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So gelingt die Bewerbung als Fitnesstrainer perfekt

Die Menschen interessieren sich immer mehr um ihr Wohlbefinden, die Gesundheit und Fitness ihres Körpers. Dazu wälzen sie Fachliteratur, melden sich in Sportstudios an oder bestellen einen Personal-Trainer, der ihnen mehrmals pro Woche im positiven Sinne die Hölle heiß macht. Wer fit ist, hat mehr Erfolg im Leben und im Beruf und wer sich fit hält lebt bekanntlich gesünder und manchmal auch länger.

In diesem Segment steigt unwillkürlich auch die Nachfrage nach geeigneten Trainern und Coaches. Denn die deutliche Zunahme an Sportstudios zeigt, dass es hier noch jede Menge Potenzial gibt. Die Voraussetzungen, um als Fitnesstrainer engagiert werden zu können, sind sehr unterschiedlich strukturiert. Zum Einen muss schon eine gute Vorbildung in diesem Bereich nachweisbar sein, wie beispielsweise durch ein abgeschlossenes Sportstudium. Zum Anderen wird aber auch eine gewisse Affinität zum Sport und der Fitness abverlangt. Wer als Übergewichtiger oder völlig untrainierter und behäbiger Mensch beispielsweise sich für die Stelle eines Fitnesstrainers in einem Sportstudio bewirbt, muss sich nicht wundern, wenn er schon beim ersten Treffen oder Anschreiben nebst Foto eine Absage erhält. Wer Fitness transportieren und fördern will, sollte zunächst immer als gutes Vorbild voran gehen. Und wer sich als Fitnesstrainer bewerben will, sollte sich einige Aspekte zu Herzen nehmen, um erfolgreich bei seinen Bewerbungen sein zu können.

Wissen ist Macht

Man lernt niemals aus und kann grundsätzlich immer noch dazulernen. Das betrifft im Fitnessbereich besonders nicht nur die Kunde über diversen Trainingsmethoden und Anwendungen, sondern insbesondere auch die Anwendung der jeweiligen Sportgeräte und deren gezielte Einsätze. Das Wissen über unterschiedliche Fitnessgeräte sollte auf jeden Fall sehr umfangreich sein und möglichst umfassend. Denn sobald es zur Bewerbung und zu einem Bewerbungsgespräch kommt, wird nicht selten nach diesem Wissen über zielgerichteter Anwendung diverser Sportgeräte abgefragt. Und wenn man dann plötzlich nicht die richtige Antwort parat hat, kann schon zu Beginn die Chance auf eine Einstellung dahin sein. Gerätekunde ist wichtig in diesem Segment und ist bei vielen Stellenausschreibungen Voraussetzung für den jeweiligen Job. Ebenso sollte man beim Bewerbungsgespräch darauf achten, dass man strukturierte Arbeitsweisen nachweisen kann. Denn das ist insbesondere bei der Terminierung von Kursen, Unterrichtsstunden und Trainingsstunden unabdingbar. Wenn nach derm vorgehen im einzelnen gefragt wird, sollte man dies unbedingt aus dem Ärmel schütteln können, ohne ins Schleudern zu geraten. Struktur im Arbeitstag und Berufsleben ist wichtig.

Gesunde Ernährung ist wichtig

Wer viel Sport treibt und sich stets fit halten möchte, ernährt sich in der Rege unwillkürlich gesund. Das kann sich schon sehr schnell auf den körperlichen Allgemeinzustand positiv auswirken. Schließlich ist ein durchtrainierter Sportler offensichtlich besser in diesem Genre Zuhause, als ein eher nicht durchtrainierter Sofaheld. Selbst wenn dieser womöglich ein abgeschlossenes Sportstudium nachweisen kann, heißt das nicht, dass er von Kopf bis Fuß fit ist und sich dementsprechend gesund ernährt. Auch dies können Aspekte sein,die zu einem erfolgreichen oder auch gescheiterten Vorstellungsgespräch führen können. Die Grundkenntnisse in Sachen Sport-gerechter Ernährung sollten auf jeden Fall mit an Bord sein und vorbildlich nachgegangen und offensichtlich gelebt werden. Aufzählungen über gesunde Nahrungsmittel, deren Wirkung und Einfluss auf unseren Körper im Zusammenhang mit einem gut ausmanövrierten Trainingsplan sind von großer Bedeutung und können schnell einmal bei Bewerbungsgesprächen zur berühmten Fangfrage mutieren. Auch hier ist ein großer Wissensschatz und Know-how von Vorteil. Auch über die Problematiken wie der Jo-Jo Effekt bei diversen Diäten, wie man ihn anhand guter Trainingspläne beispielsweise und gezielter Trainingseinheiten und Maßnahmen den Garaus machen kann ist immer gut zu wissen und im richtigen Moment anzubringen. Desto mehr man über diese oder auch andere Themen bezüglich Sport, Fitness, Ernährung und Co. weiß, umso größer werden die Chancen, den Job zu angeln.

Der erste Eindruck zählt

Wie bekanntlich bei jedem Bewerbungsgespräch zählt auch hier der erste Eindruck besonders. Denn innerhalb von Sekunden kann das Gegenüber unbewusst entscheiden, ob eine Sympathie oder Affinität gegenüber des Bewerbers existiert, oder nicht. Als Bewerber für den Job des Fitnesstrainers sollte man sportlich aussehen und so wirken, es aber beim Outfit hierfür nicht auf die Spitze treiben. Saubere Sneaker in weiß, dazu entweder eine saubere, dunkle Jeans und Hemd, oder ein schönes Shirt, ein Jacket und eine Jeans. Wenn alles knitterfrei gebügelt ist und die Jeans keine Löcher hat oder der Saum am Hosenbein schon verschlissen ist und die Turnschuhe verschmutzt und abgelaufen sind, dann kann ein sportliches Outfit auch sehr elegant und klassisch wirken. Weiße Shirts vermitteln übrigens immer eine Art Sportlichkeit gegenüber dunklen Farben und wenn der Körper durchtrainiert ist, sollte man dies auch nicht verbergen.


Die Bedeutung des polizeilichen Führungszeugnisses in der Berufswelt

Im Zuge eines Bewerbungs- oder Einstellungsverfahren kann es vorkommen, dass der potenzielle Arbeitgeber ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt. Dies darf jedoch nicht grundsätzlich, sondern nur unter gewissen Voraussetzungen erfolgen. Was sollte man hierzu als Arbeitnehmer wissen?

Was steht drin?

Zunächst einmal können schlimme Befürchtungen aufkommen, wenn man hört, dass ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt wird. Die eine oder andere Jugendsünde kommt nicht wenigen wieder in die Erinnerung. Doch Angst davor muss eigentlich niemand haben. Das Führungszeugnis ist als amtliches Dokument ein Nachweis darüber, ob eine Person bereits vorbestraft ist oder nicht. Als Grundlage dient hier das Bundeszentralregister, in welchem alle Straftaten aus der BRD gespeichert werden. Neben den Personendaten sind im polizeilichen Führungszeugnis Informationen vermerkt, die von öffentlichem Interesse sind. Beispielsweise also eine rechtskräftige Verurteilung der Person. Details in Sachen polizeiliches Führungszeugnis, kann man auch unter dem vor-stehenden Link nachelsen. Insgesamt unterscheidet man zwischen drei Arten von Führungszeugnissen:

Polizeiliches Führungszeugnis für private Zwecke

Auf diesem Papier wird nicht alles erwähnt. Beispielsweise werden Bewährungsstrafen von nicht mehr als 2 Jahren ausgeklammert. Auch, wer vom Gericht zu einer Geldstrafe von weniger als 90 Tagessätzen verurteilt wurde, muss keinen Eintrag im polizeilichen Führungszeugnis befürchten. Sogar, wer bereits zu einer Freiheitsstrafe von bis zu 3 Monaten verurteilt wurde und dies jedoch die einzige Straftat gewesen ist, kann sich über ein reines Führungszeugnis freuen.

Behördliches Führungszeugnis

Das behördliche Führungszeugnis hingegen hält schon mehr Auskünfte bereit. Jeder der ein Gewerbe anmelden möchte benötigt ein solches Führungszeugnis. Neben Straftaten sind hier auch Entscheidungen von Verwaltungsbehörden vermerkt, etwa der Widerruf eines Waffenscheins oder auch die Unterbringung in einer psychiatrischen Anstalt.

Erweitertes Führungszeugnis

Der deutsche Staat ist im Kinder- und Jugendschutz zum Glück besonders streng. Jede Person, die daher im Bereich Kinder- oder Jugendarbeit tätig werden möchte, muss dem Arbeitgeber ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen können. Hier sind Sexualdelikte und auch Straftaten wie Misshandlung von Schutzbefohlenen oder Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht.

Nach Ablauf bestimmter Fristen verjähren die Einträge im Führungszeugnis wieder. Je nach Schwere der Straftat betragen diese Fristen zwischen 3 und 10 Jahren. Nach einer Frist von 5 bis 20 Jahren wird der entsprechende Eintrag auch aus dem Bundeszentralregister gelöscht. Je älter das Führungszeugnis also ist, desto geringer ist die Aussagekraft. Die meisten Arbeitgeber oder Behörden verlangen daher ein aktuelles Führungszeugnis.

Beantragung

Wer ein polizeiliches Führungszeugnis beantragen möchte, muss sich an das zuständige Bürgeramt wenden. Wer nachweisen kann, dass sein Hauptwohnsitz in der jeweiligen Gemeinde liegt und älter als 14 Jahre ist, kann das Führungszeugnis somit beantragen. In der Regel dauert es dann einige Wochen, bis der Antrag bearbeitet wurde und das Zeugnis an die Meldeadresse gesendet wird. Ist das Führungszeugnis für den Arbeitgeber im öffentlichen Dienst gedacht, wird dieses direkt an die Behörde gesendet. Auch das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis (für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen) wird direkt an die jeweilige Behörde gesendet. Derzeit fallen 13 Euro Gebühren für die Ausstellung des polizeilichen Führungszeugnisses an. Seit 2016 besteht zudem die Möglichkeit, das Führungszeugnis online zu beantragen.


Interne Revision Weiterbildung – ein Feld mit Zukunft

Für viele Unternehmen und Konzerne ist eine interne Prüfung maßgeblich für den zukünftigen Erfolg verantwortlich, da hierbei innerbetriebliche Schwachpunkte analysiert und ausgebessert werden können. Der Interne Revisor bezeichnet hierbei eine fachlich geschulte, nicht in den Prozess eingebundene Person, welche der Geschäftsleitung zuarbeitet und sie in ihrer Arbeit durch regelmäßig angesetzte Abteilungsprüfungen unterstützt.

Die auch als Innenrevision betitelte Arbeit behandelt schwerpunktmäßig die Durchführung vergangenheitsorientierter Prüfungen, während das Tätigkeitsfeld des Controlling sich mehr der zukunftsorientierten Überwachung widmet. Hierbei sind die Grenzen jedoch fließend, wodurch beide Seiten gegenseitig voneinander profitieren.

Statt einer vagen Strategie für die Zukunft wird das Unternehmensmodell gegebenenfalls durch fundierte Dokumentation angepasst, die sich besonders auf die Steigerung der Effizienz und dem Minimieren des Risikos fokussieren. Hierbei gibt es Unterteilungen auf die verschiedenen Fachbereiche innerhalb des Betriebes, wie zum Beispiel dem Finanz- und Rechnungswesen oder der Überprüfung der Abteilungsleitungen.

Ein Job mit Perspektive

Heutzutage ist eine interne Unternehmensprüfung kaum noch wegzudenken. Nur wer Probleme sachlich aufzeigt und daraus Änderungsschlüsse zieht, kann am Markt noch Erfolg haben. Deshalb wird der Aufgabenbereich eines Internen Revisors immer bedeutender und dadurch auch fachlich umfangreicher. Durch die direkte Unterstellung der obersten Leitung ist das Einstiegsgehalt standardmäßig sehr hoch. Jedoch sind damit auch verantwortungsvolle Aufgaben verbunden, da die Prüfungen sehr zeitintensiv sind und ordnungsgemäß exakt ausgeführt werden müssen, um der Zielrealisierung gerecht werden zu können.

Erfahrungsgemäß sind der Erfolg und die Durchführung einer Innenrevision eng mit der wirtschaftlichen Bedeutsamkeit eines Unternehmens oder Konzerns verbunden. Natürlich werden hohe Anforderungen an eben jene Prüfung gestellt, die ebenfalls mit viel Arbeit verbunden sind.

Gerade deshalb findet sich hier ein Berufsfeld mit immer bedeutenderer Zukunft für die Beratung der Geschäftsleitung eines Unternehmens.

Der Werdegang und Anforderungen

Eine direkte Ausbildung hierzu gibt es zwar nicht, jedoch hat sich der nationale Mitgliedsverband – das Deutsche Institut für interne Revision (DIIR) – auf Zertifikate hinsichtlich dieses Bereiches spezialisiert. In verschiedenen Seminaren und Vorträgen mit anschließenden Prüfungen wird die Fachkompetenz überprüft. Auch der Besuch von entsprechenden Seminaren kann sinnvoll sein. Im besten Fall sind bereits Kenntnisse in Betriebswirtschaftslehre (BWL) vorhanden, die Möglichkeit quer einzusteigen ist jedoch auch gegeben.

Auch ohne ein solches Zertifikat ist die Arbeit als Interner Revisor möglich, dieses muss aber im Unternehmen nachgeholt werden. Generell ist für eine Aufrechterhaltung der Besuch von mindestens 40 Weiterbildungsstunden pro Jahr nötig. Das ist nötig, um am dynamischen Wirtschaftsmarkt mithalten zu können.

Besonders Personen mit einer Dedikation zum unternehmerischen Denken und der Bereitschaft sich über mehrere Tage im Jahr in diesem Bereich weiterzubilden werden einen guten Einstieg in den Bereich der internen Revision haben. Um den internationalen Aspekt mit einzubeziehen wird ebenfalls eine gewisse Reisebereitschaft sowie ein verhandlungssicherer Umgang mit der englischen Sprache vorausgesetzt.


Etliche Möglichkeiten einfach online sein Geld zu verdienen

Das weltweite Internet eröffnet auch unglaublich viele Möglichkeiten, sich auf diesem Wege der Vernetzung sein Geld zu verdienen. Von dieser einfachen Form des leichten Verdienstes profitieren mittlerweile Millionen Menschen und zum Teil hauptberuflich oder eben nebenberuflich. Schon allein der Onlinehandel ist in den letzten Jahren extrem angewachsen. Denn es gibt fast nichts, was es nicht online zu bestellen und kaufen gibt.

Und die Möglichkeiten hierdurch auch seine Haushaltskasse auf Vordermann zu bringen, oder sich als Nebenerwerb ein paar Euro auf die leichteste Art und Weise nebenbei zu verdienen, steigen zusehends.

Ob als Texter für Unternehmen und Agenturen, die Schreiberlinge für diverse Webseiten, Prospekte oder Produktbeschreibungen suchen. Als Webdesigner und Gestalter für Homepages und auch als Manager für alle Social Media Kanäle und deren Verwaltung. Oder auch als Vermittler für Werbezwecke und mehr. Der Fantasie und der Vielfalt der Möglichkeiten sind im Netz keine Grenzen gesetzt.

Selbst aktiv werden und einen Shop aufbauen

Viele Internetaffine lassen es sich mittlerweile nicht nehmen, ihren ganz eigenen Onlineshop aufzubauen. Dazu werden zwar ein wenig Know-how und eine gewisse Affinität zum Internet vorausgesetzt, doch jeder Laie kann sich diesem Thema schnell annehmen und erfolgreich durchstarten. Schließlich hat heutzutage fast jeder Haushalt einen PC zu Hause stehen mit einer guten und schnellen Verbindung, an dem regelmäßig gesessen, geschrieben oder im Netz gescrollt wird. Serien angeschaut, Bestellungen aufgegeben und auf Social Media Kanälen gepostet und getwittert. Wer sich einen Shop im Netz aufbaut, kann allein durch die Erstellung einer eigenen Homepage in Heimarbeit mit einem leichten Tool ganz schnell online in der freien Marktwirtschaft äußerst aktiv sein und kurzerhand schon seine ersten Produkte, wie E-Books, Schuhen, Kosmetik und mehr an den Mann bringen. Einige weitere interessante Möglichkeiten im oder durch das Netz ein wenig Geld zu verdienen, findet man auch hier.

Bewertungen und Produktbeschreibungen

Allein durch Bewertungen von Produkten kann man sich online durchaus den ein oder anderen Euro nebenbei verdienen. Denn viele Unternehmen, besonders große und namhafte, sind auf solche Bewertungen und Vergleiche von neutralen Mitarbeitern angewiesen. Denn sie setzen immer mehr auf die Wichtigkeit des Netzes, inwieweit Verbraucher dieses als Wissensquelle und als Vergleichsportal nutzen. Wer hier nicht auf den ziemlich rasant fahrenden Zug als modernes Unternehmen aufspringt, dem springen am Ende wichtige Kunden ab. Auch als Betreiber von mehreren Homepages oder Ähnlichem beispielsweise, kann man mit ein paar hilfreichen Tipps im sogenannten Affiliate-Business seine Brötchen leicht durch Provisionen verdienen. Bei Produktbeschreibungen und de, Testen der jeweiligen Produkte ist es ebenfalls leicht möglich, sich einen Nebenerwerb an Land zu ziehen. Denn auch hier zeigt sich für viele Unternehmen immer ab, dass die Kundschaft sich, bevor sie kaufen möchte, zunächst im Internet über das gewünschte Produkt Informationen einholt. Vergleiche und Bewertungen, Tests und Co. sind hier sehr gefragt und werden dementsprechend gerne von Verbrauchern genutzt. Besonders bei Produkten im Test ist die jeweilige Klickzahl täglich extrem hoch und die Entscheidung über die Wahl des gewünschten Produktes fällen Verbraucher nicht selten erst, nachdem sie sich die Bewertungen und Produktests nebst Ergebnissen angeschaut und durchgelesen haben.


Bewerbungen – der erste Eindruck zählt

Wer auf Jobsuche ist, der kommt um eine Bewerbung nicht herum. Vielen bereitet das Bewerbungsschreiben aber reichlich Kopfschmerzen, denn es gibt vieles zu beachten und leider auch vieles, was man falsch machen kann. Während der tabellarische Lebenslauf und Anhänge meist keine Fettnäpfchen darstellen, ist das eigentliche Anschreiben durchaus ein Kunstwerk. Die Wortwahl und die Formulierung des Textes können nämlich eine Menge über den Jobbewerber verraten. Jedoch wird das nicht bei jedem Job so streng gesehen. Daher ist es auch wichtig zu wissen, welche Bewerbung zu welchem Job passt.

Worauf achten Personalchefs?

Personalchefs lesen sich jede Bewerbung mehr oder minder genau durch. In der Regel wird auf bestimmte Merkmale geachtet. So ist es bei einem Bewerbungsschreiben ganz besonders wichtig auf fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik zu achten. Auch Zeilenabstände oder ein doppeltes Leerzeichen werden in extremen Fällen berücksichtigt. Wer sich selbst zu blumig und ausführlich beschreibt, der riskiert nicht zum Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden. Selbst wer viel Gutes über sich zu sagen hat, sollte sich auf jobrelevante Aspekte konzentrieren. Objektive Selbsteinschätzung wird von Unternehmen immer ganz besonders geschätzt. Der tabellarische Lebenslauf sollte hingegen alles Wichtige enthalten, von der Schullaufbahn über Praktika bis hin zu besonderen Leistungen.

Kurzbewerbungen

Immer häufiger findet man den Begriff der Kurzbewerbung. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um abgespeckte Bewerbungen, bei denen nur die wirklich relevanten Aspekte berücksichtigt werden. Der Lebenslauf mit Anhängen darf aber auch hier nicht fehlen. Wer sich nicht sicher ist, wie eine Kurzbewerbung zu schreiben ist, der kann sich auf insti.de/bewerbung/kurzbewerbung/ informieren und Muster herunterladen. Es ist allerdings zu betonen, dass sich eine Kurzbewerbung nicht für alle Berufsgruppen empfiehlt. Während Handwerksbetriebe und einfache Industrieberufe durchaus eine Kurzbewerbung einsenden können, sollten Bewerbungen für höhere oder akademische Stellen doch ausführlich formuliert sein. Denn am Bewerbungsschreiben lässt sich immer auch erkennen, wie viel Mühe und Anstrengung der Bewerber investiert.

Was darf in eine Bewerbung hinein und was nicht?

Nicht selten haben Bewerber so einiges zu sagen. Doch was davon sollte in eine Bewerbung fließen? Hier gilt es, sich in den Personalchef hineinzuversetzen. Würde ich das interessant finden?
Wer sich für einen Beruf bewirbt, der mit Computerarbeit zu tun hat, der wird mit Skills in Fotobearbeitung und Office Programmen durchaus punkten können. Eine Bemerkung, wie gut jemand doch stricken kann, wird allerdings kaum Pluspunkte sammeln. Generell gilt es Hobbys nur dann zu erwähnen, wenn es sinnvoll erscheint. Ebenso sprachliche Kenntnisse. Wer nur ein paar Brocken einer Fremdsprache sprechen kann, sollte das nicht erwähnen.

Das Bewerbungsgespräch

Hat das Bewerbungsschreiben der Personalabteilung imponiert, so sind die Chancen auf ein Bewerbungsgespräch recht hoch. Doch in Sicherheit sollte man sich noch nicht wägen, denn beim Bewerbungsgespräch kann mehr schief gehen, als man denken würde. Wer allerdings gut vorbereitet erscheint, der hat gute Karten.
Das Wichtigste vorab: Pünktlichkeit ist das A und O bei einem Bewerbungsgespräch. Eine halbe Stunde früher ist besser als eine halbe Stunde zu spät. Zudem sollte der Bewerber gepflegt und ordentlich gekleidet erscheinen. Für die Männer sollte das Hemd Pflicht sein, die Krawatte kann oftmals weggelassen werden. Die Damen sollten nicht aufreizend erscheinen, haben aber größeren Spielraum. Grelle Farben sollten vermieden werden.

Beim Bewerbungsgespräch sollte Nervosität vermieden werden. Es gibt nur etwas zu gewinnen, aber nichts zu verlieren. Beim Betreten des Raumes sollte zuerst der Personalchef begrüßt werden. Ein fester, bestimmter Händedruck ist ausreichend, geschüttelt sollte die Hand dabei nie. Sobald man angewiesen wird, darf man sich setzen. Fragen sollten überlegt und ruhig beantwortet werden. Ausschweifungen sollten vermieden werden. Der Personalchef möchte schließlich nicht das ganze Leben des Bewerbers in chronologischer Reihenfolge erzählt bekommen. Auch auf Fangfragen sollte geachtet werden, bei denen besser überlegt geantwortet wird. Hastiges Antworten wird nämlich oft negativ bewertet. Wer mit kühlem Kopf und Ruhe ins Gespräch geht, hat die besten Karten.


Stellenangebote online finden – wie vorgehen

Es gibt zahlreiche Gründe, sich nach einem neuen Arbeitsplatz umzuschauen: Unzufriedenheit oder Frust, der Wunsch nach mehr Geld und Verantwortung, ein geplanter Karrieresprung, der Umzug in eine neue Umgebung, Stress im Team, eine neue Branche oder beispielsweise die Hoffnung auf ein besseres Jobangebot. Solche Fälle sind immer auch eine persönliche Herausforderung.

Und die Suche nach einem passenden Angebot ist mit vielen Mühen verbunden, bevor es an die eigentlichen und individuellen Bewerbungen geht. Hoch im Kurs steht heute die Onlinesuche im Internet. Wer sich hierbei auskennt, ist im Vorteil und findet mit ein wenig Geduld bald schon ein passendes Unternehmen.

Gute Vorbereitung ist eine wichtige Voraussetzung

Vor der eigentlichen Suche im Internet steht die persönliche Vorbereitung auf die Anforderungen eines neuen Arbeitsplatzes. Eine Hilfe könnte die sogenannte 10/10/10-Analyse sein. Im ersten Schritt wären das die möglichst präzisen Festlegungen der eigenen Alleinstellungsmerkmale. Die wichtigen Fragen des zweiten Schritts beziehen sich auf die sogenannten Soft-Skills und Hard-Skills. Gemeint sind zum Beispiel persönliche Kernkompetenzen und Charaktereigenschaften, die Benennung von Schwächen und Stärken, die Festlegung differenzierter Gründe für den künftigen optimalen Arbeitgeber.

Daraus entsteht im dritten Schritt die Strategie einer eigenen persönlichen Marke, die unter anderem vorsieht, mit welchen zielgerichteten Argumenten sich ein gewünschter neuer Arbeitgeber mit einer Bewerbung überzeugen ließe.

In welchen Bereichen sich Informationen über offene Stellenangebote finden lassen

Die zuvor genannten Analysen in Bezug auf das Berufsumfeld haben ein relativ genaues Bild von der Suche nach dem künftigen Arbeitsplatz ergeben. Jetzt kann die gezielte Suche im Internet mit seinen vielen Möglichkeiten beginnen.

  • Stellenbörsen erfüllen nicht nur die Fragen nach offenen Angeboten. Sie dienen auch branchenbezogenen Informationen zu den Bedingungen und Perspektiven der suchenden Unternehmen. In den Subtexten der Stellenangebote lassen sich auch Hinweise darüber finden, welche genauen Anforderungen die künftigen Arbeitgeber an die Bewerber stellen oder wo die Schwerpunkte einer Branche bezüglich dringend benötigter Kandidaten liegen.
  • Karriereseiten mit Hinweisen auf Homepages oder Aktivitäten in Sozialen Medien sind ideal für potenzielle Mitarbeiter. Beide Bereiche sind eine Fundgrube für Informationen der sich präsentierenden Unternehmen und geben genaue Einblicke und Erkenntnisse über einen Arbeitgeber. Zudem lassen sich wichtige Ansprechpartner mit ihren Kontaktdaten herausfinden, außerdem bieten Interaktionsangebote gezielte Kontaktaufnahmen.
  • Auch ein gezielter Blick in Branchenverzeichnisse ist bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz empfehlenswert. Sie bieten ähnliche Strukturen wie Karriereseiten und helfen somit bei der Entscheidung, welche Unternehmen als Arbeitgeber infrage kämen.
  • Eine wichtige Hilfe bei der Online-Suche sind aber auch die Seiten von Carrer Services (z.B, Uni München). Sie helfen auf dem Weg hochschulinterner Karriereberatung und gezielten Tipps von Arbeitgebern, die sich für Studierende als Einstieg ins Berufsleben eignen. Interessant sind die Netzwerke zwischen Universitäten und Unternehmen sowie die sich daraus ergebenden Kontakte.
  • Vergessen werden dürfen auch nicht die Arbeitsagenturen. Die dort agierenden Vermittler kennen den regionalen Arbeitsmarkt sehr genau, stellen aber auch überregionale Angebote ins Netz und stellen den Kontakt mit den entsprechenden Unternehmen her.
  • Bleiben zum Schluss noch Soziale Netzwerke wie Linkedln oder Xing. Sie bieten gute Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit ehemaligen oder aktuellen Mitarbeitern eines Unternehmens und wertvolle Informationen nach Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten.

Stellenbewerbung im Ausland – die wichtigsten Tipps

Die Welt wird immer internationaler – immer mehr junge Menschen können sich vorstellen, im Ausland zu studieren oder später einmal fern von der Heimat zu arbeiten. Die Gründe dafür sind verschieden, oft möchte man einfach neue Erfahrungen sammeln, andere wiederum sehen im Ausland bessere Jobchancen. Egal warum man sich für einen Job im Ausland interessiert, wichtig ist beim Bewerbungsgespräch besondere Sorgfalt walten zu lassen. Flüchtigkeitsfehler sind immer ein absolutes No-Go, egal ob man sich in Deutschland oder im Ausland um einen Job bewirbt. Personalchefs geben sogar an, fehlerhafte Bewerbungsschreiben sofort auszusortieren, egal ob der Kandidat für die Stelle geeignet wäre oder nicht. Tipp- und Rechtsschreibfehler wirken schlampig und unseriös.

Generelle Tipps für das Arbeiten im Ausland

Die Motivation, im Ausland zu arbeiten, ist bei jedem eine andere. Manche möchten einfach für einige Jahre dem kalten Winterwetter Mitteleuropas entfliehen und heuern auf einem Kreuzfahrtschiff oder einem Club im Süden an. Andere wiederum möchten ihre späteren Karrierechancen verbessern, Erfahrung in einem internationalen Umfeld lohnt sich meistens. Manchmal zieht auch die Liebe Menschen in ein anderes Land. Egal aus welchem Grund man sich für diesen großen Schritt entscheidet, wichtig ist die Gepflogenheiten im Ausland zu kennen. Nicht überall ist es zum Beispiel üblich, alle Zeugnisse mitzuschicken. Sollten diese dennoch gefragt sein, sollte man einen Profi mit der Übersetzung von Zeugnissen beauftragen. Die Fassung in der Zielsprache sollte immerhin fehlerfrei sein, manchmal werden sogar beglaubigte Übersetzungen von Universitätsabschlüssen gefordert. Diese können nur von einem gerichtlich zertifizierten Dolmetscher angefertigt werden. Wichtig ist, sich vor dem Abschicken der Übersetzung zu informieren, welche Dokumente bei Bewerbungen im jeweiligen Land gefordert sind, hier eine Auswahl:

  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf (CV) – tabellarisch oder ausformuliert
  • Foto
  • Referenzen
  • Zeugnisse – Schule, Universität
  • Arbeitszugnisse oder Bescheinigungen
  • Führungszeugnis
  • Nachweis über Sprachkenntnisse

Manche möchten einfach nur internationale Erfahrungen sammeln, ganz egal wo. Für diese Personengruppe ist es empfehlenswert, sich mit dem Arbeitsmarkt verschiedener Länder zu befassen. In Staaten mit hoher Arbeitslosigkeit sieht man sich mit einer enormen Konkurrenz aus dem Inland konfrontiert. Dafür gibt es andere Länder mit einem nachgewiesenen Fachkräftemangel in verschiedenen Branchen. Hat man spezifische Kenntnisse in einem bestimmten Berufsfeld, wird es leichter sein im Ausland Fuß zu fassen.

Besonders wichtig: die Vorzüge herausstreichen

Jeder Mensch ist einzigartig und punktet mit besonderen Charaktereigenschaften. Genau diese gilt es bei einem Bewerbungsschreiben herauszustreichen. Wenn man sich für eine Stelle im Ausland bewirbt, sieht man sich mit noch mehr Konkurrenz konfrontiert als innerhalb Deutschlands. Schließlich spielt neben den beruflichen Qualifikationen auch die Sprachbarrieren eine entscheidende Rolle. In manchen Branchen ist es besonders vorteilhaft, die Muttersprache Deutsch besonders hervorzugeben, besonders im Tourismussektor also:

  • In Hotels
  • In großen Restaurants
  • Auf Flughäfen
  • In großen Freizeitparks
  • Bei Fluglinien

Auch bei Unternehmen mit Firmensitz in Deutschland macht es Sinn, die Muttersprache hervorzugeben. Schließlich unterhalten viele große deutsche Unternehmen auch Filialen in anderen Ländern. Oft wird von ausländischen Bewerbern ein Nachweis der Sprachenkompetenz verlangt. Immerhin muss man sich im Berufsleben in der Konzernsprache gut ausdrücken können, um erfolgreich arbeiten zu können. Bei der Angabe im Lebenslauf, wie gut man eine Fremdsprache spricht, lohnt es sich bei der Wahrheit zu bleiben. Spätestens beim Bewerbungsgespräch fällt es auf, wenn man in der Landessprache nicht sattelfest ist. Schulkenntnisse reichen meistens nicht aus, um bei einem Bewerbungsgespräch im Ausland Erfolg zu haben.

Professionell bewerben – wichtige Tipps

Selbst wenn man sich in einer Sprache gut ausdrücken kann, lohnt es sich auf professionelle Übersetzungen von Bewerbungen zu setzen. Immerhin kann jeder Grammatik- und Rechtschreibfehler gravierende Auswirkungen auf die Karriere haben. Fehlerhafte Unterlagen landen in den Büros von Personalchefs schnell im Mistkübel und werden gar nicht richtig gelesen. Bei einer professionellen Bewerbung werden die richtigen Floskeln verwendet, um den Bewerber bestmöglich zu präsentieren. Wichtig dafür ist jedoch, dass man erst einmal einen guten CV und ein überzeugendes Motivationsschreiben auf Deutsch verfasst. Schließlich arbeitet der Übersetzer mit dem Ausgangsdokument als Basis. Interessiert man sich für eine Stelle im Ausland, sollte man sich nicht auf die online Übersetzungsdienste verlassen, die man kostenlos über das Internet nutzen kann. Die daraus resultierenden Texte wirken oft holprig und sind kaum dazu geeignet, Personalchefs zu überzeugen. Wichtig ist, nicht zu ausschweifend zu formulieren. Das Motivationsschreiben sollte nicht mehr als zwei Seiten betragen, im Lebenslauf sollte man mit maximal drei Seiten auskommen. Oft wird auch ein internationaler Lebenslauf nach einer bestimmten Vorlage verlangt. Dann sollte man unbedingt das vorgegebene Format verwenden, selbst wenn es einigen Aufwand bedeutet, das Formular neu auszufüllen. Auch wenn man noch so viel zu sagen hat, sollte beim Verfassen der Bewerbungsunterlagen bedacht werden, dass Personalchefs mit einer Fülle von Bewerbern konfrontiert sind. Bei Firmen aus dem Ausland läuft das Bewerbungsgespräch manchmal auch über virtuelle Medien wie Skype o.ä. Dann erspart man sich die Kosten für die Anreise und kann sich dennoch persönlich präsentieren.


Bewerbungsgespräch – Reisekosten und mögliche Fahrtkostenerstattung

Wenn die eingereichte Bewerbung den Arbeitgeber überzeugt hat und der Bewerber in der engeren Wahl ist, ist das Vorstellungsgespräch und ein möglicher neuer Job in greifbarer Nähe. Der Weg zum Vorstellungsgespräch bedarf manchmal einer längeren Anreise. Doch wer übernimmt die anfallenden Kosten, die durch die aufwendige Anreise entstehen? Und ist der Arbeitgeber immer verpflichtet, die Reisekosten zu übernehmen? Welche Ausnahmen sind bei der Kostenerstattung möglich? Gibt es eine andere Möglichkeit, um die anfallenden Kosten erstattet zu bekommen? Im Folgenden wird erklärt, wie die Reisekosten erstattet werden können und was zu beachten gilt.

Die Übernahme der Reisekosten beim Bewerbungsgespräch

Im Normalfall ist der potentielle Arbeitgeber zur Übernahme der Reisekosten verpflichtet. Da er ernsthaftes Interesse am Kennenlernen des Bewerbers zeigt, hat der Bewerber Anspruch auf die Kostenerstattung. Dazu gehören unter anderem die Fahrtkosten und Übernachtungskosten. Oft kann in der Einladung zum Vorstellungsgespräch der Umfang der zu erstattenden Kosten entnommen werden. Je nachdem, was in der Einladung zum Vorstellungsgespräch angegeben ist, können beispielsweise nur die Reisekosten mit der Bahn zweiter Klasse übernommen werden. Reist der Bewerber mit eigenem Fahrzeug an, so können die Benzinkosten (ca. 30 Cent pro Kilometer) erstattet werden.

Dazu gehört die Hin- und Rückfahrt vom Wohnort der Bewerber zum Ort des Vorstellungsgesprächs. Oft hängt die Höhe der Kostenerstattung von der angestrebten Position im Unternehmen ab. Wer qualifiziert ist und sich auf eine gehobene Position bewirbt, hat größere Chancen, dass der Arbeitgeber die kompletten Kosten (Anreise, Abreise, Hotelkosten, Verpflegungskosten) übernimmt. Bei einer möglichen Besetzung einfacher Positionen lädt der Arbeitgeber mehrere Bewerber ein. Aus diesem Grund erstattet er häufig nur die Fahrtkosten für die Hin- und Rückfahrt.

Wichtig: Die Hotel- und Verpflegungskosten übernimmt der potentiellen Arbeitgeber nur dann, wenn diese erforderlich sind. Die Notwendigkeit in einer anderen Stadt zu übernachten hängt von der Dauer der Hin- und Rückfahrt und dem Zeitpunkt des Vorstellungsgesprächs ab.

Sind Arbeitgeber zur Übernahme der Reisekosten verpflichtet?

Zwar ist es nicht üblich, aber der Arbeitgeber kann den Anspruch auf die Kostenerstattung für ein Vorstellungsgespräch grundsätzlich ausschließen. Dazu muss der Personaler vor dem Bewerbungsgespräch klar und unmissverständlich den Kostenausschluss in der Einladung zum Vorstellungsgespräch per E-Mail oder Brief dem Bewerber mitteilen. Ist dies der Fall, so muss der Bewerber alle Kosten selbst tragen. Doch es gibt noch eine andere Möglichkeit, die Kosten für das Vorstellungsgespräch zu erstatten.

Erstattung der Fahrkosten durch die Agentur für Arbeit

Der mögliche Arbeitgeber lädt häufig viele Bewerber zum Bewerbungsgespräch ein, damit er eine große Auswahloption hat. In diesem Fall müssen die Bewerber oft die Fahrtkosten selbst übernehmen. Deshalb besteht auch die Möglichkeit, dass die Agentur für Arbeit die Fahrtkosten zum Bewerbungsgespräch erstattet. Denn die Arbeitsagentur ist genauso wie der Bewerber darum bemüht, die Jobsuche schnell und erfolgreich zu beenden. Um eine Erstattung der Fahrtkosten zu erhalten, muss ein Antrag gestellt werden. Die Voraussetzung für die Erstattung der Fahrtkosten ist, dass der Bewerber bei der Agentur für Arbeit als arbeitsuchend gemeldet ist. Dafür muss man nicht zwangsläufig Arbeitslosengeld beziehen. Auch Hochschulabsolventen, Fachhochschulabsolventen und Ausgelernten ohne vorherige Anstellung ist es möglich, sich arbeitssuchend zu melden und

Unterstützung von der Arbeitsagentur zu bekommen. Am besten man geht folgendermaßen vor:

1. Antrag auf Erstattung der Fahrtkosten bei der Agentur stellen
2. Antragsformular erhalten und ausfüllen (Preis, Fahrtstrecke, Dauer)
3. Bescheinigung (Zeitpunkt des Gesprächs und die Nicht-Übernahme der Fahrtkosten vom
potentiellen Arbeitgeber) anfordern
4. Nach dem Bewerbungsgespräch den ausgefüllten Antrag bei der Arbeitsagentur abgeben

Wichtig: Es muss unbedingt ein direkter Weg (Zug, Bus, Bahn) zum Bewerbungsgespräch gewählt werden. Bei Umwegen erfolgt keine Erstattung. Eine Übernachtung kann nur dann erstattet werden, wenn es keine Möglichkeit gibt, die Heimfahrt am gleichen Tag anzutreten.

Fazit

Wer zum Bewerbungsgespräch eingeladen wird, hat gute Chancen einen neuen Job antreten zu dürfen. Ist die Anreise aufwendig und kostenintensiv, können die Reisekosten häufig vom potentiellen Arbeitgeber übernommen werden. Ob und in welchem Umfang die anfallenden Kosten übernommen werden, entnimmt man am besten der Einladung zum Vorstellungsgespräch. Alternativ ist eine Fahrtkostenerstattung durch die Agentur für Arbeit möglich. Dafür ist eine rechtzeitige Antragstellung zu beachten. Wenn man sich rechtzeitig und umfassend informiert, kann man gelassen die Anreise zum Bewerbungsgespräch antreten.


Arbeiten für ein ausländisches Unternehmen – was gibt es bei Verträgen zu beachten?

Heute ist es so einfach wie nie zuvor, sich nach einem neuen Job umzusehen. Überall wo man Zugang zum Internet hat, kann man nach passenden Stellen suchen. Nicht nur auf den Webseiten vieler großer Tageszeitungen gibt es eine eigene Rubrik für den Stellenmarkt, auch unabhängige Jobportale geben Arbeitssuchenden die Möglichkeit, den Traumjob auf besonders bequeme Art und Weise zu finden.

In den Portalen kann man nach vielen verschiedenen Kriterien filtern, zum Beispiel nach dem Einsatzgebiet, dem Arbeitsort oder dem Arbeitszeitmodell. In den Anzeigen findet man sowohl Angebote inländischer als auch ausländischer Firmen. Manch einer fragt sich, was bei Verträgen mit Firmen zu beachten ist, deren Firmensitz sich außerhalb von Deutschland befindet.

Welche Rechtsgrundlagen gelten bei ausländischen Arbeitgebern?

Bewirbt man sich bei einem ausländischen Unternehmen, sollte man zunächst einmal klären, wo sich der Firmensitz befindet. Diese Frage muss man nicht beim Vorstellungsgespräch klären, die meisten Unternehmen betreiben eine übersichtliche Webseite wo zum Teil auch Details über das Firmenprofil nachzulesen sind. Bekommt man die Stelle, sollte man den Dienstvertrag ganz genau durchlesen. Darin sollte nachzulesen sein, welchen Bestimmungen das Arbeitsverhältnis unterliegt. In vielen Fällen kommt sogar ein Tarifvertrag zur Anwendung. In diesem Fall ist der Arbeitnehmer auf der sicheren Seite, weil wichtige Details darin geklärt werden, darunter:

  • Arbeitszeiten
  • Urlaubsanspruch
  • Arbeitsbedingungen
  • Kündigungsfristen
  • Entgelt
  • Laufzeit des Vertrages

Genau diese Rahmenbedingungen geben jedem Dienstnehmer Sicherheit und sorgen für Transparenz. Unter Vertragsentwürfe mit ausländischen Unternehmen sollte man nicht vorschnell seine Unterschrift setzen. Selbst wenn die Arbeitsverträge im Ausland abgeschlossen werden, muss nicht das Gesetz vom Land des Firmensitzes zur Anwendung kommen. Sind im Vertrag keine anders lautenden Bestimmungen zu finden, kommt in der Regel das Gesetz jenes Staates zum Einsatz, wo man arbeitet.

Wie bekommt man Klarheit über einen Arbeitsvertrag in einer Fremdsprache?

Wenn die Firmensprache des Unternehmens, in dem man sich bewirbt, nicht deutsch ist, kann es dazu kommen dass man einen Arbeitsvertrag in einer Fremdsprache vorgelegt bekommt. Zwar ist davon auszugehen, dass die Bewerber dieser Sprache mächtig sind, allerdings ist gerade bei Texten in juristischer Sprache die Erfassung der Details nicht immer einfach. Gerade bei komplizierten Verträgen lohnt es sich, den Text übersetzen zu lassen. Das wird sich vermutlich bei Jobs mit relativ geringem Lohn nicht auszahlen, sehr wohl aber bei Managementpositionen oder gehobenen Assistenzposten, wo es oft komplizierte Klauseln im Vertag gibt. Heute stehen viele Übersetzungsdienste kostenlos im Internet zur Verfügung. Für den privaten Gebrauch zur Sinnerfassung einfacher Texte mögen diese Übersetzungen ausreichen, nicht aber für Verträge in juristischer Sprache. Möchte man den Arbeitsvertrag professionell übersetzen lassen, stehen in jeder größeren Stadt professionelle Übersetzungsbüros zur Verfügung. Allerdings benötigt es einige Zeit, bis der Text von der Ausgangssprache ins Deutsche übertragen wird. Dafür kann man sicher sein, dass auch schwierige Passagen korrekt in der eigenen Sprache wiedergegeben werden. Die professionelle Übersetzung von Verträgen kostet zwar Geld, dafür kann man sicher sein, dass man jeden Punkt im vorliegenden Arbeitsvertrag versteht.

Welche Punkte sind noch wichtig, wenn man in einem ausländischen Unternehmen arbeiten möchte?

Bevor man eine Job bei einer ausländischen Firma annimmt, sollte man sich ein wenig mit den Gepflogenheiten des Unternehmens beschäftigen. Schließlich stammen die Vorgesetzten oft aus einem Land mit einer anderen Kultur und möglicherweise anderen Arbeitsgepflogenheiten. In einem internationalen Unternehmen zu arbeiten, ist eine spannende Aufgabe, da man mit verschiedenen Bräuchen und Arbeitsstilen konfrontiert ist. Allerdings darf man nicht vergessen, dass gute Zusammenarbeit auf ausgezeichneter Kommunikation basiert. Meistens steht schon in der Stellenanzeige, welche Firmensprache im Unternehmen zur Anwendung kommt. Oft wird in internationalen Firmen Englisch gesprochen, verhandlungsfähige Sprachkenntnisse in der Fremdsprache sind daher besonders wichtig. Außerdem herrschen in ausländischen Unternehmen manchmal andere Firmenstrukturen. Bei großen Betrieben dauert es manchmal einige Zeit, die Hierarchie zu durchschauen. Der große Vorteil bei internationalen Teams ist, dass sie oft kreativer arbeiten als wenn alle Beschäftigten aus demselben Land kommen.

Fazit

Wer sich in einem ausländischen Betrieb bewirbt, sollte genaue Recherche betreiben. Dazu bietet sich unter anderem die Webseite an. Es macht Sinn, sich über den Firmensitz, die Hierarchien und die Ansprechpartner zu informieren. Hat man das Bewerbungsgespräch erfolgreich absolviert, sollte man den Dienstvertrag nicht vorschnell unterzeichnen. Schließlich gilt es bei Unternehmen mit ausländischem Firmensitz zu klären, welches Arbeitsrecht zur Anwendung kommt. Meistens gelten die Bestimmungen in jenem Land, wo die Arbeitsleistung tatsächlich erbracht wird. Zur Sicherheit sollte man diese Regelung im Vertrag festlegen lassen. Ist der Vertrag nicht in deutsch, sondern in einer anderen Sprache verfasst, besteht bei komplizierten Texten die Möglichkeit, das Dokument bei einem professionellen Übersetzungsbüro in das Deutsche übertragen zu lassen. So kann man sicher sein, dass man jeden einzelnen Punkt verstanden hat, bevor man die Unterschrift unter den Arbeitsvertrag setzt.


Kontaktlinse oder Brille – Tipps für Bewerber

In der heutigen Zeit ist es gar nicht so einfach, einen neuen Job zu finden. Egal ob man nach der Schule oder Studienabschluss zum ersten Mal arbeitet, sich beruflich einfach weiterentwickeln möchte oder die bisherige Arbeitsstelle verloren hat, wichtig ist sich optimale bei einer neuen Firma zu präsentieren. Das fängt schon beim Verfassen der Bewerbungsunterlagen an, geht über das mitgeschickte Foto bis hin zum Outfit beim Vorstellungstermin. Experten empfehlen, immer authentisch zu bleiben und sich nicht zu verstellen. Für manche stellt sich die Frage, ob man beim Bewerbungsgespräch besser eine Brille trägt oder zu Kontaktlinsen greift.

Welche Vorteile bietet die Brille?

Wer immer eine Brille trägt und daran gewöhnt ist, sollte das auch beim Vorstellungstermin tun. Brillenträger wirken auf viele besonders seriös, vor allem wenn sie auf traditionelle Modelle mit dunklem Rahmen zurückgreifen. Hat man sich für ein Modell in knalligen Farben entschieden, sollte das Outfit darauf abgestimmt werden. Je auffälliger die Brille, umso dezenter sollte die Kleidung sein. Natürlich kommt es ganz darauf an, für welchen Job man sich bewirbt. Als Barkeeper in einem Szene Lokal wird ein anderes Outfit vorausgesetzt als wenn man sich um einen Managerposten oder als Angestellter bei einer Bank bewirbt. Trägt man die Brille permanent, sollte auch das Bewerberfoto mit Brille aufgenommen werden. Schließlich verändert eine Brille das Aussehen optisch und die Mitarbeiter des Human Ressource Departments möchten sich ein möglichst genaues Bild vom Kandidaten machen. Wichtig ist, dass man sich beim Vorstellungstermin so richtig wohlfühlt und dazu gehört eben auch die klare Sicht.

Was sollten Kontaktlinsenträger beachten?

Mit Kontaktlinsen ist man vom Outfit her unabhängig, diese Sehbehelfe verändern das Aussehen einer Person nicht. Wichtig ist, immer auf die richtige Pflege zum Beispiel mit Produkten von Aosept zu setzen. Verunreinigte Linsen reizen das Auge und genau das kann man bei einem Vorstellungstermin nicht brauchen. Außerdem punkten Tages- und Monatslinsen generell mit folgenden Vorteilen:

  • Können mit jedem beliebigen Outfit kombiniert werden
  • Sind gut mit Sonnenbrillen zu tragen
  • Stören nicht bei Outdoor Aktivitäten
  • Verrutschen nicht beim Sport
  • Für Damen besonders wichtig: geschminkte Augen kommen mit Kontaktlinsen optimal zur Geltung

Wichtig ist, dass man die Kontaktlinsen rechtzeitig vor dem Vorstellungstermin einsetzt. Die meisten Bewerber sind schon den ganzen Tag vor dem Besuch bei dem möglichen künftigen Arbeitgeber nervös. Da kann die Hand schon einmal leicht zittern und das Einsetzen der Linse fällt schwerer als gewöhnlich. Also genug Zeit und Ruhe einplanen, damit die Linse an den richtigen Platz kommt und das Auge nicht reizt. Es ist besonders unangenehm, mit geröteten Augen beim Vorstellungstermin einzutreffen und damit mehr Aufmerksamkeit zu erregen als mit dem persönlichen Auftreten.

Generelle Tipps fürs Outfit

Viele Menschen machen den Fehler, dass sie sich für den Vorstellungstermin in Klamotten zwängen, die gar nicht zu ihrem Stil und ihrer Persönlichkeit passen. Egal um welchen Job man sich bewirbt, wer sich selbst treu bleibt, kommt beim potentiellen Arbeitgeber garantiert besser an als wenn man sich schon in punkto Kleidung verstellt. Natürlich sollte man sich nicht in Jogginghosen bewerben, wenn man in einem Büro arbeiten möchte. Allerdings hat jeder seinen eigenen Stil. Gepflegtes Auftreten ist in jedem Beruf wichtig, schließlich erfolgt der erste Eindruck aufgrund visueller Reize. Eine zerknitterte Bluse, zwei verschiedene Socken, jedes Detail wird von den Personalprofis registriert. Wer schon bei der Wahl der Kleidung nicht sorgfältig vorgeht, wie ist dann die Arbeitsweise dieser Person, so die Schlussfolgerung vieler Chefs. Neben der Wahl der Kleidung sollte man darüber hinaus auch die Accessoires auf das gesamte Erscheinungsbild abstimmen. Von übertriebenem Schmuck ist abzuraten, sollte man sich nicht gerade bei einem Juwelier bewerben. Generell ist zu empfehlen, das Outfit passend zum Job zu wählen. Nicht in jedem Beruf ist es wirklich nötig, in Rock, Bluse oder bei Männern im Anzug aufzutreten. Es macht jedoch durchaus Sinn, sich gerade beim Vorstellungstermin elegant und sorgfältig zu kleiden. Somit kommuniziert man dem möglichen Chef gleich, dass man sich Gedanken macht und einem der Vorstellungstermin wichtig ist.