Zeugnisse in der Bewerbung


Im Laufe des schulischen und beruflichen Lebens kommen eine Menge Zeugnisse zusammen. Diese geben Ausschluss über unsere Leistungen. Das kann von den Schulnuten in Realschule oder Gymnasium über das Abschlusszeugnis der Hochschule bis hin zu Arbeitszeugnissen mit Tätigkeitsbeschreibungen reichen. In Lebenslauf und Bewerbungsschreiben können die Leistungen und beruflichen Stationen aufgezählt und beschrieben werden. Ohne Zeugnis hat das allerdings immer den faden Beigeschmack, nicht belegbar zu sein. Zeugnisse sind also ein Muss bei jeder Bewerbung. Es stellt sich nur die Frage, welche Zeugnisse unbedingt reingehören und welche man getrost weglassen kann?

Mögliche Zeugnisse für die Bewerbung:

  • Schulabschluss
  • Auch wenn der Schulabschluss schon Jahrzehnte zurückliegt gibt es Arbeitgeber, die das letzte Zeugnis sehen möchten. Das kann der Realschulabschluss, das Gymnasium, Fachoberschule usw. sein. Manche Bewerbungen werden ohne Zeugnis über den Schulabschluss nicht weiter bearbeitet. Der Hintergrund ist der, dass aus dem Zeugnis grundlegenede Informationen herausgelesen werden können. Hat der Kandidat eine besondere Befähigung in Sachen Naturwissenschaften und Mathematik? Welche Fremdsprachen konnte er sich in der Schulzeit aneignen? Auch die Noten in typischen Lernfächern wie Geschichte zeigen, ob ein gewisser Hang zur Lernfaulheit in dieser Zeit bestand. Je weiter der Abschluss zurückliegt, umso weniger Aussagekraft haben diese Informationen natürlich. Fehlen sollte das Zeugnis allerdings nicht.

  • Berufsqualifizierung
  • Dieses Zeugnis ist sicherlich eines der wichtigsten. Es informiert über den erreichten Berufsabschluss. Egal ob Lehrberuf, Hochschulabschluss oder akademischer Grad, das Zeugnis darf auf keinen Fall fehlen. Je nachdem, welchen Abschluss man vorzuweisen hat ist die entsprechende Urkunde mit Notenschnitt oder das komplette Zeugnis beizulegen. Sicherlich wird auch hier die Bedeutung des Abschlusszeugnisses immer geringer, je länger dieser Abschluss zurückliegt. In vielen Jobs wird z.B. nur ein Hochschulabschluss verlangt, das Fach spielt keine Rolle. In dem Fall wird der Personaler nur einen sehr flüchtigen Blick auf das Zeugnis werfen. Doch als Nachweis sollte es auf jeden Fall dienen.

  • Praktikumszeugnisse
  • Praktikumszeugnisse sind für Berufseinsteiger von großer Bedeutung. Gerade wenn man frisch von der Hochschule in das Berufsleben einsteigt hat man keine oder nur wenige praktische Erfahrungen vorzuweisen. Ein solches Zeugnis über ein Praktikum von mehreren Monaten kann da zum wertvollen Türöffner werden.

  • Arbeitszeugnisse
  • Für die meisten Bewerbungen sind Arbeitszeugnisse enorm wichtig. Berufsabschluss und Studium schön und gut – erst die Berufserfahrung macht den Meister. Hier wird der zukünftige Chef mit besonderem Augenmerk draufschauen. Idealerweise spiegeln Arbeitszeugnisse aus früheren Beschäftigungen schon wieder, dass der Kandidat die Anforderungen locker erfüllen kann. Wer sich auf eine Position bewirbt, die früheren Anstellungen sehr ähnlich ist, der kann mit dem Arbeitszeugnis quasi aussagen: „Ich habe genau das, was ihr erwartet, schon früher erfolgreich umgesetzt“.

  • Weitere Zeugnisse
  • Neben diesen Standardbestandteilen einer Bewerbung kann man natürlich auch weitere Zeugnisse beifügen. Das können Zeugnisse für erfolgreich absolvierte Weiterbildungen, Sprachkurse, EDV Kurse usw. sein. In den meisten Fällen sollte das nicht über Erfolg oder Mißerfolg bei der Bewerbung entscheiden. Es kann aber nie schaden, weitere Qualifikationen anzubringen und sich so von Mitbewerbern abzusetzen.

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