Mittendrin statt nur dabei: Arbeiten im Fußballstadion

By | 29. Januar 2016

Es viele Möglichkeiten, seinem Verein treu zur Seite zu stehen. Aber die für viele wohl Beste ist, wenn man auch noch einen gut bezahlten Job innerhalb des Vereines bekommt. Viele Fußballvereine beispielsweise suchen regelmäßig übers ganze Jahr hinweg, engagierte und leidenschaftliche Mitarbeiter fürs Stadion. Nicht nur Spiele werden dort regelmäßig ausgetragen, sondern es finden auch viele Konzerte und andere Veranstaltungen in den Stadien statt. Die Unterhaltung der Stadien ist kostspielig und muss auch dann finanziell getragen werden, wenn gerade keine Fußballspiele stattfinden. Um die vielen Veranstaltungen überhaupt stemmen zu können, brauchen Vereine Personal. Die angebotenen Jobs sind von ganz unterschiedlicher Natur und sehr vielfältig.

Vor und hinter den Kulissen

Um Veranstaltungen in diesen großen Arenen reibungslos durchführen zu können, bedarf es an Organisations- und Logistiktalenten. Denn bei größeren Spielen können Stadien schnell bis auf den letzten Platz ausverkauft sein. Das Volksparkstadion in Hamburg fasst zum Beispiel rund 57.000 Zuschauer.

Wenn dort der HSV gegen Bremen spielt, tobt der Bär. Die Gastronomie läuft auch Hochtouren, denn spätestens in der Halbzeit wollen die Zuschauer mit Speisen und Getränken versorgt werden. Ohne genügend Personal an Bord, undenkbar und schlichtweg nicht machbar. Besonders für den Gastronomiebereich werden immer wieder viele Mitarbeiter gesucht, die tatkräftig nicht nur zu Stoßzeiten das Vereins-Team unterstützen. Aber es gibt auch noch andere Möglichkeiten, einen Job im Stadion zu bekommen. Personen die vielleicht ansonsten die Voraussetzungen für einen Job als Messehostess erfüllen werden und zusätzlich Fußball-affin sind, sind wohl bei einem Stadion-Job auf alle Fälle richtig aufgehoben.

Was man mitbringen sollte und was gefordert wird:

  1. Natürlich ist es nicht verkehrt, wenn man Fußballfan ist. Unabhängig vom Verein.
  2. Zeitlich unabhängig, flexibel sein.
  3. Zuverlässigkeit ist sehr wichtig. Bei geplanten Veranstaltungen ist das Personal, also jede einzelne helfende Hand, fest mit eingeplant. Fällt ein Mitarbeiter aus, kommt das komplette Team ins Rudern.
  4. Teamfähigkeit ist besonders wichtig. Nur selten gibt es Situationen, in denen man auf sich allein gestellt ist. Meistens arbeiten mehrere Teams zusammen.
  5. Sich auf teils ungewöhnliche Arbeitszeiten einlassen können. Wochenenddienste in Kauf nehmen können.
  6. Motiviert, engagiert sein und Freude am Blick hinter die Kulissen zu haben.
  7. Erfahrungen in der Gastronomie wären nicht verkehrt, müssen aber grundsätzlich nicht sein. Nur wenn ganz spezifische Kenntnisse ausgeschrieben werden, sollten diese natürlich auch vorhanden sein.
  8. Eine schnelle Auffassungsgabe ist von Vorteil. Zwar werden neue Mitarbeiter eingearbeitet, doch die Einarbeitungszeit kann je nach dem, trotzdem sehr kurz sein.
  9. Bewerber sollten über 18 Jahre alt sein.
  10. Die unterschiedlichen Stellenangebote beziehen sich in erster Linie auf die Arbeit als: Koch, Küchenhilfe, Kassierer, Zapfer, Griller, Service im VIP-Bereich, und natürlich dem Klassiker aller Stadien: Dem Getränkeläufer.

Positiv zu erwähnen sei an dieser Stelle, dass insbesondere die Wochenenddienste und Spätdienste bei diversen Veranstaltungen grundsätzlich ganz gut von den jeweiligen Vereinen vergütet werden.
Es ist also wichtig, dass man möglichst alle Voraussetzungen erfüllen kann und bereit ist, auch an Wochenenden zu arbeiten. Was aber eigentlich kein Problem sein dürfte, wenn man beispielsweise ein absoluter Fan des Hamburger Sportverein ist, dort werden regelmäßig viele fleißige Helfer gesucht. Ein Job im Stadion erfordert aber schließlich in erster Linie, dass man Spaß an der Arbeit hat und wer Fußball-affin ist, der sollte sich die Chance nicht entgehen lassen, im Stadion für seinen Verein zu arbeiten und live dabei zu sein. Noch näher kann man nicht am Geschehen sein.


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