Firmensuche – passende Stellen finden


Wir wissen jetzt sehr gut über unser eigenes berufliches Profil bescheid und haben eine Stärken-Schwächen Analyse gemacht. Nun geht es an die Suche nach den passenden Firmen und Jobangeboten. Dafür gibt es mehrere Recherchemöglichkeiten. Allein im Internet tummeln sich unzähliche Jobsuchmaschinen und Anbieter. Wichtig ist, dass man hier differenziert.

Die klassische Firmensuche hat früher in der Zeitung begonnen. Mindestens einmal pro Woche gibt es hier ein großes Angebot an neuen Stellenangeboten. Firmen kaufen dafür Anzeigen bei der Zeitung. Doch das deckt natürlich nicht alle möglichen regionalen und überregionalen Stellenangebote ab. Kleinere Firmen haben nicht das Geld, um teure Anzeigen in den Zeitungen zu kaufen. Andere Firmen suchen schon aus Prinzip nicht über Zeitungen, das sie sich so keine hohen Rücklaufquoten versprechen.

Wer nach passenden Firmen sucht, der sollte sich in jedem Fall nicht nur auf eine Recherchequelle verlassen. Ein erster Anlaufpunkt kann zum Beispiel die Stellenbörse der Agentur für Arbeit sein (zur Website). Leider finden sich hier aber immer wieder Angebote, die nicht aktuell oder sogar unseriös sind. Auch die einfache Suche bei Google birgt natürlich die Gefahr, dass unseriöse Angebote gefunden werden. Im folgenden sollen daher einige gute Suchmaschinen für die Job- und Firmensuche vorgestellt werden.

Sehr interessant sind auch professionelle Personalagenturen und Vermittler. Diese kassieren in aller Regel eine Provision pro vermittelter Arbeitskraft. Auf den Webseiten dieser Anbieter finden sich oft interessante Stellenangebote. Wer die Firmensuche über einen professionellen Vermittler beginnt, der kann zudem bessere Chancen haben, zum Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden. In aller Regel verschaffen sich die Personalvermittler einen ersten Eindruck vom Kandidaten (zum Beispiel per Telefoninterview). Wenn das gut läuft wird der Vermittler dem zukünftigen Arbeitgeber eine Empfehlung zur Einladung geben.

Jobsuche im Internet – Metasuchmaschinen

Man findet diese Jobbörsen meist unter den ersten Treffern, wenn man nach den passenden Suchbegriffen in den gängigen Suchmaschinen sucht. Der Grund ist recht einfach. Metajobsuchen durchsuchen alle möglichen anderen Jobbörsen und auch Angebote auf Firmenwebseiten usw. Wer auf einer Metajobsuche sucht, der findet also generell die meisten Ergebnisse und kann sich dadurch die mühsame Suche in den einzelnen Jobbörsen und in den Karriere Bereichen von Firmenwebseiten sparen.

So zumindest in der Theorie. Praktisch gesehen hängt die Qualität der angezeigten Jobangebote stark von den technischen Möglichkeiten der Metasuchmaschine ab. Hier gibt es starke Unterschiede. Dazu kommt noch, dass diese Anbieter Geld durch eingeblendete Werbung verdienen müssen. Neben den „natürlichen“ Jobangeboten gibt es also oft auch sponsored Postings. Wer hier nicht aufpasst landet schnell auf einer „Jobbörse“, bei der man sich kostenpflichtig registrieren muss, um Angebote zu sehen. Es ist also Vorsicht geboten.

Auswahl an Metajobsuchen:

  • Indeed
  • Indeed ist eine der bekanntesten Metajobsuchen. Die erzielten Ergebnisse sind zufriedenstellend. Die bezahlten Anzeigen werden gut hervorgehoben.

  • Kimeta
  • Auch Kimeta bietet recht aktuelle und gute Ergebnisse. Es wird viel Werbung eingeblendet. Der geübte Benutzer sollte aber schnell den Überblick über die „richtigen“ Stellenangebote finden.

  • Cesar
  • Cesar ist ebenfalls eine klassische Metajobsuche. Die Angebote sind nicht immer optimal geordnet (hier wird anhand der Website gelistet, auf der das Angebot gefunden wurde). Die eingesetzte Werbung ist dafür sehr dezent.

Personalvermittler und bezahlte Stellenanzeigen im Netz

Die Metajobbörsen untersuchen unter anderem auch Jobbörsen, die bezahlte Stellenanzeigen veröffentlichen. Das Geschäftsmodell dieser Firmen (wie etwa Monster.de oder Stepstone) besteht darin, für Stellenanzeigen Geld zu verlangen. Firmen oder Personalvermittler, die auf der Suche nach passenden Fachkräften sind bezahlen also Geld, um ihre Stellenangebote hier zu posten. Jobangebote von kleineren Firmen, die sich dieses Geld nicht leisten wollen, wird man hier also nicht finden.

Andererseits kann man recht sicher sein, dass es auf diesen Portalen keine Fakeangebote oder unseriöse Jobanzeigen gibt. Firmen, die bereit sind Geld für die Suche nach Personal auszugeben, machen ja erst mal keinen schlechten Eindruck. Man hat es in den meisten Fällen also mit seriösen Angeboten zu tun. Natürlich wird nicht jedes Jobangebot auch auf allen diesen Börsen veröffentlich. Wer also einen umfassenden Überblick will, für den bietet sich doch der Einstieg über eine Metasuche an (sofern diese Zugang zu den entsprechenden Daten hat).

Sehr interessant sind auch professionelle Personalagenturen und Vermittler. Diese kassieren in aller Regel eine Provision pro vermittelter Arbeitskraft. Auf den Webseiten dieser Anbieter finden sich oft interessante Stellenangebote. Wer die Firmensuche über einen professionellen Vermittler beginnt, der kann zudem bessere Chancen haben, zum Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden. In aller Regel verschaffen sich die Personalvermittler einen ersten Eindruck vom Kandidaten (zum Beispiel per Telefoninterview). Wenn das gut läuft wird der Vermittler dem zukünftigen Arbeitgeber eine Empfehlung zur Einladung geben.

Auch interessant: Jobbörsen von Zeitungen

Nahezu jede größere Zeitung verfügt inzwischen über einen Onlineauftritt. Oft finden sich hier auch Bereiche, in denen konkret nach Firmen oder Stellenangeboten gesucht werden kann. Ein erster Überblick kann schnell über die Google Suche nach „Zeitungsname Jobbörse“ oder so ähnliche geschaffen werden. Hier bietet sich in jedem Fall eine genaue Recherche an. Die meisten dieser Zeitungsjobsuchen werden nicht von Metajobbörsen durchsucht. Hier finden sich also Jobs, die man sonst nirgendwo anders finden würde.

Jobbörsen überregionaler Zeitungen:

Jobbörsen regionaler Zeitungen:

Bayern:

Baden-Württemberg:

Hessen:

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