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Mitarbeiterführung: Klare Regeln und Respekt

Wie motiviert man Mitarbeiter, um mehr Leistung zu bringen oder wie kritisiert man Mitarbeiter, ohne sie dabei zu sehr persönlich zu verletzen? Führungskräfte müssen in der Lage sein, vielfältige Situationen zu überblicken und angemessen auf diese zu reagieren. Die Anforderungen an diese Position sind also hoch. Nicht selten stellt sich jedoch in der Praxis heraus, dass viele gelernte Methoden im echten Leben gar nicht funktionieren.

Fingerspitzengefühl und Erfahrung

Führen ist nicht gleich Leiten. Mitarbeiterführung ist etwas, das neben theoretischem Fachwissen auch viel Fingerspitzengefühl erfordert. Gute Führungskräfte haben meist langjährige Erfahrung in ihrem Bereich. Hinter Mitarbeiterführung stecken verschiedene Zielsetzungen und Aspekte. Im besten Fall wird das Verhalten der Mitarbeiter durch das Verhalten der Führungskraft beeinflusst, er stellt also eine Art Vorbild für die Mitarbeiter dar. Allgemeine Tipps sind zwar schwierig, da jeder Mitarbeiter eine andere Persönlichkeit hat und unterschiedlich auf Dinge reagiert, dennoch lassen sich einige allgemeingültige Grundsätze für eine gute Mitarbeiterführung festhalten.

Respektvoll sein

Von gegenseitigem Respekt wird zwar breit und gerne geredet, im beruflichen Alltag lässt dieser aber all zu oft zu wünschen übrig. Wer in seinen Mitarbeitern Menschen und nicht nur Angestellte sieht, hat bessere Chancen für ein ausgewogenes und respektvolles Miteinander.

Richtung aufzeigen

Mitarbeiter auf Angestellten-Ebene besitzen in vielen Fällen eine andere Mentalität als solche, die sich für eine berufliche Laufbahn als Führungskraft entschieden haben. Dies sollte man berücksichtigen und einzelnen Mitarbeitern genau wissen lassen, was das jeweilige Ziel ist und, wer welchen Beitrag zum Ganzen beitragen soll.

Klare Regeln aufstellen

Mitarbeiterführung ist eng mit Regeln verknüpft. Diese sollten jedoch auch klar kommuniziert werden. In vielen Fällen werden Dinge für selbstverständlich gehalten, die so nie vereinbart wurden. Seien es Zigarettenpausen, Gleitzeitvereinbarungen oder das „Surfen am Arbeitsplatz“. Daher gilt es frühzeitig klarzustellen, welche Regeln gelten und bei Bedarf auch auf diese hingewiesen werden.

Vergütung

Fairness sollte nicht nur in der Kommunikation mit den Mitarbeitern vorhanden sein, sondern auch in der Bezahlung. Gute Mitarbeiter leisten schließlich wertvolle Arbeit und sollten dementsprechend vergütet werden.

Feedback

Wer seine Mitarbeiter nicht kritisiert oder positive Rückmeldungen gibt, kann auch nicht auf Verständnis für die eigenen Belange hoffen. Feedback geben kann unter Umständen eine Wissenschaft für sich sein, besonders, wenn man negative Kritik nicht äußert, um den Mitarbeiter nicht zu verletzen. Eine gute Orientierung diesbezüglich bietet der Leitfaden von finderlohn.de.

Mitarbeiter einbeziehen

Es ist durchaus hilfreich, Mitarbeiter auch mal nach ihrer persönlichen Meinung zu fragen. So lässt sich schnell herausfinden, was im Team nicht so rund läuft oder, ob es Verbesserungsvorschläge gibt. Für dieses Feedback sollte man selbstverständlich auch offen sein und die ehrliche Meinung dann zu schätzen wissen. Kritikfähigkeit ist auch etwas, das Führungskräfte unbedingt mit sich bringen müssen.

So individuell wie die Mitarbeiter ist sicherlich auch der Führungsstil von Führungskräften. Auch kommt man mit manchen Menschen immer besserer zurecht als mit anderen. Nur aber dann, wenn gegenseitiger Respekt und klare Arbeitsregeln vorherrschen, kann ein gemeinsames Arbeiten im Team zielorientiert sein und effektive Leistungen erbracht werden. Somit sind ein gewisses Einfühlungsvermögen und Empathie wichtig Skills, die eine Führungskraft mitbringen sollte.

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Tschechische Arbeitskräfte weiterhin in Grenzregionen gefragt

In Grenzregionen können Arbeitgeber oftmals von ausländischen Arbeitskräften profitieren. Besonders, wenn vergleichbare Qualifizierungen und gute Sprachkenntnisse vorliegen kann sich aus einem solchen Arbeitsverhältnis eine Win-Win Situation ergeben. Seit dem EU-Beitritt 2004 haben sich auch für Tschechen neue Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland und Österreich ergeben. Noch immer sind die Lohnunterschiede zwischen den Ländern groß und Arbeitskräfte vor allem in den Grenzregionen Tschechiens zu Sachsen, Bayern / Oberösterreich und Niederösterreich gefragt. Hier können die Arbeiter in den meisten Fällen zur Arbeit pendeln. Welche Vorteile bieten Fachkräfte aus Tschechien für Arbeitgeber aus Deutschland?

Anhaltender Bedarf nach Fachkräften

Der grenzüberschreitende Einsatz tschechischer Arbeitnehmer findet seit Beginn der Arbeitnehmerfreizügigkeit großen Anklang. In vielen Bereichen sind die Qualifikationen der jeweiligen Ausbildung vergleichbar. Auch das günstigere Lohnniveau stellt einen besonderen Vorteil für Arbeitgeber aus Deutschland dar. In Deutschland arbeitende Tschechen können in der Regel von einer deutlich höheren Vergütung profitieren. Auch Sozialleistungen die in Deutschland arbeitenden Personen zustehen, können in Anspruch genommen werden, denn allgemein gilt für Unionsbürger bei deutschen Arbeitgebern das deutsche Arbeits- und Sozialversicherungsrecht. Im Durchschnitt gibt es etwa doppelt so hohe Löhne und zudem auch das deutsche Kindergeld. Tschechische Firmen können schwer mit den Arbeitskonditionen mithalten.

Der Bedarf an Arbeitskräften aus Tschechien und anderen EU-Mitgliedsländern ergibt sich aus der Arbeitslosenquote in bestimmten Bereichen. Mit die größte Nachfrage an tschechischen Arbeitskräften gibt es in der verarbeitenden Industrie, im Gastgewerbe, dem Pflegewesen und auch sozialen Diensten. Die allermeisten Studien- und Berufsabschlüsse werden ohne weiteres in Deutschland und Österreich anerkannt. Der Umgang damit ist in der Europäischen Richtlinie zur gegenseitigen Anerkennung von berufen und Studien geregelt.

Was müssen Arbeitgeber beachten?

Wer Arbeitnehmer aus Tschechien oder anderen EU-Mitgliedsstaaten beschäftigen möchte, benötigt dafür keinen Nachweis einer Arbeitsgenehmigung. Stellen können daher ohne jegliche Einschränkungen auch europaweit ausgeschrieben werden. Zudem haben sich auch Unternehmen auf die Vermittlung von tschechischen Fachkräften spezialisiert. Wer über einen solchen Vermittler nach geeigneten Mitarbeitern sucht, stellt sicher, dass alle notwendigen Qualifikationen sowie Deutschkenntnisse vorhanden sind. Deutsche und österreichische Arbeitgeber können also vielfältig vom Einsatz tschechischer Arbeitskräfte profitieren. Für die Anstellung sind keine besonderen Formalitäten notwendig und es gelten die gleichen rechtlichen Bestimmungen wie bei einer Einstellung inländischer Arbeitnehmer. Vor allem in den Grenzregionen ist es für deutsche Unternehmen noch immer einfach qualifizierte Mitarbeiter zu finden.

Wenn als Arbeitgeber keine geeigneten Bewerber aus Deutschland für eine zu besetzende Stelle gefunden werden, können Fachkräfte aus Tschechien diese Lücke mitunter schließen. Unternehmen aus den Regionen Sachsen, Bayern, Oberösterreich und Niederösterreich profitieren seit Jahren von der Arbeitnehmerfreizügigkeit und entsprechendem Personal. Man kann davon ausgehen, dass sich dieser Trend in Zukunft weiter fortsetzen wird.


Karriere im digitalen Zeitalter

Die junge Generation kann sich gar nicht mehr daran erinnern: Es gab eine Zeit, da konnte man nur über das Festnetz telefonieren. Die ganze Familie hörte mit, wenn man vom Apparat im Wohnzimmer mit Freunden und Studienkollegen sprach. Den Computer verwendete man zur Textverarbeitung und vielleicht auch zum Spielen, an eine Vernetzung wie wir sie heute kennen war in den 1980er Jahren noch nicht zu denken. Ein Jahrzehnt später eroberte das Internet langsam aber sicher die Firmen und auch in einigen Haushalten zog es bereits ein.

Doch bis es zur Digitalisierung wie wir sie heute kennen kam, war es noch ein weiter Weg. In den letzten Jahren kann man sich ein Leben ohne WWW und Smartphone gar nicht mehr vorstellen. Das Mobiltelefon hat viele Geräte ersetzt und vereint unzählige Funktionen in einem vergleichsweise kleinen Smartphone. Die Vernetzung hat auch eine große Auswirkung auf das Berufsleben. Kein Wunder also, dass Experten dringend gesucht werden, die sich auf Neue Medien spezialisiert haben.

Neue Medien in Bologna studieren

Die neue Welt der sozialen Medien erfordert jedoch auch Menschen, die sich genau in diesen Punkten auskennen. Immerhin reicht es für viele Firmen nicht mehr aus, eine Webseite zu betreiben. Vielmehr möchten sie auch auf Facebook, Twitter und in anderen Netzwerken Kunden gewinnen oder bestehenden Kunden einen Mehrwert bieten. Doch der Umgang mit sozialen Netzwerken will im wahrsten Sinne des Wortes gelernt sein. Der Lehrgang Communication Marketing an der Bologna Business School bereitet kluge Köpfe ideal auf dieses Berufsfeld vor.

Die Bologna Business School befindet sich in einer der ältesten Universitätsstädten Europas. Hier erleben Studenten multikulturelles Flair. Wer in Bologna studiert, darf sich auf einen facettenreichen Mix aus historischen Sehenswürdigkeiten und ein pulsierendes Nachtleben freuen. Der Campus der Bologna Business School befindet sich in der ehrwürdigen Villa Guastavillani, die bereits im 16. Jahrhundert gebaut wurde. Dank aufwendiger Renovierung und Modernisierung studieren Menschen aus aller Welt hier in modernem Ambiente. Hier einige Fakten zum Campus:

  • Die Villa Guastavillani ist 5000 Quadratmeter groß
  • Sie bietet 10 Multimedia Klassenzimmer mit hochwertiger Technikausstattung
  • Es gibt ein großes Computerlabor
  • Zu den Annehmlichkeiten für Studenten zählen ein Fitnesscenter, eine Lounge und fünf Studienräume

Master in New Media and Marketing Communication – ein Einblick

Beim Master in New Media and Marketing Communication handelt es sich um ein Vollzeitstudium. Es ist also perfekt für Umsteiger geeignet, die sich eine Auszeit nehmen möchten oder auch für Menschen, die gerade erst ins Berufsleben einsteigen. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer beträgt ungefähr 26 Jahre. Es treffen einander also Menschen, die zum Teil schon auf Arbeitserfahrung zurückblicken oder im Vorfeld ein anderes Studium abgeschlossen haben. 30 bis 50 Studenten werden pro Jahr aufgenommen. Somit hält sich die Gruppe in überschaubarem Rahmen und es entsteht eine perfekte Arbeitsatmosphäre.

Der Master in New Media and Marketing Communication dauert 12 Monate und wird in Englisch unterrichtet. Somit ist die Ausbildung auch für Interessenten aus dem Ausland eine perfekte Option. Beim Studium in Bologna lernt man Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen kennen. Das ist gerade in den Neuen Medien besonders wichtig. Auch Facebook & Co sind länderübergreifend und somit ist es wichtig, als Manager in diesem Bereich die Unterschiede von Kulturen zu kennen und sich darauf einstellen zu können.

Im Studienjahr 2018/19 stammten rund ein Drittel aller Ausbildungsteilnehmer nicht aus Italien. Insgesamt trafen sich Studenten aus 14 Ländern, was den internationalen Charakter des Studiums erahnen lässt. Ein großer Fokus der Ausbildung liegt auf dem Bereich Marketing. Sie gliedert sich in zwei Teile: Im ersten Abschnitt liegt der Fokus auf den Grundlagen von Marketing und Kommunikation. Hier bekommen Studenten einen Einblick in Customer Relation Management Tools, in das wichtige Thema der Forschung, über strategische Buchhaltung und Verkaufstechniken. Der zweite Block geht ins Detail: Er beschäftigt sich mit digitalen Plattformen, Branding, Content Marketing und vielen weiteren relevanten Themenbereichen.

Zum Abschluss: Ein Praktikum

Am Ende der Ausbildung ist ein Praktikum vorgesehen. Es umfasst 500 Arbeitsstunden, die entweder in Italien oder bei einem Unternehmen im Ausland absolviert werden können. Dabei haben Studenten Gelegenheit, Gelerntes gleich in die Praxis umzusetzen. Dabei geht es unter anderem darum, Marketingstrategien zu entwerfen, Prozesse umzugestalten oder neue Kampagnen zu entwickeln.

Zum Abschluss des Studiums legen die Studenten einen „Final Report“ ab. Dabei geht es darum, dem Studiendirektor anhand eines Fallbeispiels zu zeigen, dass man Erlerntes umsetzen kann. Gerne nehmen Studenten aus dem Ausland auch die Gelegenheit war, neben dem Studium Master in New Media and Marketing Communication einen Italienischkurs zu besuchen. Das Studium bietet viel mehr als trockene Inhalte. Es wird praxisbezogen unterrichtet und in den modernen Klassenzimmern können theoretische Inhalte so aufbereitet werden, dass Lernen Spaß macht und viele Sinne angesprochen werden. Außerdem ist die Bologna Business School ein optimaler Ort, um Kontakte zu knüpfen. Bei dem einjährigen Lehrgang kann man sich ein gutes Netzwerk aufbauen, das in der Zukunft sicher nützlich ist.


Mit einem Bewerbungstraining zu mehr Sicherheit beim Vorstellungsgespräch

Man hat sich viel Zeit genommen, um die Bewerbungsmappe ansprechend zu gestalten. Das Format, das Foto und der Stil passen perfekt zum Bewerber zusammen. Man hat sich gewinnend präsentiert und ist dabei auf die Anforderungen des Stelleninserats genau eingegangen. Die persönlichen Vorzüge hat man ebenso wenig vergessen wie darauf, auf die speziellen Bedürfnisse des potentiellen Arbeitgebers einzugehen. Die Unterlagen haben den Personalchef überzeugt und man wird zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Doch dort ist von dem sicheren Auftreten und der angeblichen Teamfähigkeit wenig zu merken, weil man so nervös ist, dass man kein Wort mehr herausbringt.

Schon sind die Aussichten auf einen guten Job zunichte, weil sich andere Kandidaten einfach besser verkaufen können. Im Rahmen einer Bewerbungsberatung lernt man, so selbstsicher aufzutreten, dass es beim nächsten Vorstellungsgespräch besser klappt.

Für wen ein Bewerbungstraining sich lohnt

Bewerbungstrainings sind für all jene empfehlenswert, die mit dem Gedanken spielen sich für einen neuen Job zu bewerben. Oft steht man bereits seit vielen Jahren im Berufsleben, das letzte Vorstellungsgespräch ist Jahre vorbei. Wie man mit dieser ungewohnten Situation perfekt umgeht, lernt man im Bewerbungstraining. Doch die Schulungen sind auch für Einsteiger auf dem Arbeitsmarkt perfekt geeignet. Sie haben möglicherweise Schwierigkeiten damit, ihre Person gewinnend zu präsentieren.

Bei einem Bewerbungstraining erfährt man, was Personalchefs hören möchten. Immerhin muss man sich bei einem potentiellen Arbeitgeber so präsentieren, dass man einen bleibenden, guten Eindruck hinterlässt. Ein professioneller Bewerbungscoach unterstützt seine Klienten und stärkt das Selbstbewusstsein. Manchmal schafft man es bei Bewerbungsgesprächen nicht, auf die Vorzüge der eigenen Person hinzuweisen, weil es an Selbstsicherheit mangelt. Ein Coach hat eine neutrale Sicht auf den Berufswechsel und kann mit neuen Impulsen weiterhelfen, Klarheit über einen möglichen neuen Karriereschritt zu gewinnen.

Verschiedene Arten von Bewerbungstrainings

Am effektivsten sind Bewerbungstrainings im Einzelsetting. Dabei geht der Coach ganz gezielt auf die Problem und Wünsche des Kunden ein. An Unsicherheiten kann somit gezielt gearbeitet werden. Bei One-to-One Beratungen arbeiten Coaches ganz intensiv mit den Klienten zusammen. Wichtig dabei ist, mögliche Schwächen auszumerzen und zu lernen, sich vor Personalverantwortlichen entsprechend zu präsentieren. Da die Vortragenden genau wissen, worauf Recruiter achten, werden Bewerbungsgespräche realitätsgetreu nachgespielt.

Bei Bewerbungstrainings geht es jedoch nicht nur um das Vorstellungsgespräch alleine. Die Palette der Schulungen ist viel weitreichender. Unter anderem nehmen die Profis auch Bewerbungsunterlagen genau unter die Lupe. Sie wissen, was Personalchefs im Lebenslauf und Motivationsschreiben lesen wollen und welche Floskeln weniger gut ankommen. Dabei kann man sowohl an Initiativbewerbungen als auch an Antworten auf Annoncen gezielt feilen. Wer noch nicht richtig fit im Internet ist, holt sich noch dazu wertvolle Tipps im Umgang mit Online Jobportalen.

Schritt für Schritt geht man die Bausteine für die schriftliche Bewerbung durch. In der heutigen Zeit ist es üblich, sich vorwiegend per E-Mail zu bewerben. Dabei gelten etwas andere Regeln als bei der traditionellen Bewerbung in Papierform. Auch zu diesem Thema kennen die Profis wichtige Tipps und Tricks. Wichtig ist außerdem, für ein mögliches Vorstellungsgespräch alle nötigen Unterlagen vorzubereiten. Mit dem Coach geht man alle Dokumente durch und legt eine ansprechende Mappe an. Darin sortiert man das Anschreiben, den Lebenslauf, Zeugnisse und die Einladung zum Bewerbungsgespräch ein. Wie ordentlich und strukturiert man sich vor den Personalchefs präsentiert, hat nämlich einen großen Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen einen Kandidaten.

Passende Schulung finden

Wer eine Bewerbungsberatung besuchen möchte, findet im Internet zahlreichen Angebote dazu. Eine passende Schulung ist im modernen Zeitalter der Digitalisierung gar nicht schwer. Doch bevor man sich vorschnell zu einem Kurs anmeldet, sollte man den Anbieter genau unter die Lupe nehmen. Immerhin sind Bewerbungsberatungen ganz individuell und laufen nicht immer nach dem gleichen Schema ab. Hier einige Tipps zur Auswahl:

  • Auf jeden Fall sollte man die Qualifikation des Lehrgangsleiters prüfen. Auf vielen Webseiten werden Referenzen angegeben oder man erhält einen Einblick in den Lebenslauf des Beraters. Umfangreiche Vorkenntnisse in der Personalbranche sollten auf jeden Fall vorliegen.
  • Wichtig ist zu wissen, dass die Jobbezeichnung „Coach“ nicht geschützt ist. Daher sollte man auf der Suche nach einer passenden Bewerbungsberatung immer auch die Ausbildung des Vortragenden beachten. Daher macht es durchaus Sinn, sich auf renommierte Unternehmen zu verlassen, die sich auf effiziente Schulungen spezialisiert haben.
  • Bevor man einen Termin ausmacht, sollte man sich über die Kosten für das Training informieren. Außerdem gilt es nachzufragen, wie viele Sitzungen vorgesehen sind. Bewerbungstrainings gibt es sowohl in Gruppenkursen als auch im Einzelsetting.
  • Ein Bild über die Anbieter von Bewerbungstrainings kann man sich machen, wenn man Meinungen andere Kunden liest. Im Internet findet man aufschlussreiche Informationen dazu.

Nicht zuletzt kommt es auf die Sympathie zum Vortragenden an, ob man sich in einer Schulung wirklich wohl fühlt. Um möglichst viel Nutzen aus dem Bewerbungstraining zu ziehen, lohnt es sich so viel wie möglich zu fragen.


Mit Spezialausbildungen im Lebenslauf punkten

Die Motivation, sich für eine neue Stelle zu bewerben, ist unterschiedlich. Manchmal starten junge Menschen nach Absolvierung der Schulausbildung oder des Studiums erstmals in das Berufsleben. In anderen Fällen wiederum führt der Verlust der Arbeitsstelle dazu, dass man seine Bewerbungsunterlagen aktualisiert und auf Jobsuche geht. Doch auch Menschen, die mit beiden Beinen im Arbeitsprozess stehen, suchen nach neuen Stellen. Manchmal stimmt die Atmosphäre im Betrieb nicht, in anderen Fällen möchte man die Karrierechancen verbessern oder das Einkommen erhöhen. Mit jeder Bewerbung sieht man sich also mit einer großen Konkurrenz konfrontiert. Untersuchungen haben ergeben, dass im Schnitt 32 Bewerber auf eine ausgeschriebene Stelle kommen. Dabei erreichen Großunternehmen und begehrte Arbeitgeber mehr Schreiben von möglichen neuen Mitarbeitern wie Kleinbetrieben. Mit speziellen Fertigkeiten gelingt es, sich von der Konkurrenz abzuheben und Personalchefs auf die eigene Person aufmerksam zu machen.

EDV Kenntnisse sind in fast jedem Beruf notwendig

Schon in fast jeder Branche und in jedem Beruf ist die Digitalisierung mittlerweile angekommen. Daher macht es Sinn, einen Teil des Bewerbungsschreibens den IT-Kenntnissen zu widmen. Allerdings setzen die meisten Unternehmen Kenntnisse in gängige Betriebssysteme voraus. Die meisten davon verwenden Windows, auf Kenntnisse in Word oder in üblichen E-Mail Programmen muss man nicht unbedingt genauer eingehen. Wer sich zum Informatik lernen entschieden hat und auf fundierte Kenntnisse in der Programmierung zurückgreifen kann, sollte das jedoch im Lebenslauf detailliert angeben. Wichtig ist während der Ausbildung laufend Zertifikate zu sammeln, damit man die Abschlüsse auch belegen kann. Besonders hervorheben sollte man dabei Diplome oder Kursbestätigungen in Bereichen, die für die ausgeschriebene Stelle von Bedeutung sind. Möchte man zum Beispiel einen Job als Grafiker annehmen, ist es ideal Kenntnisse in Fotobearbeitungsprogrammen nachweisen zu können. Auch Schulungen im Bereich des Office Pakets kann man angeben, darunter:

  • Excel: kann man mit den wichtigsten Formeln des Programms umgehen und damit einfache Rechenschritte lösen? Kennt man sich bei der Einbettung von Grafiken und Diagrammen aus? Wie sieht es mit Makros aus? Dabei handelt es sich um kleine Programme, die bestimmte Abläufe erleichtern.
  • Word: Die grundsätzlichen Formatierungskenntnisse setzen Arbeitgeber in der Regel voraus. Wie man die Zeilenabstände oder Schriftgrößen ändert, sollte jeder wissen. Darüber hinaus bietet Word jedoch auch technisch anspruchsvollere Anwendungen wie zum Beispiel die Einstellung einer dynamischen Inhaltsangabe
  • PowerPoint Kenntnisse sind vor allem in Unternehmen gefragt, wo viel präsentiert wird.
  • Doch nicht nur die grundlegenden Office Programme machen sich gut im Lebenslauf. In vielen Unternehmen wird mit Datenbanken gearbeitet. Wer schon Erfahrung in SAP oder anderen Anwendungen hat, sammelt garantiert Punkte.

Fremdsprachenkenntnisse genau angeben

In vielen Berufen sind heute fundierte Fremdsprachenkenntnisse gefragt. Im Lebenslauf sollte man damit besser nicht übertreiben. Immerhin ist es für Personalverantwortliche leicht, die Kenntnisse abzufragen. Dafür reicht, eine Frage auf Englisch oder Französisch zu stellen und abzuwarten, wie der Bewerber darauf reagiert. Um Fremdsprachenkenntnisse länderübergreifend vergleichen zu können, wurde der gemeinsame Europäische Referenzrahmen eingeführt, der Kenntnisse kategorisiert. Er ist auch unter der Abkürzung GER bekannt. Anfängerkenntnisse werden als Stufe A1 angegeben. Dabei handelt es sich wirklich nur um die Basics – man kann einfach Sätze verstehen und bilden. In der Stufe A2 verfügt man bereits über einen ausgeprägten Wortschatz. Fortgeschrittene werden in die Gruppe B eingeteilt – auch dabei gibt es wieder zwei Stufen. B1 Kenntnisse setzen voraus, dass man sich über vertraute Themen unterhalten kann und auf Reisen gut zurechtkommt. Selbständige Sprachanwendung und spontanes Reagieren auf Fragen in der Fremdsprache setzt die Stufe B2 voraus. Besonders gefragt im Geschäftsleben sind Personen, die über Sprachkenntnisse in der Stufe C1 verfügen. Das fortgeschrittene Wissen und der große Wortschatz tragen dazu bei, dass man sogar in Verhandlungen in der Fremdsprach gut zurechtkommt. Wer sich flüssig ausdrücken kann, Texte und Vorträge mühelos versteht und noch dazu verschiedene Redewendungen kennt, kann im Lebenslauf bei den Fremdsprachenkenntnissen C2 eintragen.

Besondere Interessen im Lebenslauf

Personalchefs blicken auf eine lange Erfahrung zurück und können aus persönlichen Interessen viel deuten. Daher stellt sich die Frage, ob man Privates überhaupt in einem Lebenslauf ausplaudern sollte. Immerhin sind gewisse Hobbys mit bestimmten Charaktereigenschaften verbunden. Gut kommen in der Regel Mannschaftssportarten wie Fuß- oder Basketball an. Wer sich in einer Sportgruppe gut integrieren kann, ist vermutlich auch teamfähig. Wer Laufen, Rad fahren oder Schwimmen in seinem Lebenslauf erwähnt und möglicherweise sogar an sportlichen Wettkämpfen teilnimmt, gilt als besonders ausdauernd. Doch auch mit ehrenamtlichen Tätigkeiten kann man beim Personalchef Punkte sammeln. Vorsichtig sollte man bei Extremsportarten mit einer hohen Verletzungsgefahr sein. Bei Fallschirmspringern oder Höhlentauchern werden Personalchefs oft hellhörig. Sie befürchten, dass der neue Mitarbeiter wegen seines gefährlichen Hobbys möglicherweise rasch ausfällt. Auch vorwiegend passive Tätigkeiten wie Computerspiele können sich negativ auswirken. Sie sind nicht mit dem Image eines Teamplayers kompatibel. Während man bei fachlichen Kenntnissen kaum eine Schulung unerwähnt lassen sollte, ist also bei Hobbys und persönlichen Vorlieben Vorsicht geboten.


Heißer Tipp für Jobsuchende

Die Jobsuche ist mit kleinen und großen Herausforderungen verbunden. Gut, dass es in digitalen Zeiten zumindest für die bürokratischen Dinge reichlich Unterstützung gibt. Interaktive Tools und Apps helfen zum Beispiel bei der Erstellung von Bewerbungen. Jeder Bewerber weiß, dass eine Bewerbung sowohl inhaltlich als auch förmlich bestimmten Anforderungen genügen muss, um möglichst überzeugend für den potenziellen Arbeitgeber zu sein. Wer sich mit Aufbau, Inhalt und Struktur der Bewerbung schwertut oder zumindest auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich diesen heißen Tipp einmal genauer ansehen:

Auf der Internetseite des Unternehmens Starke Jobs findet man einen Lebenslauf Generator. Mit diesem lässt sich in kürzester Zeit eine professionelle Bewerbung erstellen und diese im Anschluss speichern und ausdrucken. Dieser Lebenslauf Generator lässt sich auch nutzen, ohne sich bei Starke Jobs zu bewerben. So kann man die Bewerbung anschließend für die eigenen Zwecke nutzen.

Anmelden und loslegen

Um den Lebenslauf Generator nutzen zu können, muss man sich zunächst einmal auf der Seite registrieren. Diese Registrierung ist allerdings mit keinerlei Pflichten verknüpft, man kann sich auch mit seinem Facebook Profil anmelden. Anschließend kann man den Lebenslauf Generator nutzen, indem man im oberen Bereich der Seite auf den grünen Button klickt.

1.Vorlage auswählen

Der erste Schritt besteht darin eine Design-Vorlage für den Lebenslauf auszuwählen. Dies hat Einfluss auf das Design und die Farbe des Dokuments.

2.Daten eingeben

Nun geht es darum, den Lebenslauf mit allen relevanten Daten zu füllen. Dazu gehören Angeben zur Person, der berufliche Werdegang, Angaben über die Bildung und spezielle Kompetenzen und Sprachen. Zudem ist es möglich einzelne Bereiche wegzulassen oder eigene Kategorien hinzuzufügen.

3.Anhang hinzufügen

Zum Schluss besteht noch die Möglichkeit Anhänge an den Lebenslauf hinzuzufügen. Dies können beispielsweise Schulzeugnisse oder Qualifikationen sein oder auch Passbilder oder ein Anschreiben.

Keine weiteren Programme erforderlich

Anschließend kann der Lebenslauf gespeichert oder als PDF exportiert werden. Die Erstellung eines Lebenslaufes ist nicht begrenzt, es ist also möglich bei Bedarf weitere Lebensläufe zu erstellen. Diese werden alle im angelegten Profil bei Starke Jobs gespeichert. Das Angebot ist komplett kostenlos und ermöglicht es auch völlig anonym einen Lebenslauf direkt im Browser zu erstellen. Es sind auch kein Schreibprogramm oder sonstige zusätzlichen Programme erforderlich, um den Generator zu nutzen, lediglich die Anmeldung muss erfolgen. Der Lebenslauf Generator ist nicht nur am Rechner nutzbar, auch vom Tablet oder Smartphone aus lässt sich ein professioneller Lebenslauf erstellen.

Immer auf der sicheren Seite

Der Lebenslauf Generator ist ein nützliches Tool für alle, die Wert auf eine vollständige, den aktuellen Standards entsprechende Bewerbung legen. Wer den Generator nutzt, kann sicher sein keine wichtigen Aspekte zu vergessen und auch formell auf der sicheren Seite zu sein. Nicht nur Bewerber, die sich etwas schwer mit formalen Aspekten der Bewerbung tun können von dem Generator profitieren, für andere kann er auch als Orientierung für die eigene Erstellung dienen. Praktisch ist vor allem, dass der Lebenslauf gespeichert werden kann, so kann man ihn bei Bedarf jedes Mal neu ausdrucken oder bearbeiten. Wer nun sofort mit der Erstellung des ganz persönlichen Lebenslaufes starten will, findet den Lebenslauf Generator unter folgendem Link.


Klassische Fehler in Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf

Für viele Jobsuchende ist es ein leidiges Thema: Wie schreibe ich eine perfekte Bewerbung? Egal, ob für Praktika, Ausbildung oder den neuen Traumjob – wir müssen von uns überzeugen, wenn wir zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden wollen. Dabei machen viele Bewerber Fehler in Anschreiben und Lebenslauf, die sie nicht bewusst wahrnehmen, die aber auch einfach zu vermeiden wären.

Lebenslauf und Anschreiben richtig gestalten

Wenn Sie nicht wissen, weshalb Sie viel zu selten zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden, ist das kein Grund, zu verzweifeln: Auf Lebenslauf.de finden Sie Hilfe für die perfekte Bewerbung in Form von modernen Vorlagen und Ratgebern. Wichtig ist, dass Sie Anschreiben und Lebenslauf auf die jeweilige Stellenanzeige abstimmen. Viele Arbeitsplatzsuchende machen den Fehler, die schon einmal für einen anderen Job verwendete Bewerbung nur noch ein wenig umzuformulieren. Das birgt jedoch einige Gefahren – allen voran diese, nicht ausreichend auf die ausgeschriebene Stelle einzugehen, auf die man sich beworben hat.

Man legt den Fokus also zu sehr auf sich selbst, jedoch zu wenig auf explizit gewünschte Qualifikationen. Formulierungen wie „Ich bin teamfähig“ oder „Ich bin ein absoluter Macher“ mögen schön und gut sein, sind aber kontraproduktiv, wenn beispielsweise Teamfähigkeit im angestrebten Job gar nicht gefordert ist. Deswegen gilt: Lieber jede Bewerbung individuell gestalten.

Allgemeine Flüchtigkeitsfehler vermeiden

Besonders ärgerlich sind Fehler dann, wenn sie einfach vermeidbar gewesen wären, die sogenannten Flüchtigkeitsfehler. Ein falscher Firmenname oder eine unkorrekte Anrede gehören dabei ebenso zu den häufigsten Fehlern wie eine fehlende Unterschrift oder ein nicht aktuelles Datum: Das lässt beim Personaler schnell durchblicken, dass Ihre Bewerbung eher mit mittelmäßiger Hingabe erstellt wurde und vermutlich nur eine abgewandelte, frühere Version Ihrer Bewerbungen ist.

Außerdem sollte auf ein seriöses Bewerbungsfoto geachtet werden, das jedoch auch zur Stelle passen muss: Bewerben Sie sich beispielsweise für eine Stelle im Bereich Sport, ist es nicht zwingend erforderlich, sich auf dem Bewerbungsfoto im Anzug zu präsentieren. Treten Sie lieber so auf, wie Sie auch im Arbeitsalltag des zukünftigen Berufs erscheinen würden. Bedenken Sie außerdem: Die Zeit von Personalern ist in der Regel eher knapp bemessen und Sie sind mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht der einzige Bewerber. Daher sollten Sie sich kurzfassen und keinen ganzen Roman schreiben. Dieser Punkt ist nicht nur für das Anschreiben wichtig, sondern auch für den Lebenslauf. Hier gilt die Faustregel: maximal zwei Seiten.

Lesefluss und fehlende Aussagekraft

Aufgrund ihrer Erfahrung haben Personaler in den meisten Fällen schon viel gesehen und gelesen. Daher erkennen sie auch schnell, ob eine Formulierung von Ihnen stammt oder ob es eine aus dem Internet gezogene Phrase ist. Aussagen wie: „Zu meinen Stärken gehören Kreativität und Teamfähigkeit“ dürften in dieser Form kaum überzeugen, da sie sehr inflationär genutzt werden. Beweisen Sie lieber direkt, dass Sie auch wirklich kreativ sind, und überlegen Sie sich, mit welchen Sätzen Sie dies untermauern können – am besten mit Bezug auf Ihre angestrebte Stelle.

Darüber hinaus ist auch der Lesefluss von Bedeutung. Wenn sich Ihre Bewerbung gut am Stück lesen lässt und der Personaler weder inhaltlich noch vom Textaufbau her ins Stocken gerät, bedeutet dies einen weiteren Pluspunkt für Sie. Verfassen Sie daher kurze Sätze, bauen Sie Absätze ein und verwenden Sie einheitliche Schriftarten.

Zu guter Letzt gilt es, darauf zu achten, dass Sie nicht „bedürftig“ wirken sollten, wenn Sie eine Stelle haben wollen. Der Grat zwischen Ihrer Motivation und einer Anbiederei ist nämlich nicht sonderlich groß. Das bedeutet konkret: Selbstvertrauen und die Überzeugung, dass Sie nicht irgendeine, sondern genau diese eine Stelle haben wollen, wirken einfach besser als eine Bewerbung, die mehr oder minder aussagt, dass Sie dringend einen Job brauchen und es Ihnen eigentlich egal ist, ob Sie nun diesen bekommen oder doch einen anderen.

Seien Sie von sich und Ihren Qualifikationen überzeugt und zeigen Sie, dass Sie gute Arbeit anbieten können. Das ist die stärkste Aussagekraft hinter jeder Bewerbung. Wenn Ihnen jetzt nur noch die passende Stellenanzeige fehlt, auf die Sie sich bewerben können, dann werfen Sie doch mal einen Blick auf die Webseite der Bundesagentur für Arbeit. Hier finden Sie freie Stellen in sämtlichen Branchen und Städten.


Ordnung hinbekommen und sich dauerhaft gut organisieren

Zwar hört es sich schon altmodisch und spießig an, aber tatsächlich ist „Ordnung das halbe Leben“ – gerade auch, wenn man sich attraktiv für einen zukünftigen Arbeitgeber darstellen möchte. Nur leider tun sich sehr viele Menschen schwer damit, sich richtig zu organisieren und dauerhaft Ordnung zu halten. Es gibt da sicherlich viele Menschen, bei denen sich Zeitschriften und Bücher stapeln und Dinge irgendwo schon sein müssten. Schnell kann man behaupten, dass nur der Dumme Ordnung benötigt und der Kluge das Chaos beherrscht. Aber ist es wirklich so vorteilhaft fürs Privat- und auch Berufsleben, wenn Regale und Schränke vor Krempel und Chaos überquellen?

Der Spruch „Wer ordentlich ist, ist nur zu faul zu suchen“ hört sich eher wie eine Ausrede an und ist sicherlich von einem Menschen zuerst ausgesprochen worden, der so seine Schwierigkeiten mit der Ordnung hatte. Auch steckt eben nicht immer ein Ausdruck von persönlicher Kreativität und Individualität dahinter. Vielleicht trifft es auf Vereinzelte zu, aber bestimmt nicht auf alle. Tatsächlich ist es doch eher so, dass sich die meisten Menschen insgeheim darüber ärgern, dass es ihnen mit der Ordentlichkeit nicht so gelingt. Das kann man im privaten Bereich sich zwar noch halbwegs leisten, aber im Beruf ist das wohl eher nicht erwünscht. Eine gewisse Ordnung zu haben und auch zu halten, hat auf alle Fälle verschiedene Vorteile. Das kann zum Beispiel die Zeitersparnis durch flottes Auffinden von gesuchten Dingen und die Vereinfachung der Arbeit und des Alltags sein. Man erhält auch eine Klarheit und einen besseren Überblick und hat Raum für Neues. Der Kopf wird sicherlich freier und manche erlangen sogar mehr Selbstachtung und Selbstbewusstsein. Vergessen darf man dabei auch nicht, dass viele Arbeitgeber es sehr schätzen, wenn sie eine gewisse Ordentlichkeit und Organisiertheit auch schon in der Bewerbung bemerken können. Dass dies bei der späteren Ausübung des Jobs ebenfalls von Vorteil ist, kann sich sicherlich jeder denken.

Möglichkeiten, um sich besser zu organisieren

Office-Anwendungen nutzen

Vieles findet heutzutage in der digitalen Welt statt. Auch Korrespondenzen, Tabellen, Auflistungen usw. werden mittlerweile überwiegend digital gehandelt. Es liegt demnach also nahe, sich dafür mit guten Office-Anwendungen wie zum Beispiel Excel auszustatten. Viele Anwendungen können dabei helfen, Papierchaos zu vermeiden und Dinge so zu bearbeiten/hinterlegen, dass man sie schnell und einfach wiederfindet. Da die meisten Bewerbungen heutzutage per Email versendet werden ist es auch hier sinnvoll, wenn alles schnell griffbereit und leicht anzuwenden ist.

Unterlagen auf Papier in Ordnung halten

Hoffentlich werden Unterlagen wenigstens schon in Ordnern aufgehoben !? Wenn nicht, wird es dafür aber höchste Zeit. Aber auch wenn sich Dokumente in Ordnern befinden, finden aber nicht alle gleich auf Anhieb das wonach sie suchen. Ordnung in den eigenen Unterlagen zu halten, ist sicherlich sehr wichtig. Wer schon Aktenordner verwendet, hat es es dann immerhin auch etwas leichter. Um die private Ablage zu optimieren, sollten zuerst vorhandene Ordner ordentlich ausgemistet werden. Denn nicht alles was dort jahrelang gesammelt wurde, muss auch noch weiterhin aufbewahrt werden. Man wird staunen, was alles weg kann und um wie viel weniger der Papierkram dadurch wird. Das kann zwar etwas dauern, aber es wird sich lohnen. Danach sollten Dokumente richtig geordnet werden. Das heißt, alle Dokumente müssen in Kategorien eingeteilt werden. Dementsprechend sollten die Ordner außen auch beschriftet sein. Innen empfiehlt sich, je nachdem, eine nummerische oder alphabetische Ablage. Trennungsstreifen oder Register erleichtern die Arbeit und die Suche nach bestimmten Dokumenten.

Sich dauerhaft motivieren, um die Unordnung in den Griff zubekommen

Um sich bei der Umsetzung weiter zu motivieren, sollte man sich immer wieder klar machen, dass es eigentlich nur Vorteile hat, ordentlicher zu werden. Die Unordnung wird einem auf Dauer nicht weiterbringen und eher das Leben immer wieder schwer machen. Manche Menschen geraten so ins Chaos, dass sie sogar den Überblick über ihr Hab und Gut verlieren. Dann werden zum Beispiel Dinge angeschafft die sie schon besitzen, die man aber nicht finden konnte. Auch vergessene/verlorene Rechnungen können ein teurer Spaß werden.

Ordnung zu halten hat also durchaus viele Vorteile und es lohnt sich, damit zu beginnen. Wer seine Angelegenheiten zuhause gut in den Griff bekommen hat, der wird sicherlich auch in der Berufswelt von dieser Fähigkeit profitieren. Denn die Ordnung ist auch im Büro die halbe Miete.

Sich trennen können

Viele haben ja ein Problem damit, sich von Dingen generell zu trennen. Wenn es um die Ordnung geht, sollte man da aber keine Skrupel haben. Denn auch das noch so gut gemeinte Geschenk nützt nichts, wenn man nichts damit anfangen kann. Auch Fehlkäufe müssen nicht zur Strafe für immer aufgehoben werden. Also einfach mal überlegen, was wirklich weg kann. Damit es leichter fällt, kann man ja auch einige Dinge verschenken oder verkaufen. So haben wenigstens noch andere Menschen wirklich Freude daran.


Eine Beamtenlaufbahn anstreben?

Wer noch überlegt, wohin die Reise im Beruf gehen soll, der könnte sich auch fragen, ob er nicht eine Karriere als Beamter anstreben möchte. Das ist auch durchaus kein Widerspruch. Man wird zwar als Beamter nicht steinreich werden können, aber dennoch bietet eine Beamtenlaufbahn kein schlechtes Geld und noch zusätzlich Sicherheit. Tatsächlich ist so eine Tätigkeit sogar vielfältiger als vielleicht zunächst gedacht.

Als Beamter ist man einfach gesagt ein Staatsdiener. Wenn man es etwas genauer formulieren möchte müsste man sagen, dass man als Beamter eine Person ist, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis mit dem Bund, einem Bundesland, einer Gemeinde oder auch einer sonstigen Körperschaft des öffentlichen Rechts steht. Im Bundesbeamtengesetz wird der Begriff wie folgt definiert: „Beamtinnen und Beamte stehen zu ihrem Dienstherrn in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis“. Fast zwei Millionen Beamte sollen in Deutschland derzeit im Einsatz sein. Dazu zählen Polizisten, Lehrer, auch Beamte im Justizvollzug oder in der Finanzverwaltung. Nicht jeder, der in diesen Bereichen arbeitet, muss automatisch ein Beamter sein. Zum Beispiel ist das bei Lehrern nicht immer so.

Warum ist die Karriere als Beamter attraktiv?

Zu einer Karriere als Beamter würden viele Akademiker tatsächlich „ja“ sagen. Der Hauptgrund soll mit die große Jobsicherheit sein. Vielen junge Menschen (Studenten) sei die Sicherheit im Job heutzutage besonders wichtig und diese Sicherheit wird anscheinend beim Staat erwartet. Sogar die Zukunftsperspektiven sollen sehr gut sein. Es wird viele Stellen zukünftig geben, wo Beamte als Fachkräfte gesucht werden. Im Bereich der Beamtenlaufbahn gibt es vielfältige berufliche Möglichkeiten. Besonders gut sollen die Karrierechancen für Verwaltungsfachkräfte, Lehrer, Mediziner, IT-Fachkräfte, Ingenieure, Leitungs- und Assistenzkräfte sowie Naturwissenschaftler sein. Aber auch Nichtakademiker sollen gute Chancen im öffentlichen Dienst, zum Beispiel bei der Polizei, haben.

Vorteile durch den Beamtenstatus

Die Krankenversicherung

Als Beamter läuft die Krankenversicherung anders als bei anderen Angestellten. Für Beamte gibt es da einiges zu beachten. Denn der Dienstherr übernimmt im Krankheitsfall eine besondere Fürsorge. Mit der sogenannten Beihilfe erstattet er Krankheitskosten, die bis zur Hälfte der entstanden Kosten betragen können. Die Restkosten muss man als Beamter dann nur noch absichern. Dafür gibt es spezielle Tarife bei den privaten Krankenversicherungen. Als Beamter erhält man bei der Privaten Krankenversicherung (PKV) hochwertigere Leistungen, günstige Beiträge und eine optimale Ergänzung der Beihilfe.

Die Sicherheit

Im Gegensatz zu anderen Jobs, muss mal als Beamter keine Wirtschaftskrisen oder eine Automatisierung fürchten. Man genießt also größtmögliche Sicherheit. Völlig unkündbar ist man aber nicht. Beispielsweise muss ein Beamter zunächst die Probezeit von mindestens drei Jahren überstehen, bevor er auf Lebenszeit verbeamtet wird.

Im Alter gut abgesichert

Ein weiterer recht großer Vorteil ist die Stellung im Alter. Beamte erhalten keine Rente sondern ein Ruhegehalt. Das richtet sich nach den Bruttoeinkünfte der letzten zwei Dienstjahre und kann bei ca. 70 Prozent liegen. Damit erreichen Beamte eine deutlich höhere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit im Alter.

Nachteile

Als Nachteile könnte man beispielsweise nennen, dass das Image der Beamten eher schlecht (langsam, ineffizient, viele Fehler…) ist. Auch soll es teils eine hohe Stressbelastung geben, sodass Beamte sogar aufgrund einer Dienstunfähigkeit ausscheiden mussten.


Das Motivationsschreiben – die Visitenkarte für den neuen Job oder die Ausbildungsstelle

Wer sich für eine neue Stelle bewirbt, sollte sich für die Zusammenstellung der Unterlagen Zeit nehmen. Zwar ist es frustrierend, wenn man eine Absage nach der anderen erhält, trotzdem sollte man jeden potentiellen Arbeitgeber mit einem individuellen Motivationsschreiben beeindrucken. Anschreiben, die nur aus Einheitsfloskeln zusammengesetzt sind, landen bei den Personalverantwortlichen rasch im Müll. Oft werden Elemente des Motivationsschreibens in das Anschreiben mit einbezogen. Wie man es am besten macht, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Motivationsschreiben für Job und Universität

In einem Motivationsschreiben werden Vorzüge und andere Details ausformuliert, die in einem Lebenslauf keinen Platz haben. Der Lebenslauf wird oft in einer tabellarischen Form verfasst, darin hat man nur wenig gestalterischen Spielraum. Beim Motivationsscheiben geht es wie der Name schon sagt darum, dem potentiellen Arbeitgeber mitzuteilen warum man sich für die Stelle bewirbt und warum man der Meinung ist, ausgerechnet selbst der oder die Richtige für den ausgeschriebenen Job zu sein. Manchmal wird ein Motivationsschreiben in der Annonce gezielt erwünscht, in anderen ist es kein Muss. Wichtig ist ein Motivationsschreiben jedoch nicht nur bei der Stellensuche. Auch wenn man sich um einen Studienplatz oder eine Ausbildungsstelle bewirbt, ist es gefragt. An der Bologna Business School zum Beispiel bewirbt man sich mit vollständigen Unterlagen. Das Besondere an der Einrichtung ist, dass sie mit Experten aus der Wirtschaft zusammenarbeitet. Somit wird Studenten die Möglichkeit geboten, in Praktika und Workshops von den Besten in der jeweiligen Branche zu lernen. Mehr als 500 Firmen enthält das umfassende Netzwerk. Kein Wunder, dass für die Aufnahme an der Bologna Business School das Durchlaufen eines gezielten Aufnahmeverfahrens notwendig ist. Für die Aufnahme sind folgende Dokumente einzureichen:

  • CV
  • Zeugnisse über den Abschluss eines Bachelor Studiums
  • Ausweiskopie
  • Motivationsschreiben
  • Antragsformular
  • Referenzschreiben (diese sind nicht zwingend nötig, werden aber empfohlen)

Diese und ähnliche Dokumente werden jedoch nicht nur von der Bologna Business School, sondern von vielen weiteren Ausbildungsstellen verlangt. Es lohnt sich also, sich mit dem Thema Motivationsschreiben zu befassen.

Tipps für das Motivationsschreiben

Wer seine Bewerbungsunterlagen verfasst, liefert damit sozusagen eine Visitenkarte ab. Man präsentiert sich damit beim neuen Arbeitgeber oder der Universität. Wichtig beim Verfassen eines Motivationsschreibens ist, bei den Tatsachen zu bleiben. Wer darin zu dick aufträgt und die Wahrheit verschönert, wird bei einem Vorstellungstermin möglicherweise auf dem Glatteis landen. Personalverantwortliche entlarven Unwahrheiten bezüglich einer Ausbildung oder Fremdsprachenkenntnisse rasch. Außerdem sollte man darauf achten, dass das Motivationsschreiben genau den in der Annonce oder den Bestimmungen vorgesehen Kriterien entspricht. Meistens ist vorgesehen, dass das Motivationsschreiben nicht länger als eine A4 Seite ist. Klar hat man über sich selbst viel zu erzählen und möchte die eigene Person in positivem Licht darstellen. Dabei muss man aber bedenken, dass Personalchefs täglich mit zig Bewerbungen konfrontiert werden. Diese zu lesen nimmt viel Zeit in Anspruch. Seitenlange Dokumente werden im besten Fall nur überflogen, oft jedoch erst gar nicht beachtet. Ein weiterer Tipp ist das Motivationsschreiben im selben Stil zu verfassen wie das Anschreiben und den Lebenslauf. Immerhin hat man dank zahlreichen Formatvorlagen die Möglichkeit, seinen persönlichen Stil zu finden. Das Motivationsschreiben sollte allerdings in der gleichen Schriftart und demselben Layout wie die anderen Bewerbungsunterlagen verfasst werden. Somit wirken die Unterlagen strukturiert und zeigen eine klare Linie.

Aufbau und Abschluss

Die meisten Firmenchefs suchen Mitarbeiter, die sich ihre Arbeit selbst einteilen können und dabei strukturiert vorgehen. Genau diese Eigenschaften sollte auch ein Motivationsschreiben aufweisen. Am besten beginnt man es mit einer persönlichen Anrede. Sollte in der Stellenanzeige oder auf der Homepage einer Universität ein konkreter Ansprechpartner genannt werden, sollte man diesen namentlich ansprechen und das Motivationsschreiben nicht mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ beginnen. Die Zeit, den Verantwortlichen herauszufinden sollten sich Bewerber in jedem Fall nehmen. Bevor man mit dem Schreiben beginnt, sollte man überlegen, was man eigentlich ausdrücken möchte. Drei Punkte sollte ein Motivationsschreiben ausdrücken und beinhalten:

  • Bezug auf das Unternehmen oder die Universität/Ausbildungsstelle
  • Die angebotene Stelle / der Studienplatz
  • Eigene Persönlichkeit

Für das Schreiben des ersten Satzes sollte man sich besonders viel Zeit nehmen. Damit fesselt man den Leser und animiert ihn, das Motivationsschreiben aufmerksam zu behandeln. Dabei ist der Fantasie keine Grenze gesetzt, man kann einen persönlichen Charakterzug hervorheben oder gleich direkt das Interesse am Job bekunden. Beim Schreibstil ist Flexibilität gefragt: Bei einer Werbeagentur legt man Wert auf Kreativität, während bei einem Buchhalterposten eher sachliche Ausdrucksweise gefragt ist. Im Hauptteil geht es darum, die eigene Persönlichkeit zu beschreiben und Vorzüge hervorzuheben. Zu beachten ist, dass sich dieser Teil jedoch vom Lebenslauf abheben soll. Darin beantwortet man die Frage warum man sich für die Stelle bewirbt und warum ausgerechnet man selbst der oder die Richtige für den Job oder die Ausbildungsstelle ist. Zum Schluss kommt ein Verweis darauf gut an, dass man sich auf ein persönliches Kennenlernen freut. Dass im Motivationsschreiben keine Fehler passieren sollten, versteht sich von selbst.

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