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Die Notwendigkeit von Referenzen bei Bewerbungen

Im Gegensatz zu anderen Ländern ist es in Deutschland noch immer relativ wenig verbreitet einer Bewerbung Referenzen beizufügen. In den USA hingegen ist diese Form der Eigenwerbung durchaus üblich. Auf der anderen Seite des großen Teichs ist es ohnehin Gang und Gäbe, zukünftige Mitarbeiter erst einmal gründlich zu durchleuchten, bevor man sie zu einem Bewerbungsgespräch einlädt.

Schlagworte wie Online-Reputation, Background-Screening oder eben auch Referenzen gehören mittlerweile zum Alltag in amerikanischen Personalabteilungen. Es ist nicht nur ein Gerücht, dass Arbeitgeber ihre potentiellen Arbeitnehmer mehr und mehr auch bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken in Hinblick auf etwaige Fauxpas überprüfen.

Was genau sind Referenzen?

Es gibt zwei Definitionen des Wortes Referenz: Zum Einen als eine positive Beurteilung einer Person oder einer Arbeit, zum anderen als eine Person, die über bestimmte Dinge Auskunft geben kann. Das Wort „Referenz“ hat, gerade auch in Bezug auf Bewerbungen, durchaus unterschiedliche Bedeutungen. Je nach Branche und Arbeitgeber, versteht man folgende Dinge als Referenzen:

  • Arbeitsproben
  • Arbeitsproben sind gerade in kreativen Berufen eine gute Referenz, mit der man als Bewerber zeigen kann, welche Arbeit zu leisten man fähig ist. Diese Referenzen können als Foto, Video oder auch auf andere Art der Bewerbung zugefügt werden.

  • Arbeitszeugnisse und Nachweise
  • Auch Zeugnisse und Nachweise werden manchmal als Referenzen bezeichnet. Hier handelt es sich jedoch nicht um Referenzen im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr um Zeugnisse und Bescheinigungen die als Referenz für eine Qualifikation dienen.

  • „Echte“ Referenzen
  • Als „echte“ Referenzen bezeichnet man im Personalwesen Personen, die einem Auskünfte über die allgemeine Arbeitsmoral, Leistungsbereitschaft, sozialem Verhalten und auch der Persönlichkeit einer anderen Person (eines Bewerbers) Auskunft geben kann.

    Gerade für ältere Bewerber sinnvoll

    Gerade für ältere Arbeitnehmer ist die Beilage von Referenzen bei Bewerbungen eine sinnvolle Art zu veranschaulichen und dem potentiellen Arbeitgeber zu zeigen, was im bisherigen Berufsleben bereits geleistet wurde, wo die persönlichen Stärken und Fähigkeiten liegen und wie bisherige Arbeitgeber die eigene Arbeit beurteilen. Dies kann zum Beispiel durch Referenzmappen geschehen oder auch auf andere Art und Weise. Wie man die Referenzen dem potentiellen Arbeitgeber zukommen lässt, bleibt einem selbst überlassen, es sollte jedoch immer passen.

    Worauf achten?

    Es ist wichtig, dass die „echten“ Referenzgeber (ehemalige Arbeitgeber, Professoren, Vorsitzende von Organisationen etc.), bevor sie bei der Bewerbung Erwähnung finden um Erlaubnis gefragt werden. Ob man diese Referenzen dann in einer gesonderten Rubrik im Lebenslauf oder auf einer gesonderten Seite beifügt spielt keine Rolle. Unter gewissen Umständen kann es auch Sinn manchen, eine innovative eigene Homepage für die persönlichen Referenzen zu erstellen, wie es etwa Thomas auf seiner Seite meine-referenzen.com vormacht. Das Projekt bündelt nicht nur viele vorzeigbare Referenzen zur Person, sondern veranschaulicht auch zugleich, dass Sachverstand im Bezug auf Onlinepräsentationen vorhanden ist.

    Vorteile für den Arbeitgeber

    Dem Arbeitgeber ergeben sich durch das Hinzufügen von Referenzen tiefer-gehende Einblicke in den beruflichen Werdegang eines Bewerbers. Die Referenzen geben nicht nur Auskunft über spezifische Fähigkeiten und Eigenschaften des Bewerbers, sondern erlauben es dem Arbeitgeber darüber hinaus die jeweiligen Referenzen auch zu kontaktieren und konkrete Fragen zu stellen, die sich unter Umständen ergeben.

    Letztlich kann man sagen, dass Referenzen nicht zwangsläufig in eine Bewerbung gehören, dennoch macht es unter Umständen Sinn, dem potentiellen Arbeitgeber Kontaktmöglichkeiten zu Personen an die Hand zu geben, die diesem aus eigener Erfahrung Auskunft über spezifische Fragen geben können. Gerade Arbeitnehmer, die sich explizit nicht als Einsteiger sehen, sollten natürlich Ergebnisse vorlegen können, durch die man sich von Berufseinsteigern abgrenzt.


Der perfekte Auftritt für das Vorstellungsgespräch

Die Bewerbungsmappe ist fertig, der Lebenslauf sitzt, das Foto ist professionell und die Zeugnisse topp. Jetzt heißt es nur noch die Bewerbungen abschicken und warten. Gibt es schon die erste positive Rückmeldung, die erste Einladung zum Vorstellungsgespräch, ist die erste Hürde schon überwunden. Damit das Vorstellungsgespräch auf positiv endet, ist es wichtig, dass man alles daran setzt, auch wirklich einen positiven Eindruck beim jeweiligen Gegenüber zu hinterlassen. Der erste Auftritt kann schon entscheidend für das zukünftige Berufsleben sein. Das komplette Outfit sollte demnach wirklich von Kopf bis Fuß sitzen.

Gepflegt, aber nicht gestriegelt

Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist wichtig. Allerdings kommt es darauf an, für welchen Job man sich vorstellt, welche Eigenschaften gesucht werden und um welches Unternehmens es sich schließlich handelt.

Ist es eine Bank, eine Versicherung, ein großes Wirtschaftsunternehmen, oder Ähnliches, ist es ratsam, sich seriös zu kleiden und sehr gepflegt zu erscheinen. Das fängt schon mit der Frisur an. Männer mit langen Haaren haben in solchen Jobangeboten recht schlechte Karten. Selbst wenn sie ihre Haartracht zu einem Zopf zusammenbinden, sind es dennoch lange Haare. Während lange Haare bei Jobs im sportlichen, kreativen Bereich oder modernen Boutiquen eher vielleicht besonders schick und trendy sind, ist es für diese Jobs eher negativ. Besser ist hier ein gepflegter Kurzhaarschnitt mit ein wenig Gel. Aber auch hier gilt: Weniger ist mehr, denn gestriegelt und geglättet sollte nur in Maßen vorkommen.

Für Frauen ist das Erscheinungsbild extrem wichtig. Besonders dann, wenn es sich um einen Job in der Kosmetikbranche oder im Außendienst handelt. Eine gute und gepflegte Frisur, die ruhig mit längeren Haare offen getragen wird, ist bei einem guten Schnitt vorteilhafter, als eine Kurzhaarfrisur, die schon seit einigen Monaten hätte nachgeschnitten werden müssen und das offensichtlich ist. Auch mit Make-Up nachhelfen ist nicht verkehrt. Ein blasser Teint kann mit ein wenig Puder und Rouge schon wieder ganz anders wirken und man sieht bedeutend frischer aus, selbst wenn es nicht der Fall ist.

Anzug, Kostüm oder Jeans?

Je nach Branche kann es sein, dass man sich völlig unterschiedlich kleiden muss, bevor es zum Vorstellungsgespräch kommt. Um hierfür das passende Outfit wählen zu können, sollte man das Unternehmen und dessen Intension kennen.

In der Medienbranche beispielsweise ist es schon ausreichend, wenn man sich als Mann mit einer Jeans, einem Oberhemd oder sogar T-Shirt und einem Jackett zum Vorstellungsgespräch begibt. Ein Paar gepflegter Schuhe, wie moderne Lederschuhe, die geschnürt werden, oder auch saubere Sneaker, können es durchaus sein.

Ist es ein seriöser Job in einem großen Unternehmen gilt der Klassiker grundsätzlich: Anzug, Hemd, Krawatte und dunkle Lederschuhe. Für Frauen gilt hier: Hosenanzug, Kostüm, oder Kleid. Allerdings auf gar keinen Fall Kleider oder Röcke anziehen, die über dem Knie enden. Knie bedeckt muss sein. Handelt es sich um einen kreativen Job ist auch für die Frau der Spielraum der Möglichkeiten größer. Jeans, Bluse, Sneaker und Jackett reichen vollkommen aus. Die Fingernägel sollten übrigens nicht zu lang und in allen möglichen Fantasiefarben und Mustern lackiert sein. Es reicht eine Lackierung, wenn überhaupt, in Erdtönen oder nur die klassischen French-Maniküre. Sauber sollten die Hände grundsätzlich immer sein, schließlich stellt man sich vor, reicht seinem Gegenüber die Hand zur Begrüßung legt seine Bewerbungsunterlagen vor. Da ist der Blick auf Hand und Nägel automatisch gegeben.


Telefon-Jobs: Mit Souveränität und Know-how punkten können

Was wäre eine große Firma ohne Menschen, die jeden Anruf entgegen nehmen und mit Souveränität und Sachlichkeit das Gegenüber überzeugen und Zufriedenstellen können? Oder im Empfangsbereich, um die Gäste schon im Entree abzufangen, um dann die jeweiligen Personen anzukündigen oder weiterzuleiten. Ein Callcenter, welches ohne genügend Telefonisten erst gar nicht funktionieren könnte?

Der Job am Telefon ist wichtig und wird in seiner Wichtigkeit für große und kleine Unternehmen in den meisten Fällen sehr unterschätzt. Die Voraussetzungen für diesen Job sind von unterschiedlicher Natur. Eines sollte die Stimme am Telefon grundsätzlich sein: Immer freundlich.

Die Nette Stimme am Telefon ist das Aushängeschild eines Unternehmens

Was nützt das Know-how einer Firma, wenn sie nicht durch gutes und freundliches Personal glänzen kann. Besonders am Telefon, dem meist ersten Kontakt zwischen Kunden und Firma, ist es von Bedeutung, wie das erste Gespräch geführt wird. Schon hier können Weichen für eine zukünftige Zusammenarbeit entstehen. Deshalb ist es hier wichtig, mit einer freundlichen Stimme solide und schlicht Rede und Antwort stehen zu können. Besonders im Empfangsbereich ist es von Bedeutung, dass das Personal am Telefon nicht nur gut informiert ist, sondern auch zuvorkommend reagieren und helfen kann.

Was genau braucht man für einen Job am Telefon?

In erster Linie Spaß an dieser Arbeit. Wer diesen Job eigentlich und von Anfang an erst gar nicht ausführen möchte, der sollte es auch besser lassen. Eine gewisse Affinität zu dieser Tätigkeit muss schon sein.

Wer in Callcenter beispielsweise arbeiten möchte muss eine hohe Konzentrationsfähigkeit aufweisen können. Denn in den meisten Centern sitzen gleich mehrere Personen im Raum und telefonieren gleichzeitig. Das kann auf Dauer ganz schön laut werden. Hier muss man sich gut aufs eigene Gespräch trotz großer Geräuschkulisse konzentrieren können. Callcenter sind grundsätzlich besonders für junge Menschen eine gute Chance in diesen Beruf einsteigen zu können. Telefondienstanbieter oder andere Unternehmen, sind auf der ständigen Suche nach geeignetem Personal in Callcentern.

Ein gutes Briefing zu Anfang ist wichtig bei dieser Tätigkeit, damit man auch die richtigen Fragen stellen kann und gleichzeitig auch die richtigen Antworten. Hier sei ratsam, dass man sich strikt an die vorgegebenen Richtlinien eines Fragen- und Antwort-Katalog des jeweiligen Unternehmens hält.

Die Stimme muss schon passen

Wer leise spricht, Schwierigkeiten hat, sich laut und klar zu Äußern, sollte diesen Job nicht in Erwägung ziehen. Klar, laut und deutlich muss die Stimme am Telefon klingen. Dazu mit einer Prise Freundlichkeit garniert, und schon ist das Gegenüber vielleicht schneller als man denkt bereit, sich auf ein interessantes Gespräch einzulassen und mehr. Und genau das ist das vorrangige Ziel einer solchen Aktion. Hierzu braucht man keine besonderen Schulabschlüsse oder Vorkenntnisse. Die Aussprache und das schnelle Verständnis der Vorgehensweise und der Struktur des Unternehmens sind hier relevant. Wer im Empfangsbereich oder auch im Bürowesen am Telefon arbeitet muss schon mehr mitbringen. Ein guter Schulabschluss, gute Zeugnisse, ein gutes und gepflegtes Auftreten und natürlich die klare und verständliche Aussprache sind hier an oberster Stelle der Kriterien-Skala für diesen Job.

Telefon-Jobs abseits des Mainstreams (Beispiel Erotik-Branche)

Doch Jobs am Telefon können auch ganz anders sein: Wer sich beispielsweise nach entsprechenden Jobs im Erotik-Bereich umschaut, der stößt schnell auf Angebote wie etwa Handy Telefonsex ohne 0900 Nummer und ähnliches. Hier gelten ganz eigene Gesetzmäßigkeiten, welche Eigenschaften ein entsprechender Bewerber mitbringen sollte. Die Fähigkeit erotische Geschichten zu erzählen, wäre beispielsweise nicht verkehrt. Auch sollte man über ein gewisses Einfühlungsvermögen in sein Gegenüber verfügen.


Der Traum von der Selbstständigkeit im Netz

Viele träumen von einem Leben als Selbstständiger bzw. Freelancer. Vater des Gedanken ist meist der Wunsch nach einem flexiblen Arbeitstag und das Gefühl sein eigener Chef zu sein. Gerade das Internet bietet qualifizierten Menschen viele Möglichkeiten ihr Geld selbstständig zu verdienen. Dennoch unterschätzen viele das Risiko einer Selbstständigkeit und sehen sich oft erst zu spät mit gewissen Hürden und Problemen konfrontiert. Eine klare Struktur und eine gute Vorbereitung sind Grundvoraussetzung für eine geplante Selbstständigkeit.

Geld im Schlaf verdienen?

Sich im Internet selbstständig zu machen ist bei weitem kein Selbstläufer. Zwar hört man immer wieder vermeintliche Erfolgsgeschichten von Menschen die es geschafft haben, der Anteil derer die dabei gescheitert sind ist jedoch weitaus höher. Wer die Suchmaschine mit den drei Worten füttert wird von den Suchergebnissen fast erschlagen. „Selbstständig im Netz“ ist längst schon eine eigene Kategorie innerhalb der Ratgeber Szene geworden. Überall bekommt man scheinbar todsichere Tipps und Anleitungen, wie man sich erfolgreich im Netz selbstständig machen kann, soll oder sogar muss.

Derartige Informationen, die zumeist dann doch gekauft werden, sind in den meisten Fällen schlicht Betrug. Wer sein Geld im Internet und das am besten im Schlaf, ohne etwas zu tun, verdienen möchte kann sich die diversen E-Books und Ratgeber gerne zu Gemüte führen – ausdrücklich ohne Anspruch auf Erfolg! Wer ernsthaft eine Selbstständigkeit anstrebt, sollte sich hingegen auf seine eigenen Stärken und Qualifikationen konzentrieren.

Spezialisierung bringt Vorteile

Gerade am Anfang ist es sinnvoll seinen Arbeitsbereich einzugrenzen. Meist ist es vorteilhafter sich auf bestimmte Bereiche zu fokussieren anstatt viele unterschiedliche Bereiche anzubieten. Spezialisierung ist auch hier der Schlüssel zum Erfolg. Beispielsweise kann man sich als Programmierer und Webdesigner ausschließlich auf einen Spezialbereich konzentrieren und so etwa als TYPO3 Freelancer arbeiten. So kann man sich dann voll und ganz auf Kunden spezialisieren welche genau solch einen Spezial-Dienstleiter benötigen und seine ganze Erfahrung und Kompetenz zum Einsatz bringen. Natürlich kann man nebenher auch weitere Dienstleistungen offerieren, aber es ist in diesem Zusammenhang nicht verkehrt, ein wichtiges Vorzeige-Thema (wie in diesem Beispiel TYPO3) als Aushängeschild zu haben.

Nicht ohne Risiko

Die Selbstständigkeit im Netz birgt zunächst einmal die gleichen Risiken wie in anderen Bereichen auch. Eigeninitiative und Motivation sind unabdingbar wenn man den Versuch unternimmt eine Existenz aufzubauen. Zeitmanagement ist ein wichtiger Aspekt, denn Zeit ist ein besonders kostbares Gut – gerade als Selbstständiger.

Darüber hinaus sollte man sich von dem Gedanken verabschieden, dass das Geschäft schnell anrollt. Sicherlich ist das wünschenswert und auch nicht gänzlich unrealistisch, dennoch sollte man einen langen Atem haben und nicht gleich aufgeben, wenn sich der Erfolg nach einer gewissen Weile noch nicht eingestellt hat.

Eine Selbstständigkeit aufzubauen benötigt Zeit. Viel Zeit. Ehrgeiz, Ausdauer und vor allem Fachwissen werden benötigt um erfolgreich eine Existenz aufzubauen. Wer nicht mit Rückschlägen umgehen kann wird es schwer haben am Ball zu bleiben. Es werden immer mal wieder Situationen eintreten welche Probleme mit sich bringen die auch mit der größten Weitsicht nicht abzusehen sind.

Wer über Qualifikationen verfügt und in einer Branche arbeitet die gefragt ist, hat gute Chancen sich als Dienstleister im Internet selbstständig zu machen. Wer hingegen mit fadenscheinigen Methoden versucht ein Standbein aufzubauen wird nicht lange Freude daran haben, wenn er merkt dass das Geschäft doch nicht läuft wie erhofft. Selbstständig sollte man sich wirklich nur in einem Bereich machen der einem Spaß macht. Nur so lässt sich die nötige Motivation auch bei Rückschlägen wieder aufbringen.


Mit der Handelsfachwirt Ausbildung auf die Karriereleiter

Eine Ausbildung zum Handelsfachwirt bietet eine abwechslungsreiche Möglichkeit der Fortbildung für diejenigen, die einen kaufmännischen Beruf erlernt haben. Als Handelsfachwirt verbindet man zum einen Kenntnisse in der Betriebswirtschaft und zum anderen Qualitäten im Managementbereich. Somit die besten Voraussetzungen für ein berufliches Vorankommen und damit auch ein höheres Gehalt.

Der Aufgaben- und Tätigkeitsbereich eines Handelsfachwirts

Generell hat ein Handelsfachwirt die Aufgabe, die betriebswirtschaftlichen Abläufe zu beurteilen und die Steuerung dieser zu übernehmen. Zudem können ihm unter anderem folgende Aufgaben übergeben werden: der Ein- und Verkauf von Waren, das Führen von Verkaufsverhandlungen mit den potentiellen Kunden oder auch mit Bestandskunden. Hinzu kommen das Management des Personals und Tätigkeiten im Bereich des Finanz- und Rechnungswesens. Der Bereich Werbung und Marketing spielt im Tätigkeitsfeld des Handelsfachwirts ebenfalls eine große Rolle. Nur einige Beispiele für Positionen, in denen man als Handelsfachwirt tätig sein kann wären zum einen die Anstellung als Markt- bzw. Filialleiter, oder auch als Abteilungsleiter bzw. eine Position für mittlere Fach- und Führungskräfte.

Dabei ist der Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich und interessant. Die Arbeit reicht von der klassischen PC-Arbeit bis hin zu Beratungen der Kunden, dem Besuchen von Kunden und Händlern und Filialen bzw. Niederlassungen. Mit Hilfe des Besuchs von Messen ist das Fachwissen eines Handelsfachwirts stets auf dem neusten Stand. Die vielseitige Arbeit ist die Folge der leitenden Position, denn es fallen Aufgaben der Personalplanung, der Fähigkeit und Möglichkeit der Verteilung von Aufgaben, aber er hat zudem auch Sorge für die Motivation der Mitarbeiter zu tragen. Natürlich müssen die eigenen Maßnahmen mit den Vorgesetzten abgestimmt werden, gegebenenfalls auch mit anderen Kollegen. Zusätzlich versucht der Handelsfachwirt, die Wünsche der Kunden zu erfüllen. Je nachdem, ob das Unternehmen, in welchem man angestellt ist, international tätig ist, erfolgt die Korrespondenz in Englisch oder aber auch anderen Sprachen.

Welche Eigenschaften sollte man folglich mitbringen? Kommunikationsstärke und -bereitschaft, Verhandlungsgeschick, ein freundliches aber bestimmtes Wesen. Dies sind die Schlüsseleigenschaften.

Interesse geweckt? Wie kann man also ein Handelsfachwirt werden?

Fällt die Wahl auf eine Ausbildung zum Handelsfachwirt, so hat man nach drei Jahren und einem erfolgreichen Abschluss gleich zwei Abschlüsse erreicht: zum einen kann man sich nun als Einzelhandelskaufmann bezeichnen, zum anderen zudem als Handelsassistent. Selbstverständlich könnte auch eine Weiterbildung nach einer bereits erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung in Frage kommen.

Wird eine Weiterbildung absolviert, so wird diese mit einem Abschluss der IHK beendet. Dieser findet Anerkennung in der gesamten Handelsbranche. Niveau-vergleichbar ist das erfolgreiche Absolvieren dieser Weiterbildung mit dem Abschluss eines Bachelorstudiengangs.

Wenn man sich für die Selbstständigkeit interessiert, dann bietet der Lehrgang zum Handelsfachwirt die dafür notwendigen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten. Zusätzlich sollte man sich bei einem solch gelagerten Interesse unbedingt bei der Agentur für Arbeit zur Selbstständigkeit beraten lassen. Der Abschluss zum Handelsfachwirt kann nicht nur bei privaten Akademien sondern auch bei privaten Firmen wie z. B. Wempe Hamburg ( Ausbildung als Handelsfachwirt mit Wempe Karriere) belegt und abgeschlossen werden.

Sollte das Interesse an einer Fortbildung bestehen bzw. ein Interesse daran, beruflich weiter zu kommen, dann wäre der Handelsfachwirt vielleicht genau das richtige. Informieren kann man sich im Detail bei den entsprechenden Anbietern, um dann die Wahl zu treffen, wie man die nächste Stufe auf der Karriereleiter erklimmt.


Der Job auf der Straße – LKW-Fahrer genießen eine Spur von Freiheit

„On the road again.“ LKW-Fahrer genießen nicht nur den Ruf in und bei ihrem Job einen gewisse Freiheit zu verspüren, es ist auch so. Zwar müssen Sie die vorgegebenen Liefertermine der Unternehmen und Kunden einhalten, doch unterwegs, wenn sie stundenlang auf der Straße sind, kommen sie in den Genuss sich frei und unabhängig zu fühlen.Trotzdem gibt es für LKW-Fahrer gewisse Kriterien und Voraussetzungen, die unbedingt mitgebracht werden sollten. Denn das lange Sitzen und Fahren ist nicht Jedermanns Sache.

Was muss ein LKW-Fahrer mitbringen?

Zunächst erst einmal jede Menge Erfahrung, Ruhe und Routine. Wer sehr nervös ist, schnell aus der Fassung zu bringen ist und von Hause aus ein schlechter Schläfer, sollte besser einen anderen Beruf wählen. LKW-Fahrer müssen je nach Auftrag sehr oft auf Autobahnraststätten Halt machen und sich ausschlafen können. Wer sich durch die Lautstärke gestört fühlt, hat ein Problem und fährt unausgeruht weiter. Das kann verheerende Folgen für alle Verkehrsteilnehmer mit sich bringen.

Weitere Kriterien und Voraussetzungen sind: Er sollte unter Umständen im Besitz eines Führerscheines C oder CE, für schwere Lastzüge/LKW über 3,5t plus Anhängelast über 0,75t haben, oder den Führeschein C15, Lastzüge bis 12t Gesamtgewicht. Andere Scheine wie ADR Klasse 1, Gabelstapler oder ähnlich sind bei Bewerbungen als Kraftfahrer nicht verkehrt. Kann der Fahrer Trucks, Sattelzüge, Kranwagen und Co. Fahren und bedienen? Ein Führerschein Klasse B ist gut, reicht aber oftmals nicht aus. Diese und weitere Kriterien stehen auf dem Stellenausschreibungsplan für LKW-Fahrer. Jede Menge Infos, Stellen und Co. findet man z.B. auf LKW-Fahrer-gesucht.com im Internet.

Branchen-abhängig werden sehr unterschiedliche Attribute verlangt

LKW-Fahrer müssen spontan, flexibel und gut strukturiert sein. Je nach Auftragslage und Unternehmen, sind die Anforderungen an den Fahrer sehr hoch. Hohe Konzentrationsfähigkeit und ein gutes

Orientierungsvermögen sind hier sehr wichtig. Denn auch ein Navi kann mal schlapp machen und dann ist es wichtig, dass ein Fahrer sich auch in der Menschen-leersten und abgelegensten Gegend zurecht findet.

Handelt es sich bei der Stellenausschreibung um reinen Werksverkehr, stehen wieder ganz andere Voraussetzungen im Vordergrund. Sollen nur Spezial- und Schwertransporte gefahren werden, erst recht. Auch beim Transport von Lebensmitteln sind andere Maßstäbe und Sicherheitsmaßnahmen vorrangig, als bei einem Transport von Textilen beispielsweise. Den richtigen und vor allem passenden Job als LKW-Fahrer zu finden, ist nicht einfach. Eine ganze Reihe Bewerber Infos und Tipps der Arbeitsagentur können hier durchaus weiterhelfen und in Sachen „LKW-Fahrer sucht Job“, ein gutes Stück nach vorne bringen.

Die Berufserfahrung ist wichtig

Kein Fahrer sollte sich schon kurz nach der Prüfung ins Fahrerhaus setzen und große, lange sowie komplizierte Fahrten und Transporte auf sich nehmen. Die Gefahr, schon gleich in den ersten Tagen einen Unfall zu verursachen, ist nicht gerade gering – insbesondere aufgrund der Größe vieler LKW-Fahrzeuge. Besser ist es da, erst einmal Routine walten zu lassen, sich kleine Touren auszusuchen und erst dann, wenn genügen Routine und Fahrerfahrung gesammelt ist, groß zu starten. Das ist auf jeden Fall ein sicherer Weg für den Start in die Berufswelt als LKW-Fahrer. Mit der Zeit gewinnt jeder Fahrer an Vertrauen, Sicherheit und Cleverness, sich auf den Straßen national und international zu Hause zu fühlen.


Richtig bewerben

Das sollten Sie bei Ihrer Bewerbung beachten

Eine gute Bewerbung kann der erste Schritt zu einem neuen Job sein. Doch wie präsentiert man sich richtig mit einer schriftlichen Bewerbung?

Bei der Vielzahl an Bewerbungen, die in den Personalabteilungen der Unternehmen ankommen, ist es von großer Bedeutung aus der Masse der Kandidaten mit seinen Bewerbungsunterlagen herauszustechen. Personalentscheider nehmen sich meistens nur wenig Zeit um zwischen einer Einladung zum Bewerbungsgespräch und einer Absage zu entscheiden.

Schriftlich bewerben

Unabhängig davon, ob Sie Ihre Bewerbung online per E-Mail oder klassisch auf dem Postweg versenden, sollten Sie immer darauf achten, dass Ihre Bewerbungsunterlagen exakt und vollständig sind. Hierzu gehören das Anschreiben, der Lebenslauf, ein aktuelles Lichtbild und Zeugnisse, sowie Zertifikate, die in Bezug zu Ihrem Wunschjob stehen.

Bewerbung schreiben

Für das Layout von Anschreiben gibt es im Internet zahlreiche Mustervorlagen, welche häufig kostenlos runtergeladen werden und mit Ihren persönlichen Daten angepasst werden können.
Ein Lebenslauf lässt sich heutzutage ganz leicht online für wenig Geld mit einem Lebenslauf-Generator erstellen. Das Jobportal JoZoo bietet diese Möglichkeit sogar kostenlos an. Dort gibt man einfach seine Daten ein, aus denen dann ein Lebenslauf erstellt wird.

Bei einem Bewerbungsfoto ist darauf zu achten, dass dieses möglichst aktuell ist. Hierzu sollte man kein Passfoto oder privates Foto aus dem Alltag nutzen, sondern sich von einem Fotografen ablichten lassen, der bereits weiß worauf es bei einem Bewerbungsfoto ankommt. Die Zeugnisse werden bei der schriftlichen Bewerbung als Kopie beigelegt. Die Auswahl der Zeugnisse sollte sich auf die Anforderungen im gewünschten Job anpassen. Ein Grundschulzeugnis wird beim Personalentscheider auf wenig Interesse stoßen und ein Zertifikat über eine Teilnahme an einem Seminar für Zollabwicklung bringt bei einer Bewerbung als Krankenpfleger wahrscheinlich auch keinen Vorteil.

Initiativ werden

Wenn Sie nicht auf das richtige Stellenangebot warten wollen, können Sie auch selber die Initiative ergreifen und sich unaufgefordert bei einem Unternehmen Ihrer Wahl bewerben. Von der Gestaltung her unterscheidet sich die Initiativbewerbung nicht wesentlich von der klassischen Bewerbung, allerdings sollten Sie versuchen mit Ihrer Bewerbung viel Aufmerksamkeit zu erzeugen. Das Unternehmen muss wahrscheinlich erst davon überzeugt werden Sie einstellen zu wollen, obwohl es zu diesem Zeitpunkt eigentlich keine neuen Mitarbeiter sucht.

Ausführliche Informationen und Tipps zu Bewerbungsunterlagen gibt es unter: https://jozoo.de


Bewerbungsgespräch im Ausland

Bewerbungsgespräche im Ausland sind nicht immer einfach. Neben der Landessprache und den landesüblichen Umgangsformen (wie beispielsweise der Begrüßung) gibt es weitere Kriterien die es zu beachten gilt.

Hier nun ein kurzer Überblick:

Die Bewerbungsunterlagen

Neben dem ersten Schritt, der Übersetzung des Lebenslaufs in die Landessprache, ist auch die restliche Gliederung zu beachten. Das Datumsformat und Länge eines Lebenslaufs können sich von Land zu Land wesentlich unterscheiden.

Im anglo-amerikanischen Raum (Großbritannien, Irland, Kanada, USA) wird der Lebenslauf nach der zuletzt ausgeführten Tätigkeit – also in chronologisch absteigender Reihenfolge – aufgelistet.

Wichtig bei Wörtern im deutschen Sprachraum ist die passende Übersetzung. Wenngleich es manchmal vorkommt, dass es für das deutsche Wort keine englische Bezeichnung gibt wie im Falle von „Abitur“ bzw. „Matura“ oder „Magister“ so erweist es sich als günstig, wenn Sie für die englische Bewerbung hier am besten den deutschen Ausdruck und in Klammer das englische Äquivalent „Matura (equivalent of A-level)“ verwenden.

Des Weiteren empfiehlt es sich, versierte Freunde, Bekannte oder ehem. Lehrer auf den übersetzen Lebenslauf oder das Bewerbungsschreiben einen Blick werfen zu lassen, um peinliche Fehler zu vermeiden.

Das Unternehmen

Arbeitgeber wollen oft herausfinden, ob man sich wirklich für ihr Unternehmen interessiert. Besonders bei Vorstellungsgesprächen im Ausland sollte daher nichts dem Zufall überlassen werden. Deshalb gilt es, schon im Vorfeld möglichst viel über das Unternehmen herauszufinden, um vorbereitet zu sein. In erster Linie bietet sich hierbei das Internet zwecks Recherche an, doch wenn sich auf anderen Wegen (wie z.B. über Broschüren, Zeitungen oder Bekannte von Bekannten) noch mehr in Erfahrung bringen lässt, umso besser.

Die Anreise und die Zeitspanne

Pünktlichkeit wird in jedem Land geschätzt. Auch im Ausland ist es daher wichtig, pünktlich zu einem Vorstellungsgespräch zu erscheinen. Deshalb ist eine rechtzeitige Anreise unumgänglich. Am besten bereits einen Tag vorher, damit der Stress der rechtzeitigen Ankunft wegfällt.

Je länger die Anreise, desto wichtiger ist die Planung. Insbesondere für den (noch unbekannten) Anfahrtsweg zum Unternehmen ist eine großzügige Zeitspanne einzuplanen, denn unvorhergesehene Komplikationen sind nie gänzlich auszuschließen.

Je nachdem, um welches Land es sich handelt, kann es nötig werden, ein Visum zu beantragen. Auch für eine eventuell längeren Aufenthalt zum Probearbeiten sollte ein Visa Service hinzugezogen werden. Infos dazu gibt es auf http://www.visasunited.de/.

Die Kleidung

Je nach zu besetzender Position gelten unterschiedliche Normen bezüglich der Kleidung. Grundsätzlich sollte das äußere Erscheinungsbild gepflegt, ordentlich und sauber sein. Selbst wenn die Abreise am selben Tag erfolgt, empfiehlt es sich, Ersatzkleidung mitzunehmen, um auch hier unvorhergesehenen Situationen entgegenzuwirken. Insbesondere in heißen Ländern machen Schweißflecken kein schönes Bild. (Außerdem signalisieren diese Nervosität.)

Der Kostenfaktor

Manchmal hat man Glück und der potentielle ausländische Arbeitgeber übernimmt die anfallenden An- und Abreisekosten eines Bewerbers. Aber nicht immer ist diese Kostenerstattung selbstverständlich. Deshalb sollte diese Frage gleich zu Beginn der Reiseplanung geklärt werden.

Auch beim Arbeitsamt (im Falle einer aktuellen Arbeitslosmeldung) ist es möglich, einen Antrag auf Kostenübernahme zu stellen. Das muss jedoch mit dem jeweiligen Arbeitsamt abgeklärt werden und des Weiteren muss dieser im Falle des Falles auch rechtzeitig gestellt werden.

Für längere Aufenthalte müsste auch die Kosten für das Visum mit eingerechnet werden. Hier lohnt es sich, vorab im Internet Erkundigungen beim Visa Service einzuholen.

Der Arbeitsbeginn

Formalitäten und Organisatiorisches wie Arbeitserlaubnis, Visum und Wohnmöglichkeit je nach Land auch viel Zeit und Geduld in Anspruch nehmen können. Deshalb unbedingt rechtzeitig mit dem Weiterdenken und der Planung beginnen.

Bild: #86745046; Geschäftsreisender mit Koffer telefoniert im Flughafen © Visions-AD


Studienkredit: Problematische Verschuldung oder sinnvoll für die Ausbildung?

Nicht alle Studenten haben das Glück BAföG zu erhalten oder von den Eltern ganz oder teilweise finanziert zu werden. Wenn selbst mit Nebenjobs zu wenig Geld im Portmonee bleibt um über die Runden zu kommen, kann es für manche Studenten sinnvoll sein, eine gewisse Zeit des Studiums (etwa wenn es auf die Abschlussphase zugeht) mit einem Studienkredit zu überbrücken um nicht unnötig viel Zeit zu verlieren. Was gibt es bei der Wahl eines geeigneten Studienkredits zu beachten?

Wessen BAföG Antrag also abgelehnt wurde und wer sich nun die Frage nach der Finanzierung des Studiums stellt hat diverse Möglichkeiten. Neben dem Studienkredit der KfW Bank bieten auch andere Anbieter und Finanzinstitute Studienkredite unabhängig von Studienort an. Darüber hinaus lohnt es sich bei der jeweiligen Hochschule nachzufragen, oft bieten Universitäten auch spezielle Kredite für ihre Studenten an. Wodurch unterscheiden sich die ein einzelnen Kredite?

Studienkredit der KfW Bank

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau bietet Studenten die Möglichkeit eines unkomplizierten Kredits. Er zeichnet sich durch niedrige Zinsen und eine relativ lange Laufzeit aus. Der Studienkredit der KfW Bank bietet dem Studenten im Gegensatz zu anderen Verbraucherkrediten einige Vorteile. Zu diesen gehören:

Der Kredit lässt sich bei den meisten gängigen Banken beantragen, diese treten als Vermittler in Erscheinung.
Dabei kann der Student die Höhe der monatlichen Kreditsumme festlegen. Zwischen 100 und 650 Euro pro Monat sind möglich, hier lohnt es sich genau zu wissen wie viel man benötigt um eine unnötig hohe Auszahlung und somit höhere Schulden zu verhindern.

Der Betrag kann zu bestimmten Zeitpunkten geändert werden falls sich die Umstände ändern. Im Gegensatz zum BAföG wird der KfW Kredit unabhängig vom Einkommen der Eltern bewilligt, steht also grundsätzlich jedem frei. Sicherheiten werden auch nicht verlangt. Mit der Rückzahlung der Raten beginnt man in der Regel nach 6, spätestens nach 23 Monaten nach Erhalt der letzten Auszahlung. Insgesamt hat man 25 Jahre Zeit um den Kredit zurückzuzahlen. Der KfW Kredit ist ohne Probleme auch mit BAföG kombinierbar.

Nichtsdestotrotz gibt es auch einige Dinge zu beachten. Kredit bleibt Kredit und so ist es auch beim KfW Kredit: Er muss restlos zurückgezahlt werden. Eine Bezuschussung wie etwa bei BAföG gibt es hier nicht. Man sollte sich also bewusst darüber sein, das man den Weg ins Berufsleben mit einem mehr oder weniger großen Schuldenberg beginnt.

Ab dem 5. Semester müssen Leistungsnachweise vorgelegt werden um weiterhin den Kredit zu erhalten. Wer sein Studium also verbummelt muss sich verantworten. Bei einem Auslandssemester in Verbindung mit einem Urlaubssemester wird der Kredit nicht ausgezahlt. Das gilt es unbedingt zu beachten, falls ein Auslandssemester eingeplant ist. Folgender Link führt zu weiterführenden Informationen zum KfW Studienkredit.

Alternativen

Der Kredit der KfW Bank ist bei weitem nicht die einzige Option für finanzschwache Studenten. Die meisten Hausbanken und auch Direkt und Online Banken bieten mittlerweile Studienkredite an. Wer hier clever vergleicht und seinen monatlichen Bedarf möglichst genau kennt kann unter Umständen an ein besseres Angebot kommen. Ob sich ein Kredit im Einzelfall lohnt kommt immer auf die jeweilige Situation und auch über die Kreditdauer an. Ein Kredit für die Überbrückung finanzieller Engpässe oder um sich ohne Nebenjobstress auf die Abschlussarbeiten zu konzentrieren ist einfacher zurückzuzahlen als ein Kredit der alle monatlichen Ausgaben decken soll. Ein Kredit sollte in jedem Fall immer die Alternative sein, die erst dann in Frage kommt, wenn es mit den anderen zur Verfügung stehenden Optionen nicht klappt.


Mittendrin statt nur dabei: Arbeiten im Fußballstadion

Es viele Möglichkeiten, seinem Verein treu zur Seite zu stehen. Aber die für viele wohl Beste ist, wenn man auch noch einen gut bezahlten Job innerhalb des Vereines bekommt. Viele Fußballvereine beispielsweise suchen regelmäßig übers ganze Jahr hinweg, engagierte und leidenschaftliche Mitarbeiter fürs Stadion. Nicht nur Spiele werden dort regelmäßig ausgetragen, sondern es finden auch viele Konzerte und andere Veranstaltungen in den Stadien statt. Die Unterhaltung der Stadien ist kostspielig und muss auch dann finanziell getragen werden, wenn gerade keine Fußballspiele stattfinden. Um die vielen Veranstaltungen überhaupt stemmen zu können, brauchen Vereine Personal. Die angebotenen Jobs sind von ganz unterschiedlicher Natur und sehr vielfältig.

Vor und hinter den Kulissen

Um Veranstaltungen in diesen großen Arenen reibungslos durchführen zu können, bedarf es an Organisations- und Logistiktalenten. Denn bei größeren Spielen können Stadien schnell bis auf den letzten Platz ausverkauft sein. Das Volksparkstadion in Hamburg fasst zum Beispiel rund 57.000 Zuschauer.

Wenn dort der HSV gegen Bremen spielt, tobt der Bär. Die Gastronomie läuft auch Hochtouren, denn spätestens in der Halbzeit wollen die Zuschauer mit Speisen und Getränken versorgt werden. Ohne genügend Personal an Bord, undenkbar und schlichtweg nicht machbar. Besonders für den Gastronomiebereich werden immer wieder viele Mitarbeiter gesucht, die tatkräftig nicht nur zu Stoßzeiten das Vereins-Team unterstützen. Aber es gibt auch noch andere Möglichkeiten, einen Job im Stadion zu bekommen. Personen die vielleicht ansonsten die Voraussetzungen für einen Job als Messehostess erfüllen werden und zusätzlich Fußball-affin sind, sind wohl bei einem Stadion-Job auf alle Fälle richtig aufgehoben.

Was man mitbringen sollte und was gefordert wird:

  1. Natürlich ist es nicht verkehrt, wenn man Fußballfan ist. Unabhängig vom Verein.
  2. Zeitlich unabhängig, flexibel sein.
  3. Zuverlässigkeit ist sehr wichtig. Bei geplanten Veranstaltungen ist das Personal, also jede einzelne helfende Hand, fest mit eingeplant. Fällt ein Mitarbeiter aus, kommt das komplette Team ins Rudern.
  4. Teamfähigkeit ist besonders wichtig. Nur selten gibt es Situationen, in denen man auf sich allein gestellt ist. Meistens arbeiten mehrere Teams zusammen.
  5. Sich auf teils ungewöhnliche Arbeitszeiten einlassen können. Wochenenddienste in Kauf nehmen können.
  6. Motiviert, engagiert sein und Freude am Blick hinter die Kulissen zu haben.
  7. Erfahrungen in der Gastronomie wären nicht verkehrt, müssen aber grundsätzlich nicht sein. Nur wenn ganz spezifische Kenntnisse ausgeschrieben werden, sollten diese natürlich auch vorhanden sein.
  8. Eine schnelle Auffassungsgabe ist von Vorteil. Zwar werden neue Mitarbeiter eingearbeitet, doch die Einarbeitungszeit kann je nach dem, trotzdem sehr kurz sein.
  9. Bewerber sollten über 18 Jahre alt sein.
  10. Die unterschiedlichen Stellenangebote beziehen sich in erster Linie auf die Arbeit als: Koch, Küchenhilfe, Kassierer, Zapfer, Griller, Service im VIP-Bereich, und natürlich dem Klassiker aller Stadien: Dem Getränkeläufer.

Positiv zu erwähnen sei an dieser Stelle, dass insbesondere die Wochenenddienste und Spätdienste bei diversen Veranstaltungen grundsätzlich ganz gut von den jeweiligen Vereinen vergütet werden.
Es ist also wichtig, dass man möglichst alle Voraussetzungen erfüllen kann und bereit ist, auch an Wochenenden zu arbeiten. Was aber eigentlich kein Problem sein dürfte, wenn man beispielsweise ein absoluter Fan des Hamburger Sportverein ist, dort werden regelmäßig viele fleißige Helfer gesucht. Ein Job im Stadion erfordert aber schließlich in erster Linie, dass man Spaß an der Arbeit hat und wer Fußball-affin ist, der sollte sich die Chance nicht entgehen lassen, im Stadion für seinen Verein zu arbeiten und live dabei zu sein. Noch näher kann man nicht am Geschehen sein.