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Stellenbewerbung im Ausland – die wichtigsten Tipps

Die Welt wird immer internationaler – immer mehr junge Menschen können sich vorstellen, im Ausland zu studieren oder später einmal fern von der Heimat zu arbeiten. Die Gründe dafür sind verschieden, oft möchte man einfach neue Erfahrungen sammeln, andere wiederum sehen im Ausland bessere Jobchancen. Egal warum man sich für einen Job im Ausland interessiert, wichtig ist beim Bewerbungsgespräch besondere Sorgfalt walten zu lassen. Flüchtigkeitsfehler sind immer ein absolutes No-Go, egal ob man sich in Deutschland oder im Ausland um einen Job bewirbt. Personalchefs geben sogar an, fehlerhafte Bewerbungsschreiben sofort auszusortieren, egal ob der Kandidat für die Stelle geeignet wäre oder nicht. Tipp- und Rechtsschreibfehler wirken schlampig und unseriös.

Generelle Tipps für das Arbeiten im Ausland

Die Motivation, im Ausland zu arbeiten, ist bei jedem eine andere. Manche möchten einfach für einige Jahre dem kalten Winterwetter Mitteleuropas entfliehen und heuern auf einem Kreuzfahrtschiff oder einem Club im Süden an. Andere wiederum möchten ihre späteren Karrierechancen verbessern, Erfahrung in einem internationalen Umfeld lohnt sich meistens. Manchmal zieht auch die Liebe Menschen in ein anderes Land. Egal aus welchem Grund man sich für diesen großen Schritt entscheidet, wichtig ist die Gepflogenheiten im Ausland zu kennen. Nicht überall ist es zum Beispiel üblich, alle Zeugnisse mitzuschicken. Sollten diese dennoch gefragt sein, sollte man einen Profi mit der Übersetzung von Zeugnissen beauftragen. Die Fassung in der Zielsprache sollte immerhin fehlerfrei sein, manchmal werden sogar beglaubigte Übersetzungen von Universitätsabschlüssen gefordert. Diese können nur von einem gerichtlich zertifizierten Dolmetscher angefertigt werden. Wichtig ist, sich vor dem Abschicken der Übersetzung zu informieren, welche Dokumente bei Bewerbungen im jeweiligen Land gefordert sind, hier eine Auswahl:

  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf (CV) – tabellarisch oder ausformuliert
  • Foto
  • Referenzen
  • Zeugnisse – Schule, Universität
  • Arbeitszugnisse oder Bescheinigungen
  • Führungszeugnis
  • Nachweis über Sprachkenntnisse

Manche möchten einfach nur internationale Erfahrungen sammeln, ganz egal wo. Für diese Personengruppe ist es empfehlenswert, sich mit dem Arbeitsmarkt verschiedener Länder zu befassen. In Staaten mit hoher Arbeitslosigkeit sieht man sich mit einer enormen Konkurrenz aus dem Inland konfrontiert. Dafür gibt es andere Länder mit einem nachgewiesenen Fachkräftemangel in verschiedenen Branchen. Hat man spezifische Kenntnisse in einem bestimmten Berufsfeld, wird es leichter sein im Ausland Fuß zu fassen.

Besonders wichtig: die Vorzüge herausstreichen

Jeder Mensch ist einzigartig und punktet mit besonderen Charaktereigenschaften. Genau diese gilt es bei einem Bewerbungsschreiben herauszustreichen. Wenn man sich für eine Stelle im Ausland bewirbt, sieht man sich mit noch mehr Konkurrenz konfrontiert als innerhalb Deutschlands. Schließlich spielt neben den beruflichen Qualifikationen auch die Sprachbarrieren eine entscheidende Rolle. In manchen Branchen ist es besonders vorteilhaft, die Muttersprache Deutsch besonders hervorzugeben, besonders im Tourismussektor also:

  • In Hotels
  • In großen Restaurants
  • Auf Flughäfen
  • In großen Freizeitparks
  • Bei Fluglinien

Auch bei Unternehmen mit Firmensitz in Deutschland macht es Sinn, die Muttersprache hervorzugeben. Schließlich unterhalten viele große deutsche Unternehmen auch Filialen in anderen Ländern. Oft wird von ausländischen Bewerbern ein Nachweis der Sprachenkompetenz verlangt. Immerhin muss man sich im Berufsleben in der Konzernsprache gut ausdrücken können, um erfolgreich arbeiten zu können. Bei der Angabe im Lebenslauf, wie gut man eine Fremdsprache spricht, lohnt es sich bei der Wahrheit zu bleiben. Spätestens beim Bewerbungsgespräch fällt es auf, wenn man in der Landessprache nicht sattelfest ist. Schulkenntnisse reichen meistens nicht aus, um bei einem Bewerbungsgespräch im Ausland Erfolg zu haben.

Professionell bewerben – wichtige Tipps

Selbst wenn man sich in einer Sprache gut ausdrücken kann, lohnt es sich auf professionelle Übersetzungen von Bewerbungen zu setzen. Immerhin kann jeder Grammatik- und Rechtschreibfehler gravierende Auswirkungen auf die Karriere haben. Fehlerhafte Unterlagen landen in den Büros von Personalchefs schnell im Mistkübel und werden gar nicht richtig gelesen. Bei einer professionellen Bewerbung werden die richtigen Floskeln verwendet, um den Bewerber bestmöglich zu präsentieren. Wichtig dafür ist jedoch, dass man erst einmal einen guten CV und ein überzeugendes Motivationsschreiben auf Deutsch verfasst. Schließlich arbeitet der Übersetzer mit dem Ausgangsdokument als Basis. Interessiert man sich für eine Stelle im Ausland, sollte man sich nicht auf die online Übersetzungsdienste verlassen, die man kostenlos über das Internet nutzen kann. Die daraus resultierenden Texte wirken oft holprig und sind kaum dazu geeignet, Personalchefs zu überzeugen. Wichtig ist, nicht zu ausschweifend zu formulieren. Das Motivationsschreiben sollte nicht mehr als zwei Seiten betragen, im Lebenslauf sollte man mit maximal drei Seiten auskommen. Oft wird auch ein internationaler Lebenslauf nach einer bestimmten Vorlage verlangt. Dann sollte man unbedingt das vorgegebene Format verwenden, selbst wenn es einigen Aufwand bedeutet, das Formular neu auszufüllen. Auch wenn man noch so viel zu sagen hat, sollte beim Verfassen der Bewerbungsunterlagen bedacht werden, dass Personalchefs mit einer Fülle von Bewerbern konfrontiert sind. Bei Firmen aus dem Ausland läuft das Bewerbungsgespräch manchmal auch über virtuelle Medien wie Skype o.ä. Dann erspart man sich die Kosten für die Anreise und kann sich dennoch persönlich präsentieren.


Bewerbungsgespräch – Reisekosten und mögliche Fahrtkostenerstattung

Wenn die eingereichte Bewerbung den Arbeitgeber überzeugt hat und der Bewerber in der engeren Wahl ist, ist das Vorstellungsgespräch und ein möglicher neuer Job in greifbarer Nähe. Der Weg zum Vorstellungsgespräch bedarf manchmal einer längeren Anreise. Doch wer übernimmt die anfallenden Kosten, die durch die aufwendige Anreise entstehen? Und ist der Arbeitgeber immer verpflichtet, die Reisekosten zu übernehmen? Welche Ausnahmen sind bei der Kostenerstattung möglich? Gibt es eine andere Möglichkeit, um die anfallenden Kosten erstattet zu bekommen? Im Folgenden wird erklärt, wie die Reisekosten erstattet werden können und was zu beachten gilt.

Die Übernahme der Reisekosten beim Bewerbungsgespräch

Im Normalfall ist der potentielle Arbeitgeber zur Übernahme der Reisekosten verpflichtet. Da er ernsthaftes Interesse am Kennenlernen des Bewerbers zeigt, hat der Bewerber Anspruch auf die Kostenerstattung. Dazu gehören unter anderem die Fahrtkosten und Übernachtungskosten. Oft kann in der Einladung zum Vorstellungsgespräch der Umfang der zu erstattenden Kosten entnommen werden. Je nachdem, was in der Einladung zum Vorstellungsgespräch angegeben ist, können beispielsweise nur die Reisekosten mit der Bahn zweiter Klasse übernommen werden. Reist der Bewerber mit eigenem Fahrzeug an, so können die Benzinkosten (ca. 30 Cent pro Kilometer) erstattet werden.

Dazu gehört die Hin- und Rückfahrt vom Wohnort der Bewerber zum Ort des Vorstellungsgesprächs. Oft hängt die Höhe der Kostenerstattung von der angestrebten Position im Unternehmen ab. Wer qualifiziert ist und sich auf eine gehobene Position bewirbt, hat größere Chancen, dass der Arbeitgeber die kompletten Kosten (Anreise, Abreise, Hotelkosten, Verpflegungskosten) übernimmt. Bei einer möglichen Besetzung einfacher Positionen lädt der Arbeitgeber mehrere Bewerber ein. Aus diesem Grund erstattet er häufig nur die Fahrtkosten für die Hin- und Rückfahrt.

Wichtig: Die Hotel- und Verpflegungskosten übernimmt der potentiellen Arbeitgeber nur dann, wenn diese erforderlich sind. Die Notwendigkeit in einer anderen Stadt zu übernachten hängt von der Dauer der Hin- und Rückfahrt und dem Zeitpunkt des Vorstellungsgesprächs ab.

Sind Arbeitgeber zur Übernahme der Reisekosten verpflichtet?

Zwar ist es nicht üblich, aber der Arbeitgeber kann den Anspruch auf die Kostenerstattung für ein Vorstellungsgespräch grundsätzlich ausschließen. Dazu muss der Personaler vor dem Bewerbungsgespräch klar und unmissverständlich den Kostenausschluss in der Einladung zum Vorstellungsgespräch per E-Mail oder Brief dem Bewerber mitteilen. Ist dies der Fall, so muss der Bewerber alle Kosten selbst tragen. Doch es gibt noch eine andere Möglichkeit, die Kosten für das Vorstellungsgespräch zu erstatten.

Erstattung der Fahrkosten durch die Agentur für Arbeit

Der mögliche Arbeitgeber lädt häufig viele Bewerber zum Bewerbungsgespräch ein, damit er eine große Auswahloption hat. In diesem Fall müssen die Bewerber oft die Fahrtkosten selbst übernehmen. Deshalb besteht auch die Möglichkeit, dass die Agentur für Arbeit die Fahrtkosten zum Bewerbungsgespräch erstattet. Denn die Arbeitsagentur ist genauso wie der Bewerber darum bemüht, die Jobsuche schnell und erfolgreich zu beenden. Um eine Erstattung der Fahrtkosten zu erhalten, muss ein Antrag gestellt werden. Die Voraussetzung für die Erstattung der Fahrtkosten ist, dass der Bewerber bei der Agentur für Arbeit als arbeitsuchend gemeldet ist. Dafür muss man nicht zwangsläufig Arbeitslosengeld beziehen. Auch Hochschulabsolventen, Fachhochschulabsolventen und Ausgelernten ohne vorherige Anstellung ist es möglich, sich arbeitssuchend zu melden und

Unterstützung von der Arbeitsagentur zu bekommen. Am besten man geht folgendermaßen vor:

1. Antrag auf Erstattung der Fahrtkosten bei der Agentur stellen
2. Antragsformular erhalten und ausfüllen (Preis, Fahrtstrecke, Dauer)
3. Bescheinigung (Zeitpunkt des Gesprächs und die Nicht-Übernahme der Fahrtkosten vom
potentiellen Arbeitgeber) anfordern
4. Nach dem Bewerbungsgespräch den ausgefüllten Antrag bei der Arbeitsagentur abgeben

Wichtig: Es muss unbedingt ein direkter Weg (Zug, Bus, Bahn) zum Bewerbungsgespräch gewählt werden. Bei Umwegen erfolgt keine Erstattung. Eine Übernachtung kann nur dann erstattet werden, wenn es keine Möglichkeit gibt, die Heimfahrt am gleichen Tag anzutreten.

Fazit

Wer zum Bewerbungsgespräch eingeladen wird, hat gute Chancen einen neuen Job antreten zu dürfen. Ist die Anreise aufwendig und kostenintensiv, können die Reisekosten häufig vom potentiellen Arbeitgeber übernommen werden. Ob und in welchem Umfang die anfallenden Kosten übernommen werden, entnimmt man am besten der Einladung zum Vorstellungsgespräch. Alternativ ist eine Fahrtkostenerstattung durch die Agentur für Arbeit möglich. Dafür ist eine rechtzeitige Antragstellung zu beachten. Wenn man sich rechtzeitig und umfassend informiert, kann man gelassen die Anreise zum Bewerbungsgespräch antreten.


Arbeiten für ein ausländisches Unternehmen – was gibt es bei Verträgen zu beachten?

Heute ist es so einfach wie nie zuvor, sich nach einem neuen Job umzusehen. Überall wo man Zugang zum Internet hat, kann man nach passenden Stellen suchen. Nicht nur auf den Webseiten vieler großer Tageszeitungen gibt es eine eigene Rubrik für den Stellenmarkt, auch unabhängige Jobportale geben Arbeitssuchenden die Möglichkeit, den Traumjob auf besonders bequeme Art und Weise zu finden.

In den Portalen kann man nach vielen verschiedenen Kriterien filtern, zum Beispiel nach dem Einsatzgebiet, dem Arbeitsort oder dem Arbeitszeitmodell. In den Anzeigen findet man sowohl Angebote inländischer als auch ausländischer Firmen. Manch einer fragt sich, was bei Verträgen mit Firmen zu beachten ist, deren Firmensitz sich außerhalb von Deutschland befindet.

Welche Rechtsgrundlagen gelten bei ausländischen Arbeitgebern?

Bewirbt man sich bei einem ausländischen Unternehmen, sollte man zunächst einmal klären, wo sich der Firmensitz befindet. Diese Frage muss man nicht beim Vorstellungsgespräch klären, die meisten Unternehmen betreiben eine übersichtliche Webseite wo zum Teil auch Details über das Firmenprofil nachzulesen sind. Bekommt man die Stelle, sollte man den Dienstvertrag ganz genau durchlesen. Darin sollte nachzulesen sein, welchen Bestimmungen das Arbeitsverhältnis unterliegt. In vielen Fällen kommt sogar ein Tarifvertrag zur Anwendung. In diesem Fall ist der Arbeitnehmer auf der sicheren Seite, weil wichtige Details darin geklärt werden, darunter:

  • Arbeitszeiten
  • Urlaubsanspruch
  • Arbeitsbedingungen
  • Kündigungsfristen
  • Entgelt
  • Laufzeit des Vertrages

Genau diese Rahmenbedingungen geben jedem Dienstnehmer Sicherheit und sorgen für Transparenz. Unter Vertragsentwürfe mit ausländischen Unternehmen sollte man nicht vorschnell seine Unterschrift setzen. Selbst wenn die Arbeitsverträge im Ausland abgeschlossen werden, muss nicht das Gesetz vom Land des Firmensitzes zur Anwendung kommen. Sind im Vertrag keine anders lautenden Bestimmungen zu finden, kommt in der Regel das Gesetz jenes Staates zum Einsatz, wo man arbeitet.

Wie bekommt man Klarheit über einen Arbeitsvertrag in einer Fremdsprache?

Wenn die Firmensprache des Unternehmens, in dem man sich bewirbt, nicht deutsch ist, kann es dazu kommen dass man einen Arbeitsvertrag in einer Fremdsprache vorgelegt bekommt. Zwar ist davon auszugehen, dass die Bewerber dieser Sprache mächtig sind, allerdings ist gerade bei Texten in juristischer Sprache die Erfassung der Details nicht immer einfach. Gerade bei komplizierten Verträgen lohnt es sich, den Text übersetzen zu lassen. Das wird sich vermutlich bei Jobs mit relativ geringem Lohn nicht auszahlen, sehr wohl aber bei Managementpositionen oder gehobenen Assistenzposten, wo es oft komplizierte Klauseln im Vertag gibt. Heute stehen viele Übersetzungsdienste kostenlos im Internet zur Verfügung. Für den privaten Gebrauch zur Sinnerfassung einfacher Texte mögen diese Übersetzungen ausreichen, nicht aber für Verträge in juristischer Sprache. Möchte man den Arbeitsvertrag professionell übersetzen lassen, stehen in jeder größeren Stadt professionelle Übersetzungsbüros zur Verfügung. Allerdings benötigt es einige Zeit, bis der Text von der Ausgangssprache ins Deutsche übertragen wird. Dafür kann man sicher sein, dass auch schwierige Passagen korrekt in der eigenen Sprache wiedergegeben werden. Die professionelle Übersetzung von Verträgen kostet zwar Geld, dafür kann man sicher sein, dass man jeden Punkt im vorliegenden Arbeitsvertrag versteht.

Welche Punkte sind noch wichtig, wenn man in einem ausländischen Unternehmen arbeiten möchte?

Bevor man eine Job bei einer ausländischen Firma annimmt, sollte man sich ein wenig mit den Gepflogenheiten des Unternehmens beschäftigen. Schließlich stammen die Vorgesetzten oft aus einem Land mit einer anderen Kultur und möglicherweise anderen Arbeitsgepflogenheiten. In einem internationalen Unternehmen zu arbeiten, ist eine spannende Aufgabe, da man mit verschiedenen Bräuchen und Arbeitsstilen konfrontiert ist. Allerdings darf man nicht vergessen, dass gute Zusammenarbeit auf ausgezeichneter Kommunikation basiert. Meistens steht schon in der Stellenanzeige, welche Firmensprache im Unternehmen zur Anwendung kommt. Oft wird in internationalen Firmen Englisch gesprochen, verhandlungsfähige Sprachkenntnisse in der Fremdsprache sind daher besonders wichtig. Außerdem herrschen in ausländischen Unternehmen manchmal andere Firmenstrukturen. Bei großen Betrieben dauert es manchmal einige Zeit, die Hierarchie zu durchschauen. Der große Vorteil bei internationalen Teams ist, dass sie oft kreativer arbeiten als wenn alle Beschäftigten aus demselben Land kommen.

Fazit

Wer sich in einem ausländischen Betrieb bewirbt, sollte genaue Recherche betreiben. Dazu bietet sich unter anderem die Webseite an. Es macht Sinn, sich über den Firmensitz, die Hierarchien und die Ansprechpartner zu informieren. Hat man das Bewerbungsgespräch erfolgreich absolviert, sollte man den Dienstvertrag nicht vorschnell unterzeichnen. Schließlich gilt es bei Unternehmen mit ausländischem Firmensitz zu klären, welches Arbeitsrecht zur Anwendung kommt. Meistens gelten die Bestimmungen in jenem Land, wo die Arbeitsleistung tatsächlich erbracht wird. Zur Sicherheit sollte man diese Regelung im Vertrag festlegen lassen. Ist der Vertrag nicht in deutsch, sondern in einer anderen Sprache verfasst, besteht bei komplizierten Texten die Möglichkeit, das Dokument bei einem professionellen Übersetzungsbüro in das Deutsche übertragen zu lassen. So kann man sicher sein, dass man jeden einzelnen Punkt verstanden hat, bevor man die Unterschrift unter den Arbeitsvertrag setzt.


Kontaktlinse oder Brille – Tipps für Bewerber

In der heutigen Zeit ist es gar nicht so einfach, einen neuen Job zu finden. Egal ob man nach der Schule oder Studienabschluss zum ersten Mal arbeitet, sich beruflich einfach weiterentwickeln möchte oder die bisherige Arbeitsstelle verloren hat, wichtig ist sich optimale bei einer neuen Firma zu präsentieren. Das fängt schon beim Verfassen der Bewerbungsunterlagen an, geht über das mitgeschickte Foto bis hin zum Outfit beim Vorstellungstermin. Experten empfehlen, immer authentisch zu bleiben und sich nicht zu verstellen. Für manche stellt sich die Frage, ob man beim Bewerbungsgespräch besser eine Brille trägt oder zu Kontaktlinsen greift.

Welche Vorteile bietet die Brille?

Wer immer eine Brille trägt und daran gewöhnt ist, sollte das auch beim Vorstellungstermin tun. Brillenträger wirken auf viele besonders seriös, vor allem wenn sie auf traditionelle Modelle mit dunklem Rahmen zurückgreifen. Hat man sich für ein Modell in knalligen Farben entschieden, sollte das Outfit darauf abgestimmt werden. Je auffälliger die Brille, umso dezenter sollte die Kleidung sein. Natürlich kommt es ganz darauf an, für welchen Job man sich bewirbt. Als Barkeeper in einem Szene Lokal wird ein anderes Outfit vorausgesetzt als wenn man sich um einen Managerposten oder als Angestellter bei einer Bank bewirbt. Trägt man die Brille permanent, sollte auch das Bewerberfoto mit Brille aufgenommen werden. Schließlich verändert eine Brille das Aussehen optisch und die Mitarbeiter des Human Ressource Departments möchten sich ein möglichst genaues Bild vom Kandidaten machen. Wichtig ist, dass man sich beim Vorstellungstermin so richtig wohlfühlt und dazu gehört eben auch die klare Sicht.

Was sollten Kontaktlinsenträger beachten?

Mit Kontaktlinsen ist man vom Outfit her unabhängig, diese Sehbehelfe verändern das Aussehen einer Person nicht. Wichtig ist, immer auf die richtige Pflege zum Beispiel mit Produkten von Aosept zu setzen. Verunreinigte Linsen reizen das Auge und genau das kann man bei einem Vorstellungstermin nicht brauchen. Außerdem punkten Tages- und Monatslinsen generell mit folgenden Vorteilen:

  • Können mit jedem beliebigen Outfit kombiniert werden
  • Sind gut mit Sonnenbrillen zu tragen
  • Stören nicht bei Outdoor Aktivitäten
  • Verrutschen nicht beim Sport
  • Für Damen besonders wichtig: geschminkte Augen kommen mit Kontaktlinsen optimal zur Geltung

Wichtig ist, dass man die Kontaktlinsen rechtzeitig vor dem Vorstellungstermin einsetzt. Die meisten Bewerber sind schon den ganzen Tag vor dem Besuch bei dem möglichen künftigen Arbeitgeber nervös. Da kann die Hand schon einmal leicht zittern und das Einsetzen der Linse fällt schwerer als gewöhnlich. Also genug Zeit und Ruhe einplanen, damit die Linse an den richtigen Platz kommt und das Auge nicht reizt. Es ist besonders unangenehm, mit geröteten Augen beim Vorstellungstermin einzutreffen und damit mehr Aufmerksamkeit zu erregen als mit dem persönlichen Auftreten.

Generelle Tipps fürs Outfit

Viele Menschen machen den Fehler, dass sie sich für den Vorstellungstermin in Klamotten zwängen, die gar nicht zu ihrem Stil und ihrer Persönlichkeit passen. Egal um welchen Job man sich bewirbt, wer sich selbst treu bleibt, kommt beim potentiellen Arbeitgeber garantiert besser an als wenn man sich schon in punkto Kleidung verstellt. Natürlich sollte man sich nicht in Jogginghosen bewerben, wenn man in einem Büro arbeiten möchte. Allerdings hat jeder seinen eigenen Stil. Gepflegtes Auftreten ist in jedem Beruf wichtig, schließlich erfolgt der erste Eindruck aufgrund visueller Reize. Eine zerknitterte Bluse, zwei verschiedene Socken, jedes Detail wird von den Personalprofis registriert. Wer schon bei der Wahl der Kleidung nicht sorgfältig vorgeht, wie ist dann die Arbeitsweise dieser Person, so die Schlussfolgerung vieler Chefs. Neben der Wahl der Kleidung sollte man darüber hinaus auch die Accessoires auf das gesamte Erscheinungsbild abstimmen. Von übertriebenem Schmuck ist abzuraten, sollte man sich nicht gerade bei einem Juwelier bewerben. Generell ist zu empfehlen, das Outfit passend zum Job zu wählen. Nicht in jedem Beruf ist es wirklich nötig, in Rock, Bluse oder bei Männern im Anzug aufzutreten. Es macht jedoch durchaus Sinn, sich gerade beim Vorstellungstermin elegant und sorgfältig zu kleiden. Somit kommuniziert man dem möglichen Chef gleich, dass man sich Gedanken macht und einem der Vorstellungstermin wichtig ist.


Welche Ausbildung passt zu mir? Berufliche Orientierung für Jugendliche

Den passenden Beruf zu finden, ist heutzutage schwieriger denn je. Nicht nur die Vielzahl an unterschiedlichen Berufszweigen, Branchen und Gebieten, stellen viele Jugendliche vor große Entscheidungsschwierigkeiten. Es ist auch die immer größer werdende Ungewissheit, was genau man schließlich beruflich erlernen möchte und wohin die Reise gehen sollte. Die Zukunft steht bekanntlich in den Sternen, doch der Weg dorthin sollte schon ein wenig vorbereitet und geebnet werden.

Was will ich eigentlich einmal werden? Diese Frage stellen sich die meisten Schüler sobald der Schulabschluss vor der Türe steht. Während die einen schon etwas länger ziemlich genau wissen, was sie nach erfolgreichem Schulabschluss tun wollen, schwirrt bei den anderen ebenso lange ein ganz großes Fragezeichen im Kopf umher. Die berufliche Orientierung stellt sie vor eine der größten Herausforderungen in ihrem noch jungen Leben und sie ist mit entscheidend für den Werdegang und die Zukunft jedes Einzelnen.

Studieren oder doch eine Ausbildung absolvieren?

Für die meisten Schüler erschließen sich nur zwei Varianten nach dem Schulabschluss, die überhaupt in Erwägung gezogen werden können: Entweder beginnt man ein Studium an der Uni, oder man begibt sich in eine Ausbildung. Fürs Studium Vollabitur, oder Fachabitur verlangt. Und je nachdem, was studiert werden soll, auch einen bestimmter NC. Wer beispielsweise Medizin studieren möchte, der sollte sich schon frühzeitig darauf vorbereiten, mit einem Notendurchschnitt von 1,0 – 1,2 den Abschluss machen zu können, ansonsten wird es nichts mit dem Berufswunsch des Mediziners.

Einige Studiengänge sind aber durchaus auch mit Fachabi oder ohne NC möglich und von dieser Möglichkeit machen viele Schulabgänger regen Gebrauch. Der Vorteil des abgeschlossenen Studiums liegt in der Vielfalt der Möglichkeiten, die dem Studenten zu Füßen liegen. Berufliche Chancen zur Weiterbildung und auch eine wesentlich höhere Chance, zu einem späteren Zeitpunkt im Leben oder schon zu Beginn eines Jobs mehr Geld verdienen zu können. Der Nachteil ist, dass ein Studium dauert, der Weg mühsam ist und dass man als Student währenddessen keine großen, finanziellen Sprünge machen kann und sich mit Nebenjobs über Wasser halten muss. Wird das Studium hingeschmissen, war alle Mühe umsonst und alle verschwendete Zeit vergebens.

Ausbildung machen und Geld verdienen

Was früher Gang und Gäbe war, ist heute eher selten der Fall: Die Entscheidung sich als Lehrling in die Ausbildung zu begeben. Der Weg der Ausbildung ist nicht immer leicht und bekanntlich sind Lehrjahre nun mal keine Herrenjahre. Da die Handwerksberufe immer mehr schwinden und mittelständische Unternehmen immer mehr ums nackte Überleben kämpfen müssen, sind Ausbildungen in handwerklichen Berufen immer seltener geworden. Dabei sind es gerade diese Berufszweige, die besonders viele männliche Jugendliche durchaus gerne und gut ausführen würden und könnten. Der Beruf des Schreiners beispielsweise, gerät immer mehr in Vergessenheit, dabei ist dieser Beruf wertvoller denn je. Individuelle Holzarbeiten gewinnen nämlich derzeit eine Art Renaissance und sind begehrter denn je. Wer sich als Schreiner oder Schreinermeister selbstständig macht, hat gute Chancen seine Familie und sich gut zu ernähren.

Das Gleiche gilt auch nach wie vor für den Beruf des Bäckers beispielsweise. Zwar ist das frühe Aufstehen nicht jedermanns Sache, doch auch in diesem Berufszweig sind Aufstiegschancen und Selbstständigkeit gegeben. Wer gut mit Zahlen umgehen kann und dies gerne tut, ist gut beraten, sich einen Ausbildungsplatz bei Geldinstituten zu ergattern. Bei gutem Zeugnis ist dies auch mit einem Realschulabschluss möglich. Die Aufstiegschancen sind auch hier gut und vor allem verdient ein Azubi schon im ersten Lehrjahr ein deutlich höheres Lehrlingsgehalt, als in vielen anderen Branchen es der Fall ist. Den passenden Beruf auszuwählen, ist manchmal aber auch erst auf dem zweiten Weg erkennbar. Dann nämlich, wenn nach Praktika in verschiedenen Berufszweigen hineingeschnuppert wird. Auch dies ist eine gute Möglichkeit, um herauszufinden, was genau zu einem passt und was man mit Spaß und Leidenschaft machen möchte und kann. Eine passende Ausbildung finden mit azubify etwa, einer Plattform rund um die Orientierung als werdender Auszubildender, ist ebenfalls eine sehr hilfreiche Stütze. Denn auf diesem Portal kann man sich einen sehr guten Gesamtüberblick verschaffen und sich ganz in Ruhe auf das Wesentliche konzentrieren und schließlich den passenden Ausbildungsplatz finden.

Ein Beruf, viele Möglichkeiten

Viele Berufe und Berufszweige werden heutzutage anders betitelt und sind der zunehmenden Technisierung und Modernisierung angepasst. Besonders im Bereich der Automobilbranche gibt es wesentlich mehr Möglichkeiten, sich mittels Ausbildung in diesem Metier auf ganz verschiedenen Ebenen zu verwirklichen. Am meisten streben Jugendliche dabei den Beruf des Einzelhandelskaufmannes und des Mechatronikers an. Die Lehrzeit ist zwischen zwei und drei Jahre gestaffelt und beinhaltet ein umfassendes Ausbildungskonzept, welches bei großen Autohäusern im Haus selbst durchgeführt wird. Nach der Lehrzeit ist in den meisten Fällen eine Übernahme in den Betrieb möglich und wer sprachlich begabt ist, hat sogar die Möglichkeit ins Ausland gehen zu können, um dort für den gleichen Arbeitgeber zur Verfügung stehen zu können. Nichts ist unmöglich und sollte immer in Betracht gezogen werden, wenn eine Lehrstelle gesucht wird. Desto mehr Wissen man sich im Vorfeld und währenddessen aneignet, umso begehrter und unentbehrlicher wird man schließlich für den Arbeitsmarkt, weltweit.


Der Schüleraustausch, große Erfahrung und gute Vorbereitung für das spätere Berufsleben

Heutzutage zieht es schon die immer jünger werdenden Menschen raus in die Ferne. Was vor einigen Jahren noch nicht ganz so selbstverständlich war, ist für viele Schüler schon bereits sehr erstrebenswert. Das mag auch daran liegen, dass auch schon bereits die jungen Leute dank der modernen Medien und den sozialen Netzwerken auf der ganzen Welt Kontakte selber knüpfen und pflegen können. Daher mag es für die Schüler von heute auch so selbstverständlich sein, dann auch einmal selber für einen längeren Zeitraum ins Ausland reisen zu wollen.

Viele streben dabei nicht etwa nur einen längeren Urlaub an. Nein, oft geht es darum, über einen längeren Zeitraum im Ausland sein zu können, um dort das Leben und die dortigen Schulen besser kennenzulernen und auch selber zu erleben. Ein sogenannter Schüleraustausch kann hier eine einmalige Chance dafür sein und viele Vorteile mit sich bringen. Trotzdem will so ein Unterfangen sicherlich vorher gründlich überdacht und geplant werden. Denn hier soll der Schüler nicht nur für eine längere Zeit einfach von Zuhause weg sein, sondern zusätzlich befindet sich dieser auch noch unter Umständen sehr weit entfernt in einem anderen Land mit einer fremden Sprache und Kultur.

Berechtigte Zweifel am Schüleraustausch?

Dem ein oder anderen könnten bei diesem Gedanken und in der Vorbereitungsphase auch Ängste und Zweifel kommen, das ist sicherlich ganz normal. Nicht nur der Schüler könnte hier anfangen zu zweifeln. Oft können auch die Eltern, andere Familienmitglieder und Freunde berechtigte Vorbehalte haben. Eine zusätzliche und hilfreiche Quelle zu diesem Thema ist hierzu auch die Webseite von International EXPERIENCE.

Es gibt aber zum Glück genügend Argumente, die dann doch für einen Auslandsaufenthalt sprechen. Nachfolgend sollen hier einige davon beschrieben werden:

Die besonderen Erfahrungen

Das wohl wichtigste Argument für einen Schüleraustausch sind die besonderen und einmaligen Erfahrungen, die ein Mensch in schon so jungen Jahren machen darf. Die Eindrücke können einem für den Rest des Lebens prägen und bleiben unvergessen. Viele Schüler erlangen dabei eine Reife und ein Selbstbewusstsein, was ihnen später bei der Jobsuche und bei der Bewerbung sehr hilfreich sein kann und auch Vorteile verschafft.

Die Erweiterung des Horizonts

Wenn ein Schüler in einer Gastfamilie untergebracht ist, hat er die einmalige Chance, die fremde Kultur von innen heraus aktiv zu erleben und kennenzulernen. Durch den engen Kontakt zu den Einheimischen lernt der Jugendliche den Lebensalltag kennen und wird so das Gastland intensiv erleben, wie es als Tourist wohl kaum möglich wäre. Neue Sichtweisen können entwickelt werden, die auch durchaus zukünftig für den Beruf von Bedeutung sind.

Das Erlernen einer Fremdsprache

Während der Zeit im Ausland wird sich der Jugendliche erheblich bei den Fremdsprachenkenntnissen verbessern. Der tägliche Umgang mit der Sprache kann zwar am Anfang anstrengend sein aber später, wenn die Sprachbarrieren überwunden sind, kann hier ein fließender Sprachgebrauch trainiert werden. Einfacher und besser kann man eigentlich keine Fremdsprache erlernen. Auch das wird bei Bewerbungen und auch im späteren Berufsleben immer wieder gerne gesehen, wenn man gute Fremdsprachenkenntnisse vorweisen kann.


E-Lerning – die Zukunft in der Ausbildung

Eine gute Ausbildung ist für den weiteren Lebensweg entscheidend, darin sind sich die Experten einig. Nur wer sich fundierte Kenntnisse in einem Bereich angeeignet hat, wird auch in der Zukunft eine Chance am Jobmarkt bekommen. Auf jede offene Stelle bewerben sich dutzende oder hunderte Personen, meist bewirbt man sich per E-Mail und die Mitarbeiter der Personalabteilung schätzen anhand der eingereichten Dokumente ab, ob sich ein Kandidat für den ausgeschriebenen Posten eignet.

Für Menschen, die in der Schule einfach keine Lust mehr zum Lernen hatten, ist der Zug noch lange nicht abgefahren. Es gibt zahlreiche Ausbildungswege für Erwachsene. Egal ob man den Hauptschulabschluss nachholen, das Abitur machen möchte oder eine Zusatzqualifikation anstrebt, die Auswahl an Angeboten ist riesig. Dabei stehen sowohl traditionelle Kurse als auch online Learning Optionen zur Auswahl. Welches Modell für den einzelnen am besten geeignet ist, hängt unter anderem von der eigenen Lerndisziplin und vom Wohnort ab. Eines ist sicher: Fernlehrgänge boomen, weil sie viele Vorteile bieten.

Was ist ein online-learning überhaupt?

Unter e-learning versteht man eigentlich jede Art des elektronisch unterstützen Lernens. In der heutigen Zeit wird dafür meistens ein Computer, Laptop oder Tablet verwendet. In den letzten Jahren ist das Smartphone als wichtiges Lerntool dazugekommen. Immerhin nutzen im Jahr 2016 schon 87 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre die hilfreichen Multifunktionstelefone. In der heutigen Zeit, wo das Internet schon Einzug in fast jeden Haushalt gezogen hat, ist e-learning noch beliebter geworden. Man findet online zahlreiche Webseiten, die sich auf Wissensvermittlung spezialisiert haben.

Übungen zum Sprachenlernen und für viele andere Fachgebiete kann man sich sogar völlig kostenlos aneignen. Eine weitere Form des elektronischen Lernens sind die Youtube-Videos. Heute kann man über den Videochannel sogar schon virtuell Nachhilfeunterricht nehmen. Online Learning ermöglicht vielen Menschen einen Zugang zur Aus- und Weiterbildung, die ohne diese moderne Methode vielleicht niemals einen Kurs besucht hätten. Wenn man sich für eine gesamte Ausbildung wie zum Beispiel das Nachholen eines Schulabschlusses entscheidet, fallen meist Kosten an. Diese sind in der Regel jedoch geringer als beim traditionellen Unterricht. Die Fernlehrgänge beinhalten alle Fächer, die man auch beim Unterricht im Klassenzimmer nachholen müsste.

Warum e-learning?

Nicht immer ist es möglich, einen Kurs zu belegen, wo man jede Woche zur selben Zeit am selben Ort sein muss. Manche wohnen weit von der nächsten größeren Stadt entfernt und können so Weiterbildungsangebote nicht wirklich nutzen. E-Learning bietet die Möglichkeit, sich unabhängig vom Wohnort weiterzubilden. Hier noch weitere Vorzüge im Überblick:

  • Das Lerntempo wird selbst bestimmt
  • Man kann aussuchen, wann man lernen möchte
  • Die Inhalte können meist beliebig wiederholt werden
  • Oft sind verschiede Lernmethoden integriert: Lesen, Hörbeispiele, Videos, etc
  • Keine langen Anfahrtswege notwendig

Wer sich für ein e-learning Programm entscheidet, spart Zeit und oft auch Geld. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man das nötige technische Equipment bereits zu Hause hat. Wer extra für die Aus- oder Weiterbildung Geld für einen PC oder Laptop und möglicherweise noch in einen Internetanschluss investieren muss, steigt weit weniger günstig aus. Auf jeden Fall ist es ein großer Vorteil, dass man beim Fernstudium das Haus nicht verlassen muss. Selbst wenn man in einer größeren Stadt wohnt, wo es zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten gibt, befinden sich die Schulen und Institute nicht immer vor der Haustüre. In der Zeit, die man mit mühsamen Anfahrtswegen verschwendet, kann man beim E-Learning schon wichtige Kapitel abschließen.

Was ist beim e-learning zu beachten?

Interessiert man sich zum Beispiel für einen Fernlehrgang um den Hauptschulabschluss nachzuholen, sollte man einige wichtige Punkte beachten. Wichtig ist, sich über den Zeitrahmen der Ausbildung im Klaren zu sein. Oft ist anders als bei traditionellem Unterricht, das Lerntempo individuell zu gestalten. Man kann Urlaube und Wochenenden dazu nutzen, intensiv Inhalte zu pauken, dafür in Zeiten wo es im Beruf oder im Familienleben stressig zugeht etwas kürzer treten. Wann man abschließt, hängt von der Selbstdisziplin und davon ab, was man außer der Ausbildung noch zu erledigen hat. Wenn man sich für einen Lehrgang interessiert, sollte man sich nicht gleich für den erstbesten Anbieter entscheiden. Ideal ist es, Detailinformationen von verschiedenen Instituten einzuholen.

Selbstdisziplin gefragt

E-learning ist nicht für jeden Typ Mensch gleichermaßen gut geeignet. Immerhin ist einiges an Selbstdisziplin nötig. Man muss sich auch dann zum Laptop oder PC setzen, wenn andere ihre Freizeit genießen. Außerdem hat man nicht wie in einem Klassenzimmer permanent einen Ansprechpartner zur Verfügung. Für auftretende Fragen gibt es auch beim Fernstudium Kontaktpersonen, allerdings bekommt man in der Regel nicht so schnell eine Antwort wie beim Frontalunterricht. Manche brauchen den Rahmen eines Klassenzimmers und den Austausch mit Schul- oder Studienkollegen, um gut lernen zu können. Wer stets nach Bestätigung sucht und sehr unsicher ist, wird sich möglicherweise in einem traditionellen Kurs wohler fühlen.


Mit besonderen Qualifikationen bei der Bewerbung punkten

Sich richtig sowie professionell zu bewerben ist in jedem Beruf besonders wichtig. Denn nur, wer sich bei der meist großen Zahl an Mitbewerbern besonders positiv herausheben kann, hat gute Chancen, den Job zu bekommen, den man gerne möchte. Leider werden gerade da immer wieder große Fehler gemacht und leider wissen immer noch sehr viele nicht, wie man sich richtig bewirbt, was man vorweisen sollte und mit was man überzeugen kann.

Nicht jeder ist für jeden Beruf geschaffen. So liegt es manchen, sich gut und gerne mit Menschen zu beschäftigen, ihnen zu helfen und sie vielleicht zu pflegen oder sie zu betreuen. Andere wiederum beschäftigen sich gerne mit Zahlen und arbeiten lieber theoretisch in einem Büro. Viele fühlen sich sehr gut in einem Beruf aufgehoben, wo sie noch produktiv und mit eigenen Händen etwas Sichtbares schaffen können. Wer hier auf der Suche ist, wird im Handwerksbereich viele verschiedene Berufe finden, die auch den unterschiedlichsten Vorstellungen gerecht werden können. Und im Handwerk werden immer noch gute Leute gesucht, so dass die Chancen eigentlich gar nicht schlecht sind, da einen Job zu bekommen.

Was man bei der Bewerbung beachten sollte

Zu Beginn sollte man sich natürlich gründlich über den angestrebten Beruf informieren. Wer schon Berufserfahrungen hat und über einen Arbeitgeberwechsel nachdenkt, sollte sein Handwerk gut beherrschen und sich sicherlich auch ausführlich über den eventuellen neuen Arbeitgeber informieren. Denn das wird auch in einem persönlichen Gespräch positiv auffallen. Natürlich sollten bei der schriftlichen Bewerbung die nötigen und wichtigen Unterlagen vollständig, sauber und fehlerfrei zusammengestellt und verfasst sein.

Qualifikationen können punkten

Was sicherlich immer große Pluspunkte bei einer Bewerbung im Handwerksbereich sind, sind besondere Qualifikationen. Denn das Handwerk ist in besonderer Weise auf die hohe Qualifikation seiner Mitarbeiter angewiesen.

Wer zum Beispiel als Mechaniker oder als Fahrzeug- und Maschinenbediener in der Lage ist einen Austausch eines Fahrantriebs selber vorzunehmen, hat sicherlich etwas von großem Vorteil anzubieten. So wird im Falle eines Defektes an einem Fahrzeug oder an einer Maschinen lediglich nur das Ersatzteil benötigt aber man brauch kein zusätzliches Personal, welches den Austausch vornimmt. Das ist für einen Arbeitgeber natürlich eine schöne Zeit- und Kostenersparnis.

Auch der sichere und korrekte Umgang mit verschiedenem Werkzeug sollte gewährleistet sein. Hier geht es nicht nur ausschließlich um das handwerkliche Können. Gerade im Handwerk ist der Sicherheitsaspekt besonders wichtig. Leider kommt es immer wieder zu schlimmen Unfällen, weil Arbeiter nicht richtig mit dem Werkzeug umgegangen sind. Schlimme Verletzungen und schwere Unfälle können dann die Folge sein. Bei wem es nötig ist, der sollte daher auch den sicheren Umgang mit der Stichsäge beherrschen.

In sehr vielen Berufen und Bereichen ist ein Feuerlöscher vorhanden, wenn nicht sogar Pflicht. Wer sich bei der Feuerwehr bewerben will, sollte sowieso schon mal wenigstens etwas von einem Feuerlöscher gehört haben. Bei einigen handwerklichen Arbeiten kann es sehr schnell passieren, dass dabei ungewollt ein Feuer ausbricht. Jetzt ist schnelles Handeln wichtig, damit der Schaden klein gehalten werden kann und keine größere Gefahr entsteht. Daher sollte man auch mit dem Feuerlöscher richtig umgehen können.

Wer die Möglichkeit hat, sich also auf verschiedene Arten weiterzubilden und so auch zu qualifizieren, sollte dies immer nutzen. Denn damit steigt garantiert auch die Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt und man hat so gute Möglichkeiten, den besten Job für sich zu bekommen.


Bewerbungskosten absetzen – Tipps und Hintergründe

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Job? Diese Aufgabe kann sehr nerven- und zeitaufreibend sein. Die Gründe warum man sich bei einer neuen Firma bewirbt, können unterschiedlich sein. Manchmal möchte man sich einfach beruflich verändern oder die Chance wahren, mehr Geld zu verdienen oder Karriere zu machen. Andere wiederum sind arbeitslos geworden und suchen schon lange eine neue Stelle.

Egal aus welchem Grund Sie Bewerbungsunterlagen zusammenstellen, sammeln Sie auf jeden Fall Belege für alle Kosten, die Ihnen im Rahmen der Suche entstehen. Sie können diese Kosten nämlich als Werbungskosten von der Steuer absetzen – und dabei macht es keinen Unterschied, ob Sie den neuen Job tatsächlich bekommen haben oder nicht.

Was versteht man eigentlich unter Bewerbungskosten?

Die Art, sich für einen neuen Job zu bewerben, hat sich in den letzten Jahren maßgeblich gewandelt. Während es vor einem Jahrzehnt noch durchaus üblich war, Bewerbungsmappen zusammenzustellen und diese per Post an potentielle Arbeitgeber zu schicken, laufen heute Bewerbungen zum Großteil per E-Mail an. Daher ersparen Sie sich als Bewerber viel Geld. Dennoch ist in manchen Ausschreibungen auch heute noch ausdrücklich erwünscht, sich per Post und nicht auf dem virtuellen Weg zu bewerben. Als Bewerbungskosten versteht man in der Regel alle Ausgaben, die Sie im Rahmen Ihrer schriftlichen Bewerbung und eines möglichen Vorstellungsgesprächs tätigen, darunter fallen:

  • Portokosten
  • Materialkosten für Mappen, Schnellhefter, Klarsichthüllen
  • Porto
  • Passfotos
  • Papier und Briefumschläge
  • Kosten für Annoncen (wenn Sie selbst eine Anzeige schalten)
  • Relevante Literatur zum Thema Bewerbung
  • Tageszeitung, die nachweislich einen umfassenden Stellenmarkt anbieten

Es zahlt sich auf jeden Fall aus, sämtliche Belege von allen Ausgaben im Rahmen Ihrer Bewerbungen zu sammeln.

Wie reichen Sie die Kosten ein?

Ihre Bewerbungskosten geben Sie beim Lohnsteuerausglich im Punkt „Arbeitnehmer“ – Ausgaben – Bewerbungskosten an. In diesem Bereich können Sie alle Ausgaben absetzen, die Ihnen im Rahmen Ihrer Bewerbung entstanden sind. „Finanzbeamte sind bei Bewerbungskosten oft etwas großzügiger, was die Nachweispflicht angeht. So akzeptieren viele Finanzämter auch eine Pauschale.“ Sagte uns ein Finanzexperte von www.finanzen-ratgeber.org. Falls Sie keine Nachweise vorlegen und somit die Höhe Ihrer tatsächlichen Ausgaben nicht nachweisen können, akzeptieren viele Finanzämter eine Pauschale. Für schriftliche Bewerbungen mit einer Mappe bewegen sich die Kosten bei rund 9 Euro, wenn Sie keine Mappe versenden werden rund 2,5 Euro pro Bewerbung als Pauschale in vielen Fällen akzeptiert. Wenn Sie deutlich höhere Ausgaben geltend machen, kann ein Nachweis gefordert werden.

Zählen Fahrtkosten auch zu den Bewerbungskosten?

Nicht immer befindet sich der mögliche neue Arbeitsplatz in der Nähe des Wohnorts. Werden Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen und haben Sie Aufwendungen, um den Termin wahrzunehmen, sammeln Sie auch die Belege dazu. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, können Sie pro gefahrenem Kilometer 0,30 Euro geltend machen. Dazu legen Sie in Ihrem Lohnsteuerausgleich im Punkt Bewerbungskosten einfach einen neuen Punkt Fahrkostenpauschale an, tragen Sie das Datum und die Kilometerzahl ein und berechnen Sie den jeweiligen Betrag. Wichtig ist, die Reise zu dokumentieren. Lassen Sie sich von der Firma, wo Sie sich bewerben, eine Bestätigung ausstellen, dass Sie den Vorstellungstermin wahrgenommen haben. Alternativ dazu können Sie auch das Einladungsschreiben der Firma verwenden und darauf die gefahrenen Kilometer notieren.

Fazit

Gerade in Zeiten der Arbeitslosigkeit ist das Geld naturgemäß knapp. Nutzen Sie jede Gelegenheit, um sich Geld vom Staat zurückzuholen und vergessen Sie dabei nicht, Ihre Bewerbungskosten beim Lohnsteuerausgleich geltend zu machen. Notieren Sie gewissenhaft, wie viel Sie im Rahmen der Jobsuche für Porto, Büromaterial und für die Anreise zum Vorstellungstermin ausgeben. Das Sammeln der Belege zahlt sich am Ende des Jahres für Sie aus, wenn Sie gewissenhaft vorgehen und Ihre Ausgaben genau dokumentieren.


7 Praxis-nahe Verhaltenstipps für das Vorstellungsgespräch

Ein Vorstellungsgespräch ist für die meisten Menschen ein wichtiger und spannender Termin. Oft ist man sehr nervös, da man den Verlauf vorher nicht voraussagen kann. Eigenlicht kann man sich schon freuen, beim Bewerbungsprozess so positiv aufgefallen zu sein, dass man zum persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. Doch meist ist jetzt erst recht der Druck groß, weil man weiß, dass alles von diesem Gespräch anhängen könnte.

Den Lebenslauf und das Anschreiben kann man mehrmals überarbeiten und sich dafür ausreichend Zeit nehmen aber während des Vorstellungsgesprächs gibt es leider keine zweite Chance. Hier kann nur eine gute Vorbereitung helfen. Mit folgenden Tipps sicher ins Gespräch gehen:

Informationen sammeln

Zuerst sollte man möglichst viel über das Unternehmen und vielleicht über den oder die Gesprächspartner herausbekommen. Das Internet kann bei solchen Recherchen sehr hilfreich sein. Um so mehr man über das Gegenüber weiß, ums so besser kann man sich auf mögliche Fragen vorbereiten und man kann gleichzeitig mit Interesse und Wissen beeindrucken.

Den Dresscode beachten

Bei der Wahl der Kleidung für diesen Termin sollte auf den Dresscode geachtet werden. So ist zum Beispiel bei einer Bank die Seriosität auch durch die Kleidung zum Ausdruck zu bringen, wo hingegen es in einer Werbeagentur auch durchaus locker damit zugehen kann. Hier würde vielleicht ein Anzug samt Krawatte zu übertrieben und damit sogar negativ wirken. Die Kleidung sollte grundsätzlich natürlich sauber und vielleicht auch gebügelt sein.

Auf den möglichen Gesprächsverlauf vorbereitet sein

Auch sollte man alle Einzelheiten des eigenen Bewerbungsschreiben und des Lebenslaufs im Kopf haben. Zusätzlich kann man sich noch einige Sätze für die Selbstpräsentation überlegen. Wer damit rechnen kann, dass auch ein Teil des Gesprächs vielleicht in englischer Sprache abläuft, sollte vielleicht vorher noch seine Kenntnisse in Englisch auffrischen.

In erwünschten Fähigkeiten fit sein

Viele Unternehmen haben schon in ihre Anzeige formuliert, welche Fähigkeiten sie erwarten. Vielleicht sind dem Personaler dann auch beispielsweise IT-Kenntnisse besonders wichtig. Es kann dann nicht schaden, wenn man betont, dass man den Umgang mit Windows gut und sicher beherrscht, Kenntnisse mit Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation vorweisen oder sogar Programmieren kann.

Die Art des Gesprächs dem Verlauf anpassen

Gegebenenfalls läuft das Gespräch auch sehr locker ab, etwa wenn man sich bei einem StartUp bewirbt. So kann es sehr wichtig und nützlich sein, wenn man leicht und positiv schlagfertig darauf wechseln kann. Eventuell ist es dann auch nicht verkehrt, lockeren Spruch auf Lager zu haben. Hierzu kann man sich im Vorfeld natürlich auch einige Anregungen im Netz einholen.

Auf die Körpersprache achten

Leider ist nicht jeder ein Naturtalent in Sachen Körpersprache. Dadurch können unbeabsichtigt negative Signale ausgesendet werden. Manch einer demonstriert so ungewollt Langeweile, Desinteresse oder Abneigung. Diese Auswirkungen auf den Gesprächspartner, der die Person ja nicht näher kennt, sind nicht zu unterschätzen. Daher sollten man die eigene Körpersprache in Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch kontrollieren und gegebenenfalls verbessern.

Organisatorische Dinge klären

Vor dem Gespräch sollte man wissen, wo man genau hin muss und wie man da am besten hinkommt. Die benötigte Zeit ist ausreichend zu berücksichtigen damit gewährleistet ist, dass man stressfrei und pünktlich zum Bewerbungsgespräch erscheint. Auch sollten alle wichtigen und benötigten Unterlagen griffbereit sein. Einen Block und einen Stift für eigene Notizen ist zu empfehlen.