht zu auffällig glatt, sollte sich ein Bewerber seinem Gegenüber präsentieren. Wer sich ins Business-Reich wagt, sollte mit Anzug, Hemd und Krawatte erscheinen. Frauen in einem Kostüm oder einer eleganten Bluse und Stoffhose. Auch im Bankwesen, auf Manager-Ebene und anderen Berufen mit leitender Funktion sollte man möglichst so erscheinen. Jeans oder T-Shirts sind ein absolutes NoGo für solche Berufe.

Die Frisuren müssen sitzen. Zuviel Haargel bei einem gut gepflegten Herrenhaarschnitt kommt nicht gut an und erweckt schnell den Eindruck eines schmalzigen Machos. Lange Haare bei Männern hingegen muss je nach Berufszweig durchaus kein Hindernis sein. Bewirbt sich ein Tätowierer beispielsweise in einem Tattoo-Studio, kann dieser ruhig schon mal seine Haarpracht in Gänze offen tragen. Geht es um einen Job als Masseur, Heilpraktiker, Sozialarbeiter, Koch o.ä. ist es besser die Mähne zu einem Zopf zu bündeln.

Die Mappe muss glänzen

Die richtige Bewerbungsmappe bzw. ein ansprechendes Anschreiben sind natürlich das Fundament eines jeden Vorstellungsgespräches. Fehlende Dokumente, ein unvollständiger Lebenslauf, oder ein schlechtes Foto, können für den Bewerber entscheidend über Sieg oder Niederlage sein. Das Foto sollte auch nicht zu bearbeitet sein (weiße Zähne, Augenfarbe, etc.). Denn man darf nicht vergessen: Kommt es zum Vorstellungsgespräch, wird man schnell als kleiner Schwindler entlarvt und das wirkt sich unter Umständen bereits negativ auf das Resultat des Gespräches aus. Die Unterlagen selbst sollten in einer sauberen Mappe chronologisch abgeheftet sein. Und ganz wichtig: Die meisten Personalchefs sind nicht davon erbaut, jedes einzelne Blatt aus einer Klarsichthülle ziehen zu müssen. Also lieber alles blanko abheften.

Visitenkarten gehören einfach dazu

Nicht nur im späteren Berufsleben sind gute Visitenkarten die Aushängeschilder der jeweiligen Person. Bei den vielen Visitenkarten von Firmen und anderen wichtigen Kontakten, die sich im Laufe der Zeit ansammeln, verliert man schnell einmal den Überblick. Einige Karten sind dann unauffindbar und gehen verloren. Und meistens ist es genau diese eine Karte, die man unbedingt in diesem Moment dringend benötigt und schon findet man auf Anhieb nicht die gesuchten Daten der jeweiligen Ansprechpartner. Um die Übersicht über Visitenkarten zu gewährleisten, sind kleine Mappen für Visitenkarten oder Etuis zur Aufbewahrung nicht verkehrt und äußerst hilfreich. Sie sind ideale Aufbewahrungsmöglichkeiten und dienen als praktische Helfer im Kartendschungel.


Studium im Ausland: Was hat es mit dem TOEFL auf sich?

Wer im Ausland studieren will und nicht Muttersprachler ist, der kommt in der Regel nicht um den standardisierten Test zu Messung der Englischkenntnisse von Nicht-Muttersprachlern herum: Der sogenannte TOEFL (Test of English as a Foreign Language). Vor allem im englischsprachigen Raum, aber auch in vielen anderen internationalen Universitäten ist dieser Test als Zulassungsvoraussetzung anerkannt.

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass das einfache Beherrschen der englischen Sprache oft nicht ausreicht, um wissenschaftliche Texte zu lesen, zu verstehen und Schlüsse aus diesen zu ziehen um anschließend auch wissenschaftliche Diskussionen zu führen. Es gibt viele die von sich behaupten gut Englisch zu sprechen und auch gute Noten in diesem Fach vorweisen können, dies reicht eben aber oft nicht aus um ein englischsprachiges Studium zu absolvieren. Hier kommt es auf diverse Feinheiten an, die man im TOEFL unter Beweis stellen muss. Der Test kostet etwa 250 Euro und kann auf verschiedenen Wegen abgelegt werden.

Wer benötigt den TOEFL?

Jeder der ein Studium im englischsprachigen Raum anstrebt muss diesen Test absolvieren. Auch bei einigen deutschen Studiengängen, welche teilweise oder komplett auf englisch gehalten werden kann ein solcher Test eine Zulassungsvoraussetzung sein. Maximal 4,5 Stunden haben die Prüflinge Zeit den Test zu bestehen. Zu den Aufgaben gehören:

Reading Comprehension (80 min)
Hier wird getestet, in wie weit der Prüfling in der Lage ist akademische Texte zu verstehen.
Listening Comprehension (60 min)
Hier muss der Prüfling Fragen zu Gesprächen beantworten, die ihm zuvor vorgespielt wurden.
Speaking (20 min)
Hier wird die Fähigkeit des Prüflings getestet, in wie weit er in der Lage ist auf wissenschaftlichem Niveau auf Englisch zu kommunizieren.
Written Expression (50 min)

Hier muss der Prüfling einen Aufsatz über ein vorgegebenes Thema verfassen.

In allen vier Testteilen wird auch die Grammatik berücksichtigt. Teilweise liegen die Fragen in Multiple-Choice-Form vor. Wer gut vorbereitet erscheint, der hat selbstverständlich bessere Chancen gute Ergebnisse zu erzielen als Prüflinge die unvorbereitet antreten und es einfach mal versuchen.

Die TOEFL-Vorbereitung

Um sich möglichst gründlich auf den Test vorzubereiten, sollte man mindestens 2-4 Wochen Vorbereitungszeit einkalkulieren. Selbstverständlich hängt die tatsächliche Vorbereitungszeit immer von dem persönlichen Können und Wissensstand ab. Neben Vorbereitungskursen und einschlägiger Literatur kann sich der Prüfling auch im Internet weiterführend über den TOEFL-Test informieren.

Ergebnisse

Die maximale Anzahl erreichbarer Punkte beträgt 120. Welche Gesamtpunktzahl der Prüfling erreichen muss, hängt von den jeweiligen Bedingungen der Universitäten ab. Absolventen des Tests werden in fünf unterschiedliche Kategorien eingeteilt: A1, A2, B1, B2 und C1. C1 stellt dabei die beste und A1 die schlechteste Wertung dar. Wer die Prüfung erfolgreich bestreitet erhält ein Zertifikat, welches 2 Jahre lang gültig ist. Wer den Test nicht besteht oder nicht die benötigte Punktzahl erreicht kann den Test beliebig oft wiederholen, bezahlt werden muss er jedoch immer wieder aufs Neue. Auch wer seine Englischkenntnisse einfach mal überprüfen möchte und sich selber testen will, kann ebenfalls einen TOEFL absolvieren.


Geld verdienen als Webworker Die Alternative zum 9 to 5 Job

Im Zeitalter der Schnelllebigkeit versucht jeder Schaffende auf der Überholspur zu sein und es auch möglichst auch zu bleiben. Letzteres ist aber nur dann möglich, wenn man sich dem ständigen Wandel und des rasanten digitalen Umbruches nicht verschließt. Das Internet bietet die ideale Plattform, sich zu verwirklichen und dabei auch noch Geld zu verdienen. Ob hauptberuflich oder als Nebenjob ist eigentlich völlig egal.

Die virale Verbreitung und die Reichweite der Ideen und Projekte des jeweiligen Start-Up Unternehmers oder der Hausfrau, die nebenbei ein kleines Unternehmen aufbauen möchte, ist der Schlüssel des Erfolgs. Durch die internationale Vernetzung werden nicht nur Bekannte, Verwandte und Freunde aufmerksam gemacht, sondern gleich die ganze Welt.

Viele Wege führen nach Rom

Viele Wege führen bekanntlich nach Rom, doch jeder sollte sich seinen ganz eigenen Weg ebnen. Die Möglichkeiten, durch und mit dem Internet Geld zu verdienen sind immens. Als Alternative zu klassischen Berufen, ist der Weg übers Internet seinen Lebensunterhalt zu verdienen eine gute Lösung. Insbesondere, wenn man sich zusätzlich und neben dem eigentlichen Beruf ein zweites Standbein aufbauen möchte. Im Folgenden einige Beispiele wie man sein (Zusatz)Einkommen über das Internet realisieren könnte.

Als Texter:
Für unterschiedliche Agenturen beispielsweise. Wer gut schreiben kann und die Finger zu jedem Thema leicht über die Tastatur fliegen lässt, der kann durchaus gutes Geld verdienen. Hierbei ist allerdings ein gewisses Know-how in Sachen Textsicherheit, Grundkenntnisse der Grammatik und eine große Portion an Kreativität gefragt.

Als You-Tuber:
Etliche erfolgreiche Video-Stars haben so angefangen und sind heute bekannter als mancher B-Promi. Einige von ihnen erwirtschaften durch ihre Videos, die sie regelmäßig auf dem YouTube-Kanal hochladen, ordentliche Sümmchen und können durchaus gut davon leben. Sie lassen ihre Abonnenten an ihrem Leben teilhaben und berichten lebendig bis erfrischend. Durch Produktplacement und mehr verdienen sie Dank etlicher Sponsoren ihren Unterhalt. Eine geeignete Kamera und Grundkenntnisse im Zusammenschneiden und produzieren der Videos sollten schon aufbringen, ebenso wie den Spaß und die Zeit, regelmäßig zu filmen, denn das ist Grundvoraussetzung für einen nachhaltig erfolgreichen Kanal auf Plattformen wie YouTube.

Affiliate:
Auch diese Art von Werbung kann unter Umständen gutes Geld einbringen. Insbesondere bei Videos oder auch auf Blogs werden bestimmte Produkte von diversen Unternehmen erwähnt und empfohlen. Kommt es durch den jeweiligen User oder Abonnenten hierdurch zum Kauf des Produktes, erhält der Blogger oder Filmemacher eine Provision. Er erhält quasi indirekt Werbeeinnahmen.

Bloggen:

Immer mehr Menschen wollen von ihren Unternehmungen und Erfahrungen berichten und andere daran teilhaben lassen. Es entsteht eine Kommunikation zwischen Blogger und Leser. So entstand wohl auch das erste Blog. Mittlerweile haben pfiffige Unternehmen erkannt, dass Blogger eine wichtige Schnittstelle zwischen Käufer und Verkäufer sein können und diese Nische als Werbefläche genutzt. Insbesondere für Reisen und Reisende gibt es unendlich viele Blogger, die nur eines tun: Sie berichten über ihre Reiseerlebnissen aus aller Welt. Die Themenvielfalt ist enorm und immer mehr Blogger schießen wie Pilze aus dem Boden. Wer eine geeignete Nische findet und darüber regelmäßig über soziale Netzwerke oder einem ganz eigenen Blog berichten möchte, sollte dies tun. Denn auch hier lässt sich wunderbar Geld verdienen.

Es gibt noch viele Varianten durchs Internet zum Geldverdiener zu werden. Allerdings ist nicht verkehrt, sich vorab einige Informationen von erprobten Netzverdienern einzuholen. Unter dem folgenden Link findet man einige gute Tipps und Tricks zum Thema Geld verdienen im Internet und kann sich weiterführend informieren.


Bewerbungs- und Motivationsschreiben – wichtige Tipps

Die meisten potentiellen Arbeitgeber verlangen in ihren Stellenausschreibungen ein Motivations-, ein Bewerbungsschreiben und einen Lebenslauf. Man sollte genau darauf achten, ob in der Anzeige ein Hinweis auf die Form der Bewerbung zu finden ist. Manche Unternehmen akzeptieren nur mehr Bewerbungen per E-Mail. Mitarbeiter in den Personalbüros erhalten täglich hunderte Schreiben, daher sollte man Wert darauf legen, sich von der Masse abzugeben. Ein Punkt dabei ist, die Bewerbung von einer seriös klingenden Mailadresse wegzuschicken. Ist in der Stellenanzeige eine Referenznummer angegeben, sollte diese im Bewerbungsschreiben auf jeden Fall angegeben werden.

So kann das E-Mail von den Verantwortlichen leichter zugeordnet werden. Wird ein Ansprechpartner erwähnt, sollte man die zuständige Person in jedem Fall mit Namen ansprechen und auf das allgemeine „sehr geehrte Damen und Herren“ verzichten. Beim Motivationsschreiben geht es darum, zu beweisen warum man selbst und nicht die Mitbewerber die richtige Person für den Job ist. Dabei gilt es, kurz und prägnant zu erklären, warum man sich für die ausgeschriebene Stelle qualifiziert fühlt. Dabei sollte man nicht zu sehr ausschweifen, mehr als eine A4 Seite ist kaum jemand bereit zu lesen. Wichtig ist, sich darüber zu informieren, welche Kenntnisse für den Job besonders wichtig sind.

Es macht durchaus Sinn, sich auf der Homepage des Unternehmens mit dem Firmenprofil und der Philosophie vertraut zu machen. Beim Motivationsschreiben gilt es die Balance zwischen Kreativität und Professionalität zu finden. Floskeln aus dem Musterbrief im Internet sind ebenso zu vermeiden wie Umgangssprache. Man sollte seine Vorzüge betonen, ohne dabei zu übertreiben. Bekommt man keine Antwort auf seine Bewerbung, macht es Sinn, nach einiger Zeit nachzufragen. Da man sich meistens bei vielen verschiedenen Firmen bewirbt, sollte man sich genau aufschreiben, wo man sich wann beworben hat. Dazu eignet sich ein Heft oder noch besser ein Kalender. So kann man mit dem Kalender 2016 in jeder Situation den Überblick behalten, Bewerbungsfristen und hoffentlich auch bald Vorstellungstermine eintragen.

Allgemein gültige Tipps

Für alle Schriftstücke, die im Rahmen der Bewerbung an potentielle Arbeitgeber gelten gewisse Regeln, die man kennen sollte um professionell zu wirken. Selbstverständlich ist, dass Rechtschreib- und Grammatikfehler unbedingt zu vermeiden sind. Die Rechtschreibprüfung am Computer ist ein hilfreiches Tool beim Schreiben, außerdem lohnt es sich, Motivations- und Bewerbungsschreiben sowie den Lebenslauf von Bekannten oder Familienangehörigen Korrekturlesen zu lassen. Die Texte sollen sich leicht lesen lassen und die Botschaft, die man vermitteln möchte, sollte unbedingt beim Empfänger ankommen. Wenn man mit den Schriftstücken zufrieden ist und nichts mehr ändern möchte, speichert man sie im pdf Format ab.

Ist in der Stellenanzeige nichts anderes erwähnt, werden Dokumente in der Regel im pdf Format versendet. So kann sichergestellt werden, dass niemand an Inhalt oder Format etwas ändern kann. Es macht Sinn, ein Probemail an die eigene Adresse oder einen Freund zu versenden um zu prüfen, ob die Dokumente auch im richtigen Format versendet werden. Personalverantwortliche sortieren unprofessionell wirkende Bewerbungen sofort aus. Nur wer beim Verfassen sorgfältig arbeitet und auf das Firmenprofil eingeht, hat die Chance auf ein Vorstellungsgespräch.


Bewerbungstipps für angehende Juristen

Die Ausbildung zum Volljuristen ist lang und hart. Doch selbst mit 9 Punkten im Jura-Examen kommen die wenigsten angehenden Juristen um eine Bewerbung herum, wenn sie versuchen in den Job einzusteigen. Gerade Juristen sollten allerdings einige Dinge beachten, wenn es um Form und Inhalt der Bewerbung geht. Hier ist es wichtig noch präziser zu formulieren, als es vielleicht Bewerber anderer Branche tun müssen, da der Beruf des Juristen nicht unwesentlich mit einem korrektem Sprachgebrauch verbunden ist. Die Bewerbung ist der erste Eindruck den ein potentieller Arbeitgeber bekommt und dieser ist bekanntlich nicht rückgängig zu machen.

Die Ausbildung zum Juristen unterscheidet sich wesentlich von anderen Ausbildungen. Daher macht eine Bewerbung mit den Standartoberthemen Ausbildung, Berufserfahrung, Kenntnisse und Hobbys wenig Sinn.

Präzise Formulieren

Als Jurist sollte man vor allem in der Lage sein, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Wer also schon in der Bewerbung weitschweifige Details und unnötige Fakten zu bestimmten Dingen preisgibt, verrät schnell das er diese Fähigkeit scheinbar nicht besitzt.

Gerade bei Juristen sollte weiterhin die Formulierung jedes einzelnen Satzes passen. Formulierungen sind ein Hauptaspekt der juristischen Arbeit und somit sollte man schon in der Bewerbung möglichst überzeugen. Potentielle Arbeitgeber werden mit Sicherheit auf den Sprachstil achten und ungeeignete Kandidaten erst gar nicht zu einem Vorstellungsgespräch einladen. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen schneller und frühzeitiger als in manch anderen Berufszweigen.

Kenne deinen Arbeitgeber

Weiterhin ist es besonders wichtig sich mit der jeweiligen Kanzlei im Vorfeld ausgiebig auseinanderzusetzen. Nur wer möglichst viele Informationen über seinen potentiellen Arbeitgeber hat kann sich bestmöglich präsentieren. Es kann sich durchaus lohnen mehr als nur das Internet für die Recherche zu bemühen, Anwaltsverbände sind auch eine gute Anlaufstelle.

Wer sich zum Beispiel bei einer internationalen Kanzlei wie beispielsweise der renommierten Kanzlei Kobrel bewirbt, sollte im besten Fall über dementsprechende Fremdsprachenkenntnisse verfügen. Da es sich hierbei um eine unter anderem auch Russisch-sprachige Kanzlei handelt, wären sicherlich Kenntnisse der russischen Sprache von Vorteil. Die Bewerbung an sich sollte man jedoch in der jeweiligen Landessprache halten, wer hier mit Fremdsprachenkenntnissen punkten will lehnt sich zu weit aus dem Fenster. Es reicht völlig aus die Sprachkenntnisse zu erwähnen, unter Beweis stellen kann man sie an anderer Stelle.

Das Referendariat

Nach dem Studium und dem ersten Staatsexamen sollte das Referendariat Erwähnung finden. Man kann diesen Punkt auch in der Rubrik Ausbildung unterbringen. Mehr Sinn macht es aber als gesonderter Unterpunkt. Immerhin handelt es sich hier um zwei ganze Jahre und oft sind es gleich mehrere Arbeitgeber, bei denen man während dieser Zeit beschäftigt war.

Eigeninitiative zeigen

Es wird immer wichtiger sich von der Masse abzuheben. Eine Standartbewerbung wirkt schnell langweilig, gerade wenn sich der Entscheidungsträger durch einen Stapel gleicher Bewerbungen kämpft. Weiterhin macht es Sinn, sich auch bei Kanzleien zu bewerben die keine expliziten Stellenausschreibungen geschaltet haben. Dennoch sollte man nicht einfach blind eine Bewerbung raus schicken. Zumindest sollte man sich im Vorfeld telefonisch erkundigen, ob überhaupt Bedarf besteht.

Wie Überall gibt es auch hier kein Patentrezept für eine Bewerbung die Erfolg garantiert. Nichts desto trotz sollte man sich als angehender Jurist darüber im klaren sein, dass die Bewerbung spezielle Anforderungen erfüllt. Wer sich in seinem Beruf wohl fühlt und in der Zeit des Referendariats schon gute Erfahrungen machen konnte, wird aber ein Gefühl dafür haben was den potentiellen Arbeitgeber interessieren könnte und was nicht.


Hostess sein ist mehr, als nur lächeln

Mit einem Lächeln gewinnen. Die Grundvoraussetzung, um als Messe-Hostess tätig zu sein, ist zunächst ein charmantes Auftreten, aber ganz entscheidend ist, dass man über ein gewinnendes Lächeln verfügt. Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Nicht jeder, der lächelt ist imstande, Menschen dazu zu bewegen, stehen zu bleiben, zuzuhören oder sogar bereit zu sein, etwas zu kaufen.

Eine riesige Portion Überzeugungskraft, Freude am Umgang mit Menschen und ein gepflegtes Erscheinungsbild, sind Grundvoraussetzung für den Job einer Messe-Hostess. Auch das hört sich relativ einfach an, ist es aber bei weitem nicht. Denn dieser Job verlangt Disziplin, Durchhaltevermögen und ein immer gut gelauntes Auftreten. Auch wenn die Nase läuft, der Hals kratzt und der Kopf dröhnt. Eine Messe-Hostess muss stets nett, freundlich und lächelnd überzeugen. Wichtig ist zudem auch, sich einen seriösen Arbeitgeber zu suchen, der auch ein vielfältiges Aufgabenspektrum anbieten kann. Eine gute Adresse wäre da beispielsweise hostessenpersonal.com.

Voraussetzungen

Wie schon Anfangs erwähnt, sollte man vor guter Laune und Enthusiasmus nur so sprühen. Die Freude am Umgang mit Menschen und die dazugehörige Offenheit, um auf fremde Menschen auch zugehen zu können, soll sichtbar und ansteckend sein. Wer diesen Beruf ausüben möchte, kann sich diesbezüglich auch in diversen Schulungen und Seminaren weiterbilden und seine Fähigkeiten festigen und erweitern, denn ein freundliches Auftreten und gepflegte Umgangsformen mit Kunden, kann man erlernen.

Viele Unternehmen bieten diese Möglichkeiten oft schon von Haus aus an, um ihr späteres Hostess-Personal gezielt und fachgerecht auf Messen einsetzen zu können. Auch die Beherrschung mehrerer Fremdsprachen ist von Vorteil. Basis ist grundsätzlich die Englische Sprache, wobei hier ein einwandfreies Business-Englisch sehr oft bevorzugt wird. Die Handelssprache Spanisch ist sehr gefragt, des weiteren sind gute Sprachkenntnisse in französisch und italienisch von Vorteil und gern gesehen. Wer Chinesisch kann, umso besser, denn viele Messe-Kunden kommen aus dem asiatischen Raum.

Zeitlich unabhängig zu sein ist ein wichtiges Kriterium als Messe-Hostess eingestellt zu werden. So kann ein Unternehmen davon ausgehen, dass man jederzeit für das Unternehmen auf Messen und dabei meist rund um die Uhr, einsatzbereit sein kann.

Hier noch einmal die Voraussetzungen zur Messe-Hostess im Überblick:

  • 1. Flexibilität, zeitliche Unabhängigkeit
  • 2. Gepflegtes und attraktives Erscheinungsbild
  • 3. Gewinnendes Lächeln
  • 4. Durch positives Auftreten überzeugen
  • 5. Freude am Umgang mit Menschen zeigen
  • 6. Kontaktfreudig sein, keine Hemmschwelle beim Umgang mit Fremden aufweisen
  • 7. Durchhaltevermögen, Ausdauer
  • 8. Mehrere Fremdsprachen beherrschen ( Englisch, spanisch, französisch, italienisch, chinesisch)

Die Aufgaben

Grundsätzlich soll eine Messe-Hostess das Interesse vorbeiziehender Messekunden für ein Produkt wecken. Sie übernimmt so Kundenakquise in direkter und indirekter Form. Ihr Auftreten, ihr gewinnendes Lächeln und ihr Engagement für das Produkt soll überzeugen und Menschen dazu bewegen, dass sie bestenfalls über das präsentierte Produkt potentielle Kunden des Unternehmens werden.

Promotion-Aktionen können das Verteilen von Flyern sein, ebenso Verlosungen und / oder Gewinnspiele initiieren. Wichtig ist auch hier eine gute Vorbereitung und Schulung seitens des Unternehmens. So kann man als Messe-Hostess auch zu jedem produktbezogenen Thema souverän Rede und Antwort stehen. Als Messe-Hostess arbeitet man nicht selten auf selbstständiger Basis. Deshalb ist es wichtig, sich im Vorfeld genaustens über die soziale Absicherung zu informieren. Hierzu wäre dann auch die Beantragung eines Gewerbescheines erforderlich, um die Umsätze beim Finanzamt abzuführen. In jedem Fall sollte sich jede werdende Messe-Hostess ausreichend darüber im Vorfeld informieren.


Nur der richtige Auftritt führt zum Erfolg

Irgendwann trifft es jeden. Man muss sich für einen neuen Arbeitsplatz bewerben. Aber wie sieht eigentlich eine richtige Bewerbung aus und was gehört alles dazu, sich richtig zu präsentieren und dann noch einen guten und vor allem bleibenden Eindruck zu hinterlassen? Sich in der heutigen Zeit unter den vielen Bewerbern abzuheben ist nicht einfach. Eine schlechte, unprofessionelle Bewerbung kann schnell das Aus auf dem Weg zum Traumjob bedeuten. Mit unterschiedlichen Anforderungen und Herausforderungen werden Stellen ausgeschrieben und genauso differenziert sind auch die Kenntnisse und Besonderheiten der jeweiligen Berufszweige.

Die Vielfalt der Berufsbranchen berücksichtigen

Wer sich zum Beispiel für ein Arbeitsumfeld eines Verlages als Mediengestalter bewirbt, muss mit einer große Portion Kreativität in seine Bewerbung glänzen. Da reicht es dann nicht mehr mit einem guten Lebenslauf und einem soliden Anschreiben zu punkten. Hier ist Gestaltung im wahrsten Sinne gefragt. Angefangen vom Anschreiben mit einem auffälligen aber dennoch dezenten Hintergrund, dem Foto, welches nicht wie üblich ein klassisches Bewerbungsfoto sein sollte, sondern in Optik durch Bearbeitung schon aus dem Rahmen fällt. Ein gestalterisch professioneller, roter Faden, der sich durch die komplette Bewerbung zieht, hebt sich ebenfalls von einer normalen Bewerbung ab. Und: Der Inhalt des Anschreibens sollte vor Kreativität nur so strotzen.

Auf die Branche eingehen

Eine Bewerbung beispielsweise zur Bäckerei-Fachverkäuferin sollte eher schlicht, solide und auf das Wesentliche beschränkt sein. Berufserfahrung chronologisch einbringen, Schwerpunkte und Leidenschaft für genau diesen Berufszweig sollten nicht fehlen. Aber auch hier gilt: Das Anschreiben mit allen angeforderten Kenntnissen, kurzer Stellungnahme zur Branche und warum sich der zukünftige Arbeitgeber ausgerechnet für mich entscheiden sollte, unbedingt erläutern und ausführen. Das Foto spielt auch hier eine wesentliche Rolle und kann das Entree zum späteren Job sein. Freundlich lächelnd und dennoch bescheiden, diesen Eindruck sollte das Foto widerspiegeln.

Information ist entscheidend

Wer zum Bewerbungsgespräch eingeladen wird, hat schon einen weiteren, wichtigen Schritt Richtung Job getan. Man sollte sich aber, bevor es zum Gespräch kommt, unbedingt ausgiebig über Firmenstruktur und Ziel des jeweiligen Unternehmens schlau machen. Ein peinlicher Moment, wenn der zukünftige Chef eine Firmen bezogene Fangfrage stellt und außer einem großen Fragezeichen seinem Gegenüber nicht weiter entgegen bringen kann.

Guter Auftritt

Wer sich gut in Szene setzt, ist auf der Überholspur. In abgenutzten Jeans, mit ungebügelter Bluse oder heruntergekommenen Shirt zum Bewerbungsgespräch erscheinen, kommt nie gut an. Auch ein ungepflegter Bart oder eine zerzauste Frisur, können schon entscheidend sein. Denn der erste Eindruck zählt nun mal. Dabei ist es unabhängig davon, ob man sich nun als zukünftiger Manager vorstellt, oder als Bürofachkraft. Anzug und Hemd, Rock und Blazer, sind ein Muss bei der Bewerbung.

Gespräche führen will gelernt sein

Viele Menschen können sich nicht gut artikulieren, vor allem dann nicht, wenn sie zum Sprechen aufgefordert werden. Die berühmte Stille, die einem den Atem verschlingt und man plötzlich nicht mehr die richtigen Worte findet, kennen viele. Daher ist es für Betroffene nicht verkehrt, wenn sie sich in Präsentation und Moderation üben. Etliche Workshops in Volkshochschulen oder auch ganz spezielle Coaching-Angebote stehen dafür zur Verfügung. Auch online wird einiges geboten.


Professionell bewerben – die Chancen auf einen Job erhöhen

Schickt man eine Bewerbung ab, sollte man immer bedenken dass sich möglicherweise 100 oder mehr Menschen um ein und denselben Job bewerben. Es gilt also, sich so gut wie möglich zu verkaufen und die Personalverantwortlichen auf die eigene Person aufmerksam zu machen. Die meisten Firmen erwarten heute Bewerbungen per E-Mail. Somit wird Papier und Porto gespart, außerdem trägt man zur Müllvermeidung aktiv bei. Allerdings sind bei online Bewerbungen einige wichtige Punkte zu beachten:

  • Eine neutrale E-Mail Adresse anlegen – am seriösesten wirken Adressen, die Vor- und Nachname enthalten
  • Sämtliche Beilagen in einem pdf. File zusammenfassen, selten nehmen sich Mitarbeiter im Personalbüro die Zeit, viele verschiedene Attachments zu öffnen
  • Kurz halten – das gesamte Attachment sollte 2 MB nicht überschreiten
  • Die Referenznummer der Annonce (falls vorhanden) am besten schon in der Betreffzeile vermerken, so kann das Mail rasch zugeordnet werden
  • Sorgfältig Korrekturlesen – strotzt die Bewerbung vor Rechtschreibfehlern, landet sie garantiert im virtuellen Papierkorb

Einen Sonderfall stellen online Formulare dar. Große Firmen, die jährlich mehrere tausend Bewerbungen erreichen, fordern Bewerber auf, ihre persönlichen Details in ein spezielles Formular einzutragen. Diesen Dienst sollte man auf jeden Fall nutzen. Da man bei diesem Bewerbungs-Tool möglicherweise durch mehrere Schritte geführt wird, sollte man eine stabile Internetverbindung sicherstellen. Stürzt das Programm zwischendurch ab, muss man die Fragen eventuell gleich noch einmal ausfüllen. Bei vielen dieser Fragebögen besteht die Möglichkeit, Dateien mitzuschicken. Wichtig ist, den Lebenslauf oder andere Anhänge in einem Format zu speichern, das mit dem online Bewerbungstool kompatibel ist.

Grundsätzliches für die Bewerbung

Egal ob man sich per Post oder E-Mail für eine Stelle bewirbt, die Unterlagen müssen einen seriösen Eindruck machen. Individuelle Unterlagen, die sich von der Masse abheben, werden von Personalverantwortlichen sorgfältiger gecheckt als Floskeln, die einfach von Musterbriefen im Internet abgeschrieben wurden. Wer seine Dokumente per Post verschickt verwendet am besten Adressetiketten für den professionellen Versand von Bewerbungsschreiben. Jedem Bewerbungsschreiben sollte ein aktuelles Foto beigelegt werden. Dabei sollte es sich nicht um einen Schnappschuss vom letzten Urlaub oder von einer Party handeln. Beim Motivationsschreiben sollte dem Personalverantwortlichen vermittelt werden, warum man selbst ideale Voraussetzungen für den Job mitbringt und sich von der Konkurrenz abhebt. Dabei geht man am besten auf die Anforderungen ein, die laut Inserat von Interessenten verlangt werden.

Das Motivationsschreiben sollte nicht länger als eine A4 Seite sein. Ist in der Anzeige eine Kontaktperson genannt, sollte man diese mit Namen ansprechen. Am besten gestaltet man sämtliche Bewerbungsunterlagen im selben Format. Die Schriftart und das Layout von Motivationsschreiben und Lebenslauf sollten sich nicht gravierend unterscheiden. Wichtig ist, beim Motivationsschreiben einen guten Einstieg zu finden, der Lust zum Weiterlesen macht. Die übliche Floskel „hiermit bewerbe ich mich auf Ihre Stellenanzeige vom….“ haben Personalverantwortliche schon tausende Male gelesen.

Natürlich hängt der Stil der Bewerbung von der ausgeschriebenen Stelle ab. Bewirbt man sich als kreativer Kopf in einer Werbeagentur, kann das Schreiben ausgefallener gestaltet sein als wenn man in einer Bank arbeiten möchte. Beim Lebenslauf bleibt man besser bei der Wahrheit und gibt nur Kenntnisse an, die man gut abrufen kann. Hat man zum Beispiel während der Schulzeit ein Jahr beim Spanischunterricht verbracht, wären „fließende Spanischkenntnisse in Wort und Schrift“ wohl übertrieben. Genauso wenig wie beim Vorstellungstermin sollte man sich beim Schreiben der Bewerbungsunterlagen verstellen.

Wer authentisch rüberkommt, hat die besten Chancen bei Personalchefs. Da man dazu neigt, Fehler in selbst geschriebenen Texten zu überlesen, lässt man eine außenstehende Person sämtliche Dokumente prüfen.


Tipps für die online Bewerbung

In immer mehr Annoncen ist zu lesen „Bewerbung bitte per e-mail“. Kein Wunder, die elektronische Korrespondenz spart immerhin Berge an Papier. Für Bewerber gilt es, einige wichtige Tipps zu beachten, damit ihr Schreiben nicht gleich im virtuellen Papierkorb landet. Wer zum Beispiel auf www.consultingunternehmen.net eine interessante Anzeige liest und sich für einen Job interessiert, sollte sich zunächst eine seriöse e-mail Adresse zulegen. Am besten kommen bei Personalchefs Adressen an, die sowohl den Vor- als auch den Nachnamen beinhalten. Selbst wenn in der Annonce auch eine Postadresse des Unternehmens steht, das Mitarbeiter sucht, sollte man die Bewerbung nur einmal abschicken – also entweder per mail oder per Post. Die üblichen Mailprogramme bieten relativ wenig Spielraum in der Gestaltung – das persönliche Anschreiben sollte sich daher in Inhalt deutlich von den Worten anderer Bewerber abheben und stilistisch sicher sein. Rechtschreibfehler sollte man in allen mitgeschickten Dokumenten vermeiden.

Sich in die Personalverantwortlichen hineinversetzen

Jeder Bewerber möchte sich natürlich von seiner besten Seite präsentieren. Manche machen den Fehler, dabei zu sehr auszuschweifen. Man sollte auf jeden Fall bedenken, dass die Personalverantwortlichen oft 100 Antworten auf eine einzige Stellenausschreibung bekommen. Daher ist es besonders wichtig, seine Vorzüge in kurzen, prägnanten Worten zu präsentieren und dabei so authentisch wie möglich zu bleiben. Es bringt nichts, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Lebenslauf zu inkludieren, die man sich gar nicht angeeignet hat. Spätestens beim Bewerbungsgespräch fällt jede kleinste Unsicherheit doppelt ins Gewicht. Man muss sich darauf gefasst machen, dass bestimmte Fertigkeiten überprüft werden. Außerdem sollte man die Dateigröße der mitgeschickten Dokumente im Auge behalten. Wenn nicht in der Stellenanzeige ausdrücklich erwünscht, muss man Zeugnisse und Bestätigungen früherer Arbeitgeber nicht gleich beim ersten Mailkontakt mitsenden. Als Richtwert ist eine maximale Dateigröße von zwei Megabyte zu empfehlen. Schließlich möchte man die Mailbox des potentiellen Arbeitgebers nicht überlasten. Viele Personalchefs stehen unter Zeitdruck, daher ist zu empfehlen, die Bewerbung als pdf Datei abzuspeichern und mitzusenden. Anstatt jedes eingescannte Dokument einzeln öffnen zu müssen, können sich die Mitarbeiter des Personalbüros so rascher einen Überblick verschaffen.

Worauf man nicht vergessen darf

Zu jeder seriösen Bewerbung gehört ein Foto dazu. Das Bild sollte seriös und neutral wirken, Fotos vom letzten Sommerurlaub oder einer ausgelassenen Party sind nicht angebracht. Am besten wählt man ein Profilbild. Es zahlt sich aus, bei einem Profi Fotografen Bilder im Passgrößen-Format machen zu lassen. Schließlich zählt der erste optische Eindruck enorm und hat bedeutenden Einfluss darauf, wer zum persönlichen Gespräch eingeladen ist. Das Foto sollte aktuell sein und nicht gekünstelt wirken. Außerdem darf man nicht vergessen, die eingescannte Unterschrift unter das Motivationsschreiben zu setzen. Beim Anschreiben per mail darf die komplette Signatur inklusive Anschrift und Telefonnummer nicht fehlen. Am besten schickt man die komplette Bewerbung per mail an einen Freund oder sich selbst. Nur so kann man prüfen, ob der Anhang komplett beim Empfänger ankommt. Personalchefs nehmen sich nämlich nur selten Zeit, nachzufragen.