6 Dinge, auf die man bei gedruckten Bewerbungen achten sollte

By | 9. August 2017

In Zeiten von Online-Bewerbungen sind klassische Bewerbungen in Papierformat äußerst selten geworden, doch es gibt Arbeitgeber, die weiterhin auf gedruckte Bewerbungsunterlagen setzen. Umso mehr sollte man in diesen Fällen auf die Qualität achten, denn wer glaubt, dass das Drucken keinen großen Unterschied zur digitalen Bewerbung macht, irrt sich gewaltig. Eine gedruckte Bewerbung gleicht einer Visitenkarte. Wir verraten, worauf man unbedingt achten sollte.

  1. Woher weiß man, wann eine Bewerbung in Papierform erwünscht ist?

Am besten achtet man ganz genau auf die Angaben der Stellenausschreibung. Hier erhält man alle wichtigen Informationen wie etwa die Anschrift oder die E-Mail-Adresse, an die die Bewerbung versendet werden soll. Fehlen die Angaben, kann man auch telefonisch beim Personaler nachfragen.

  1. Wo sollte man seine Bewerbung am besten drucken?

Anschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsfoto und Unterlagen befinden sich bereits auf dem Computer und mit einem Klick kommt die Bewerbung aus dem heimischen Drucker. Doch wenn man einen möglichst positiven Eindruck hinterlassen möchte, ist es lohnenswert sich an professionelle Dienstleister zu wenden. Wie wäre es zum Beispiel die eigene Bewerbung in Form einer Broschüre zu drucken? Online kann man im Handumdrehen Bewerbungen und Broschüren drucken. So geht man sicher, dass alles den hohen Qualitätsanforderungen entspricht. Um einer langen Warteschlage im Copyshop zu entgehen, kann man dies ganz bequem von Zuhause in Auftrag geben.

  1. Welches Papier sollte man wählen?

Beim Papier sollte man sich auf keinen Fall für die günstigste Variante entscheiden, denn die Bewerbung soll sich möglichst gut anfassen. Es gilt Papier mit einer gewissen Grammatur zu wählen. Am besten geeignet ist eine Grammatur zwischen 90 und 140. Mit mattem Papier erzielt man schöne Kontraste.

  1. In Farbe oder Schwarz-Weiß drucken?

Hier ist die Antwort ganz eindeutig: Farbe ist Trumpf. Fotos, Grafiken und das Design kommen in Farbe am besten zur Geltung. Auch wenn die Farben Schwarz und Weiß Sachlichkeit ausdrücken, sollte man bei der Bewerbung auch seine Persönlichkeit durchscheinen lassen. Wichtig: Auf eine ausreichende Auflösung von Bildern und Grafiken sollte ebenfalls geachtet werden.

  1. Warum man die gedruckte Bewerbung kontrollieren sollte

Die erste Überprüfung beginnt am Monitor, die zweite sobald man die Bewerbung in der Hand hält. Ein sorgfältiges Überprüfen ist in jedem Fall Pflicht und es lohnt sich. Ist auch wirklich alles so, wie es sein sollte? Haben sich Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen, stimmen die Formatierung und das Layout oder hat sich etwas verschoben oder verzerrt? Schon kleine Fehler können den Gesamteindruck ruinieren.

  1. Welchen Umschlag und welche Bewerbungsmappe sollte man wählen?

Wenn alles tadellos ist, gilt es, noch einen Umschlag und eine Bewerbungsmappe auszuwählen. Die Bewerbungsmappe kann je nach Geschmack aus robuster Pappe, Kunststoff oder Leder sein. Auf keinen Fall sollte man sich für einen einfachen Schnellhefter entscheiden, auch Klarsichtfolien sind veraltet. Tipp: Auch wenn sie äußerst edel wirkt, empfinden viele Personaler die dreiseitige Bewerbungsmappe als unhandlich. Man kann einen Umschlag mit Fenster wählen und die Adresse passgenau platzieren oder man lässt sich Adressaufkleber drucken.


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