Bewerbungsschreiben – auf Formalitäten achten

By | 3. Februar 2017

Eine vollständige Bewerbung besteht aus verschiedenen Unterlagen. Was genau man an den potentiellen neuen Arbeitgeber schicken soll, ist meist in den Stellenanzeigen nachzulesen. Am besten schickt man nur jene Dokumente mit, die ausdrücklich verlangt werden. Als Bewerber sollte man sich auch einmal in die Lage des Unternehmens hineinversetzen. In der heutigen Zeit sind aufgrund der Arbeitsmarktsituation viele tausende Menschen auf der Suche nach einem Job. Auf jedes Inserat melden sich Hunderte, den Personalverantwortlichen fehlt die Zeit, jedes seitenlange Schreiben im Detail zu studieren. In der Stellenausschreibung ist auch nachzulesen, in welcher Form die Bewerbungsunterlagen übermittelt werden sollen. Die meisten Firmen fordern Lebensläufe und Motivationsschreiben per E-Mail an, es gibt aber durchaus auch Anzeigen, wo gezielt eine schriftliche Bewerbung per Post verlangt wird. Möchte man die Dokumente mit der Post versenden, sollte man beim Papier und den Kuverts auf gute Qualität achten. Schließlich möchte man nicht, dass der Brief verknittert beim Adressat ankommt. Wer Briefumschläge bei Kuvertwelt.de bestellt, kann zwischen vielen verschiedenen Formaten und Papierarten wählen.

Der Stil kann entscheiden

Experten im Personalwesen legen nicht nur Wert auf den Inhalt, sondern auch auf das Design und die Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen. Wichtig dabei ist, dass der Stil zum ausgeschriebenen Job passt. Bewirbt man sich zum Beispiel als Grafiker bei einer Werbeagentur, kommt ausgefallenes Design vermutlich besser an als wenn man im Sekretariat der Geschäftsführung eines großen Konzerns arbeiten möchte. Egal für welches Design man sich entscheidet, das Layout sollte für alle Dokumente einheitlich sein. Es macht optisch keinen guten Eindruck, wenn der Lebenslauf völlig anders formatiert wird als das Motivationsschreiben. Für welche Schriftart man sich entscheidet, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Allerdings kommen nur Arten in Frage, die man gut lesen kann. Schrifttypen in Handschrift zum Beispiel sind weniger zu empfehlen. Auch der Schreibstil spielt bei den Bewerbungsunterlagen eine entscheidende Rolle. Während der Lebenslauf in der Regel tabellarisch abgefasst wird, sollte das Motivationsschreiben in ganzen Sätzen formuliert sein. Wie der Name schon sagt, erklärt der Bewerber um Motivationsschreiben die Beweggründe für die Bewerbung für einen speziellen Job. Im Internet findet man zahlreiche Vorlagen für diverse Floskeln. Wer sich jedoch von der Konkurrenz abheben möchte, legt besonderes Augenmerk auf das Motivationsschreiben und übernimmt nicht einfach Phrasen, die hunderte andere Bewerber auch verwenden. Gerade der erste Absatz eines Motivationsschreibens kann den Ausschlag dafür geben, ob man zu einem Vorstellungstermin eingeladen wird oder nicht. Der erste Paragraph des Textes sollte das Interesse wecken und den Personalverantwortlichen zum Weiterlesen motivieren.

Die wichtigsten Tipps kur zusammengefasst

Während man den Lebenslauf ohne große Änderungen immer wieder verwenden kann, sollte man das Motivationsschreiben jeweils auf die ausgeschriebene Stelle anpassen. Folgende Punkte sind besonders wichtig:

  • Nach Möglichkeit die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ meiden
  • Den Namen des Verantwortlichen herausfinden und diesen direkt ansprechen
  • Unbedingt in der Kopfzeile den eigenen Namen und die Adresse anführen
  • Ein gutes und seriös wirkendes Foto gehört zur Bewerbung dazu – bitte im Lebenslauf einfügen!
  • Kurz und prägnant bleiben – ein dreiseitiges Motivationsschreiben wird kaum jemand lesen
  • Soft Skills erwähnen – mit welchen sozialen Kompetenzen kann man punkten?
  • Das Motivationsschreiben spannend gestalten und nichts wiederholen
  • Last but not least: auf Rechtschreibung achten!

Es kostet zwar einiges an Zeit, kreative Bewerbungsunterlagen zu entwerfen, auf der anderen Seite können diese Dokumente sozusagen die Eintrittskarte in den neuen Job bedeuten. Wichtig ist, mit Texten und Layout die Aufmerksamkeit zu wecken, sich von anderen Bewerbern abzuheben und eine klare Botschaft zu vermitteln: nämlich warum man selbst genau der oder die Richtige für den ausgeschrieben Job ist.


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