Der perfekte Auftritt: Was Sie beim Bewerbungsgespräch auf keinen Fall tun sollten

By | 28. November 2016

Das erste Bewerbungsgespräch kann entscheidend für die zukünftige Karriere sein und unter Umständen bahnbrechend fürs ganze Leben. Dieser Moment des ersten Gegenübers, Visavis mit der Geschäftsführung eines Unternehmen, mit dem zukünftigen Chef oder gleich mit der gesamten Chefetage, kann das bisherige Leben komplett verändern. Deshalb ist es umso wichtiger, dass man sich, wenn der Termin für ein Bewerbungsgespräch feststeht, frühzeitig besonders gut für diesen ebenso besonderen Tag vorbereitet. Hierzu gibt es einige Dinge, die man unbedingt beachten sollte und die man besser tunlichst vermeidet.

Das akademische Viertel sollte man vergessen

Zum Vorstellungsgespräch zu spät zu erscheinen, ist fast schon das Aus für die Zusage des Jobs. Sicherlich gibt es unendlich viele Gründe, warum man genau an diesem Tag und zu diesem Termin nicht pünktlich erscheint. Und sicherlich gibt es auch einige Personalchefs und andere verantwortliche Persönlichkeiten, die diesen Vauxpas schon gleich am ersten Tag des Kennenlernens verzeihen.

Grundsätzlich ist aber die Verspätung zum Bewerbungs- und Vorstellungsgespräch absolut Tabu. Selbst das berühmte akademische Viertel, die viertelstunde Verspätung, wird hier nicht oder nur sehr selten akzeptiert und hingenommen. Früher zum Termin erscheinen ist besser und auch zu früh ist gut, denn das zeigt dem Gegenüber, dass man sehr pflichtbewusst und verlässlich ist und dass einem selbst dieser Termin sehr viel bedeutet. Natürlich gibt es Situationen und unvorhergesehene Ereignisse, die eine Verspätung verursachen können. Doch aus lauter Bequemlichkeit und einer eher fahrlässigen Laune heraus zu spät zum Bewerbungsgespräch zu erscheinen signalisiert dem Personalchef nur eines: Kein wirklich ernsthaftes Interesse an einer Einstellung – und überhaupt, wie viel Zuverlässigkeit soll man vom zukünftigen Mitarbeiter erwarten können, wenn er schon von Anfang an unzuverlässig ist.

Glänzen und nicht patzen

Das Outfit ist mit das wichtigste beim ersten Bewerbungsgespräch. Jeans sind in der Regel grundsätzlich nicht gern gesehen, wobei man differenzieren sollte, um welchen Berufszweig es sich schließlich handelt. Soll es der Job in einem modernen und jungen Sportgeschäft sein, dann ist die Jeans mit Turnschuhen oder Sneakers erlaubt. Handelt es sich um die Anstellung als Empfangsdame oder Chefsekretärin beispielsweise, ist das absolut Tabu. Hier eigenen sich Hosenanzug oder Kostüm. In allen Bereichen, die mit Kommunikation und Öffentlichkeit zu tun haben, sollte man sich auch dementsprechend kleiden. Ein Blick auf die jeweilige Homepage gibt nicht nur Aufschluss über das Unternehmen selbst und seiner Struktur, sondern auch über die Mitarbeiter und das meistens mit Foto. So kann man sich schon im Vorfeld wunderbar auf diesen wichtigen Tag vorbereiten, sich dementsprechend kleiden, und beim Frage und Antwort Stehen glänzen.

Gepflegtes Äußeres, das gehört dazu

Von Kopf bis Fuß gepflegt erscheinen. Das fängt schon beim sauberen Haarschnitt an und hört schließlich bei geputzten Schuhen auf. Ungewaschene Haare, die womöglich noch in fettigen Strähnen ins Gesicht fallen, wer will das sehen? Garantiert kein Personalchef und auch kein Unternehmer.

Allerdings nutzt ein schön frisierter Haarschnitt nichts, wenn die Kleidung ungebügelt ist, die Hose nicht sitzt und der Saum über den Boden schleppt, oder das Hemd einen schmutzigen Kragen hat. Auch ist es wichtig, grundsätzlich die richtige und passende Kleidung auszuwählen. Wer nicht das Passende im Kleiderschrank hängen hat, der kann sich zum Beispiel im Vorfeld des Bewerbungsgespräches hier auf Sieh an! umsehen und findet dort sicherlich auch angebrachte Mode für seinen großen Auftritt. Guter, sauberer Haarschnitt, oder die Haare einfach hoch binden. Eine saubere Bluse, ein gereinigtes Hemd, keine durchlöcherten Hosen. Die Schuhe, egal welche, sollten absolut sauber sein. Mit abgelaufenen Absätzen, oder noch dem Matsch von gestern unter den Sohlen zum Bewerbungsgespräch zu erscheinen, kommt nicht gut an und ist eher ein schlechtes Aushängeschild.

Ungepflegt zu wirken ist mit das größte Kriterium für eine Absage. Da kann man noch so viel mit Qualifikationen und Know-How auf dem Papier glänzen, wenn man als Person an sich schon nicht wirklich vertrauensvoll und unsauber erscheint.


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