Fünf Punkte für ein gelungenes Bewerbungsgespräch

By | 12. Mai 2015

Selbstverständlich gehören Qualifikationen und persönliche Kompetenzen zu den Hauptargumenten für oder gegen eine Anstellung. Doch der Eindruck den man beim persönlichen Gespräch macht ist durch nichts zu ersetzten. Ist man endlich zum Gespräch eingeladen worden, so ist der erste Schritt bereits geschafft. Nun heißt es auch neben fachlichen Kompetenzen Überzeugen.

1. Vorbereitung ist Alles

Nur wer sich wirklich gründlich auf eine Bewerbungsgespräch vorbereitet, hat Chancen in die nähere Auswahl zu kommen.Ein unvorbereiteter uninformierter Eindruck schreckt jeden Arbeitgeber ab, das sollte klar sein. Zum Einen sollte man selbstverständlich seine Beweggründe darlegen, warum man sich bei diesem Unternehmen beworben hat. Man sollte überzeugend darlegen können, was seine Stärken und Schwächen sind und wie man sich in dem Unternehmen einbringen könnte. Zum Anderen ist es Vorteilhaft möglichst viele Informationen über das Unternehmen gesammelt zu haben. Dazu gehören eventuelle Ansprechpartner ebenso wie Firmentradition und Tätigkeitsfelder. Je genauer man hier informiert ist, desto mehr zeigt man dem Arbeitgeber auch Interesse.

2. Sicheres Auftreten

Auch wenn man noch so gut vorbereitet ist, es macht keinen guten Eindruck, wenn man es nicht überzeugend rüberbringen kann. Zu einem sicheren Auftreten gehört eine gewisse Körperhaltung, und deutliche Aussprache. Wer Schwierigkeiten mit freiem Sprechen hat, kann sich im Vorhinein Stichpunkte zu erwartenden Fragen machen und sich an diesen orientieren. In den meisten Fällen hilft es auch ein Bewerbungsgespräch mit Freunden oder Familie zu „simulieren“. Das kann einem eine gewisse Grundsicherheit geben und lässt einen nicht völlig ungeübt in das Bewerbungsgespräch gehen.

3. Ehrlichkeit

Solange man sich sicher ist indem was man sagt, braucht man auch nicht zu lügen. Zwar kann man eventuelle Lücken im Lebenslauf oder sonstige Negativaspekte durchaus ein wenig schönreden, dennoch sollte man nichts erfinden was nicht stimmt. So etwas wird schnell durchschaut und macht den Bewerber von vornherein unglaubwürdig. Wer dagegen zu seinen Schwächen steht, der beweist, dass er sich selber realistisch einschätzen kann.

4. Das Outfit

Besonderen Wert sollte mit Sicherheit auf das äußere Erscheinungsbild gelegt werden. Es ist nun mal nicht zu bestreiten, dass der erste Eindruck meist sehr wichtig ist. Man sollte daher auf ein gepflegtes, nicht zu auffälliges und natürlich vorteilhaft sitzendes Outfit setzen. Hierbei ist es auch nicht nötig, besonders viel Geld zu investieren. wenn man geschickt kombiniert und sich eventuell ein zwei neue reduzierte Teile zum Beispiel beim Desigual Sale zulegt, wird man sicherlich für einen „adretten“ Auftritt sorgen. Je nachdem in welcher Branche man sich bewirbt, kann es natürlich gewisse Vorschriften geben, was die Kleidung betrifft. Anzüge oder Buisnes-Outfitts bedürfen meist einer kleinen Investition.

5. Expect the unexpected

Egal wie gut man vorbereitet ist, man sollte immer davon Ausgehen, dass unerwartete Situationen auftreten. Ob es nun Fragen sind, auf die man nicht so recht zu antworten weiß oder sonstige Dinge die einen aus dem Konzept bringen. (An dieser Stelle: Handy aus!) In solchen Fällen ist es wichtig gelassen zu bleiben und Ruhe zu bewahren. Es ist überhaupt nicht dramatisch zu sagen, dass man man auf die ein oder andere Frage keine Antwort hat. Oft wollen die Gesprächsführer auch nur ein wenig testen. Auch wenn man mal den Faden verloren hat, ruhig offen zugeben. Das beweist Gelassenheit und kann wirklich jedem passieren. Die meisten Leute die Bewerbungsgespräche führen sind sich dessen bewusst und werden auch entsprechend auf die Situation reagieren. Don´t panic!


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