Einfach nur bewerben?!


Gibt es die ideale Bewerbung? Wenn ja – wie sieht sie aus? Diese und ähnliche Fragen sollen auf bewerbung-ideal.de beantwortet werden. Dabei schauen wir uns genau die verschiedenen Phasen im Bewerbungsprozess an. Mit einer tiefgehenden Analyse sollen wertvolle Erkenntnisse vermittelt werden.

Der Weg zur perfekten Bewerbung geht schon bei der Einschätzung des eigenen Skillprofils los. Passt mein Profil auf die Stellenanzeige? Bin ich wirklich der / die Richtige für den Job? Die beste Bewerbung nützt nicht viel, wenn man sich mit einem Germanistik Abschluss auf eine Stelle als Kernphysiker bewirbt. Im ersten Schritt geht es also darum, Stellenanzeigen zu interpretieren, um herauszufinden, ob man wirklich darauf passt. Mit einer solchen Analyse kann man sich viel vergeudete Zeit sparen.

Wenn dieser Schritt einmal erfolgreich gemeistert wurde, steht nun die formale Bewerbung an. Doch einfach nur ins Blaue rein bewerben kann es auch nicht sein. Nix landet so schnell im Papierkorb wie 08 / 15 Bewerbungen. Wichtig ist es daher, sich über die Firma zu informieren.

Die formale Bewerbung

Die eigentliche Bewerbung besteht eigentlich immer aus den gleichen Bestandteilen. Wer sich häufiger bewerben möchte, der wird für mehrere Bewerbungen immer die gleichen Vorlagen nutzen und nur punktuelle Sachen ändern. Doch hier kann schon die Wurzel des Übels begraben liegen. Personaler sind nicht dumm. Wer sich jeden Tag mit hunderten Bewerbungen rumschlägt, der erkennt Standardformulierungen und minimale Veränderungen. Kurz gesagt, Massenware ist nicht gern gesehen.

In aller Regel besteht die formale Bewerbung aus folgenden Bestandteilen:

    • Persönliches Anschreiben

Es wird fast immer ein Anschreiben gewünscht, in dem der potentielle Kandidat sich kurz vorstellt und angibt, warum er für die Position geeignet ist. Das Anschreiben erstreckt sich meist nicht über mehr als eine Seite.

    • Tabellarischer Lebenslauf

Dieser Lebenslauf ist für den Arbeitgeber fast noch wichtiger als das Anschreiben, denn hier erkennt man relativ schnell, ob der Kandidat die erforderliche praktische Erfahrung mitbringt.

    • Bewerbungsfoto

Je nachdem, für welche Art Job man sich bewirbt, ist das Foto mehr oder weniger wichtig. Wenn es um seriöses Auftreten geht, kann das Bewerbungsfoto ein wichtiger Hinweis sein, ob man der Richtige für den Job ist.

    • Zeugnisse

Mit den Zeugnissen wird die Bildungskarriere nachgewiesen. Manche Firmen wollen auch noch von einem 40 jährigen Bewerber das Abiturzeugnis sehen. Je nachdem, an welche Art von Personalverantwortlichen oder Chef man gerät, werden die Schul-, Ausbildungs- und Studienzeugnisse unterschiedlich wichtig sein.

    • Arbeitszeugnisse

Die Arbeitszeugnisse, Beurteilungen und Einschätzungen der vorherigen beruflichen Stationen sind natürlich sehr wichtig. Dabei geht es zum einen darum, nachzuweisen, dass die Angaben über Berufserfahrung und Fertigkeiten aus dem Lebenslauf stimmen. Zum anderen können Personaler die Note aus dem Arbeitszeugnis herauslesen und so einen Eindruck von dem Kandidaten bekommen (den sie ja überhaupt nicht kennen). Der erste Eindruck zählt und hier muss man mit den wenigen Unterlagen punkten, die man mitschicken kann.

Bewerbungsvorlagen im Internet – Vorsicht!

Es klingt traumhaft – einfach die Bewerbungsvorlage herunterladen, ein zwei Sachen austauschen und das Ganze losschicken. Das spart Zeit und ich kann mich schnell um die nächste Bewerbung kümmern. In den meisten Fällen bedeutet das aber auch, dass man die Zeit für diese Bewerbung gleich komplett hätte sparen können. Personaler, die für das Recruiting von neuen Mitarbeitern zuständig sind sehen jeden Tag dutzende, ja hunderte Anschreiben und Bewerbungen. Es wäre ein Wunder, wenn sie die gängigen Vorlagen aus dem Internet nicht schon zig mal gesehen hätten.

Was genau sagt es über den Kandidaten aus, wenn er einen Standardvorlage für sein Bewerbungsschreiben nutzt? Im günsgtigen Fall deutet das „Kreativität“ und „Effizienz“ an. Viel wahrscheinlicher ist aber eine Einschätzung, die in Richtung „faul“ und „nicht wirklich an der Firma interessiert“ geht. Bei näherer Betrachtung ist es auch nicht wirklich kreativ, nach Vorlagen für ein Bewerbungsanschreiben zu googlen und einfach die erstbesten runterzuladen.

Der Ansatz von bewerbung-ideal.de

Ganz ohne Beispielbewerbungen geht es bei uns auch nicht. Das Ziel ist aber, die einzelnen Formulierungen und ihre Bedeutung zu verstehen. Was macht den Unterschied zwischen „Ich habe Ihre Stellenanzeige gefunden und möchte mich bewerben“ und „Ich interessiere mich stark für diese Stelle und werde Sie überzeugen“. Um das zu verstehen gehen wir auch in die Grundlagen der Psychologie und versuchen mit diesen Berwerbungsanschreiben zu analysieren.

Wenn die grundlegenden Aussagen hinter den eigentlichen Aussagen verstanden werden, dann kann man dieses Wissen auf nahezu jede beliebige Bewerbung anwenden. Ganz nebenbei ist diese Art der Analyse von Bewerbungsanschreiben auch eine sehr gute Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch. Bei einem wirklich ernst gemeinten Bewerbungsschreiben muss man sich intensiv mit der eigenen Person beschäftigen. Ein besseres Training für das Vorstellungsgespräch kann es kaum geben.

Hinweis!

„In vielen kleinen aber auch immer häufiger in großen Unternehmen sind es nicht die Personaler, die über einen Kandidaten entscheiden. Die Entscheidung obliegt direkt dem letztendlich fachlichen und disziplinarischen Vorgesetzten.“

„Diese Führungskräfte haben oft ganz andere Erwartungen, Ansprüche und Bewertungsmaßstäbe an eine Bewerbung als ein Mitarbeiter der Personalabteilung. Oft werden in der Personalabteilung die absolut ungeeigneten Kandidaten rausgefiltert (zu hohe Gehaltsforderungen, absolut keine passende Berufserfahrung). Der Rest geht zum fachlich Verantwortlichen“

„Auf Bewerbung-Ideal.de vermitteln ehemalige und aktuelle Führungskräfte aus renommierten Unternehmen ihre Erfahrungen mit Bewerbungen, Vorstellungsgesprächen usw. Dieses Praxisknowhow soll als Ergänzung zum theoretisches Wissen dienen.“ >> Weitere Infos zum Bewerbung Schreiben gibt es auf jobmailing.de

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