Tipps für die online Bewerbung

By | 12. August 2015

In immer mehr Annoncen ist zu lesen „Bewerbung bitte per e-mail“. Kein Wunder, die elektronische Korrespondenz spart immerhin Berge an Papier. Für Bewerber gilt es, einige wichtige Tipps zu beachten, damit ihr Schreiben nicht gleich im virtuellen Papierkorb landet. Wer zum Beispiel auf www.consultingunternehmen.net eine interessante Anzeige liest und sich für einen Job interessiert, sollte sich zunächst eine seriöse e-mail Adresse zulegen. Am besten kommen bei Personalchefs Adressen an, die sowohl den Vor- als auch den Nachnamen beinhalten. Selbst wenn in der Annonce auch eine Postadresse des Unternehmens steht, das Mitarbeiter sucht, sollte man die Bewerbung nur einmal abschicken – also entweder per mail oder per Post. Die üblichen Mailprogramme bieten relativ wenig Spielraum in der Gestaltung – das persönliche Anschreiben sollte sich daher in Inhalt deutlich von den Worten anderer Bewerber abheben und stilistisch sicher sein. Rechtschreibfehler sollte man in allen mitgeschickten Dokumenten vermeiden.

Sich in die Personalverantwortlichen hineinversetzen

Jeder Bewerber möchte sich natürlich von seiner besten Seite präsentieren. Manche machen den Fehler, dabei zu sehr auszuschweifen. Man sollte auf jeden Fall bedenken, dass die Personalverantwortlichen oft 100 Antworten auf eine einzige Stellenausschreibung bekommen. Daher ist es besonders wichtig, seine Vorzüge in kurzen, prägnanten Worten zu präsentieren und dabei so authentisch wie möglich zu bleiben. Es bringt nichts, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Lebenslauf zu inkludieren, die man sich gar nicht angeeignet hat. Spätestens beim Bewerbungsgespräch fällt jede kleinste Unsicherheit doppelt ins Gewicht. Man muss sich darauf gefasst machen, dass bestimmte Fertigkeiten überprüft werden. Außerdem sollte man die Dateigröße der mitgeschickten Dokumente im Auge behalten. Wenn nicht in der Stellenanzeige ausdrücklich erwünscht, muss man Zeugnisse und Bestätigungen früherer Arbeitgeber nicht gleich beim ersten Mailkontakt mitsenden. Als Richtwert ist eine maximale Dateigröße von zwei Megabyte zu empfehlen. Schließlich möchte man die Mailbox des potentiellen Arbeitgebers nicht überlasten. Viele Personalchefs stehen unter Zeitdruck, daher ist zu empfehlen, die Bewerbung als pdf Datei abzuspeichern und mitzusenden. Anstatt jedes eingescannte Dokument einzeln öffnen zu müssen, können sich die Mitarbeiter des Personalbüros so rascher einen Überblick verschaffen.

Worauf man nicht vergessen darf

Zu jeder seriösen Bewerbung gehört ein Foto dazu. Das Bild sollte seriös und neutral wirken, Fotos vom letzten Sommerurlaub oder einer ausgelassenen Party sind nicht angebracht. Am besten wählt man ein Profilbild. Es zahlt sich aus, bei einem Profi Fotografen Bilder im Passgrößen-Format machen zu lassen. Schließlich zählt der erste optische Eindruck enorm und hat bedeutenden Einfluss darauf, wer zum persönlichen Gespräch eingeladen ist. Das Foto sollte aktuell sein und nicht gekünstelt wirken. Außerdem darf man nicht vergessen, die eingescannte Unterschrift unter das Motivationsschreiben zu setzen. Beim Anschreiben per mail darf die komplette Signatur inklusive Anschrift und Telefonnummer nicht fehlen. Am besten schickt man die komplette Bewerbung per mail an einen Freund oder sich selbst. Nur so kann man prüfen, ob der Anhang komplett beim Empfänger ankommt. Personalchefs nehmen sich nämlich nur selten Zeit, nachzufragen.


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