Das optimale Berwerbungsoutfit für ihn


Im Vorstellungsgespräch geht es darum, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Eine angemessene Garderobe ist hierfür unerlässlich. Der Kleidungsstil sollte zum Anlass und zur eigenen Darstellung im Bewerbungsverfahren passen sowie den Dresscode des Arbeitsumfeldes wahren. Vor allem männliche Bewerber haben oft Schwierigkeiten mit den modischen Gepflogenheiten in Vorstellungsgesprächen. Im Folgenden erfahren Sie, wie Mann beim ersten persönlichen Kontakt überzeugen kann.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance – das gilt speziell für das Vorstellungsgespräch. Das Äußere ist zwar längst nicht alles, was zählt, trotzdem hat das Outfit im Vorstellungsgespräch zu stimmen. Die meisten Personaler sehen es nach wie vor kritisch, wenn Kandidaten in unangebrachter Kleidung erscheinen. Schließlich ist das Vorstellungsgespräch ein geschäftlicher Termin, dem man mit der nötigen Ernsthaftigkeit nachzugehen hat. Mit einem authentischen und seriösen Erscheinungsbild sammelt man am ehesten Sympathiepunkte. Männliche Bewerber, die sich mit der Kleidungswahl schwer tun, können kaum etwas falsch machen, wenn sie ihr Outfit an dem Kleidungsstil auf dem Bewerbungsfoto anpassen. Ansprechende Kleidung ist nämlich bereits ein wesentliches Kriterium beim Bewerbungsfoto. Personaler haben durch die vorliegenden Bewerbungsunterlagen eine gewisse Vorstellung von der Persönlichkeit ihres Gegenüber, das ist ein Trumpf für den Kandidaten, der sich entsprechend zu repräsentieren weiß.

Kleidungsstil sollte zum Job passen

Diesen drei Faktoren kommt in der Regel ein hoher Stellenwert bei der Kleiderwahl zu:

  • Berufsgruppe bzw. Branche
  • Position und Berufsalltag
  • Konventionen im Unternehmen

Passende Kleidung findenIm Grunde ist es gar nicht so schwierig, den Dresscode des potentiellen Arbeitgebers herauszufinden. Oft reicht schon ein Blick auf den Internetauftritt des betreffenden Unternehmens, um zu erkennen, was die Mitarbeiter tragen. Die wirkliche Kleiderordnung kann indes natürlich ganz anders ausfallen als öffentlich dargeboten. Eine Spur zu schick ist jedoch immer besser als zu leger. Diese Fausregel gilt besonders mit Rücksicht auf den zweiten Punkt. Die formelle Kleidung gehört etwa in Positionen mit viel Kundenkontakt schlichtweg zum guten Ton. Für Anwärter auf Führungspositionen ist es außerdem eine wahre Modesünde, nicht in Anzug, Krawatte und elegantem Schuhwerk vorstellig zu werden. Der klassische Geschäftslook ist umso mehr gefordert, je höher die angestrebte Position reicht.

Gerade für Berufseinsteiger ist es wichtig, die verschiedenen Stilrichtungen eines Dresscodes zu kennen, um die Do’s und Dont’s besser unterscheiden zu können. Auseinanderzuhalten sind:

  • Business Dress – schlichter, konservativer Look: Dreiteiliger Anzug in gängigen Businessfarben (Dunkelgrau, Anthrazit, Dunkelblau oder Schwarz) mit Hemd, Krawatte und Weste. Typisch für repräsentative Berufe, Führungspositionen und Jobs, in denen man häufig zu geschäftlichen Gesprächen geht.
  • Smart Casual – sportlich-eleganter Look: Klassische Stoffhosen, auch Chino-Hosen, dazu einfarbige Business Hemden, Button Downs oder Poloshirts mit knöpfbaren Kragen. Der Look ist weniger formell als der Business Dress. Bei offiziellen Anlässen ist ein zwei- oder dreiteilger Anzug zu tragen, die Krawatte darf weggelassen werden.
  • Business Casual – legerer Look: Ähnlich Smart Casual. Erlaubt sind aber auch dunkle Jeans. Hemden, Button Downs oder Poloshirts dürfen mehrfarbig oder gemustert sein. Blazer oder Jackett runden den entspannten Business Look ab. Charakteristisch unter anderem für die Kreativ- und Medienbranche.

In einigen Unternehmen ist der Casual Friday als eine weitere Kleidungsform im Büroalltag üblich. Für Bewerber ist es dennoch ein Tabu im Freizeitlook anzutreten. Maßstab für das Vorstellungsgespräch ist mindestens Smart Casual.

Spezieller Tipp für Männer: ein Hemd kommt gut an!

Business Dress ist nicht allen Vorstellungsgesprächen Pflicht. Doch wer sich modische Entgleisungen ersparen möchte, der geht nicht ohne Hemd aus dem Haus. Ein frisch gebügeltes, dezentes Hemd ist ein Must-Have im Kleiderschrank für Anlässe, bei denen ein gepflegter Auftritt erwartet wird. In Bewerbungsgesprächen, die Smart Casual voraussetzen, sollte das Hemd der Wahl eher dezent und unifarben sein und ohne auffällige Aufschriften oder Applikationen auskommen. Zu Business Casual passen dagegen kräftigere Farben sowie karierte und gestreifte Hemden, wobei wilde Muster oder gar Bermudashirts ausgeschlossen sind. Orientieren sollte man sich an die Businessfarben Blau, Grau, Beige oder Grün. Hemden sind beim Business Dress immer weiß! Eine Auswahl schöner Herren-Hemden für alle genannten Business-Outfits gibt es zum Beispiel im entsprechenden Sortiment von VanGraaf.

Bilder: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de; Christian Nähring / pixelio.de

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